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Bienenzüchter schützen die Natur und erhalten die Artenvielfalt

Langjährige Mitglieder hat der Bezirksbienenzüchterverein Neresheim/Härtsfeld zum 125-jährigen Bestehen geehrt.
Langjährige Mitglieder hat der Bezirksbienenzüchterverein Neresheim/Härtsfeld zum 125-jährigen Bestehen geehrt.

Neresheim-Stetten / lem Der Bienenzüchterverein Neresheim/Härtsfeld macht sich um Naturschutz, Landwirtschaft und die Erzeugung eines gesunden Naturprodukts verdient. Das haben alle Gratulanten beim Festakt zum 125-jährigen Bestehen des Vereins gelobt. Er hat Mitglieder in vier angrenzenden Landkreisen und ist über die Ostalb hinaus auch wegen seines Lehrbienenstand mit Kräutergarten bekannt.

Das Jubiläumsjahr passe gut zum Jahr der Artenvielfalt der Vereinten Nationen, sagte Karl-Johann van Eeck (Landwirtschaftsamt). Zur Artenvielfalt trügen die Bienenzüchter mindestens so viel bei wie Naturschutz- und Garten- oder Obstbauvereine. Van Eeck wünschte den Züchtern, dass ihre „vorbildlich Arbeit“, die ja oft im Verborgenen geschehe, gebührend anerkannt werde.

Viel Lob für die Arbeit des Vereins hatte Neresheim Bürgermeister Gerd Dannenmann. Sein stellvertretender Dischinger Amtskollege, Rudolf Winkler (Kreisvorsitzender der Imker), würdigte den Lehrbienenstand als „Schmuckstück und einen der schönsten im Land“. Winkler ging aber auch auf die Probleme ein: „Die Bienenvölker schwinden, die Imker werden weniger und älter.“

Als der Verein vor 125 Jahren gegründet wurde, wollten die Imker ihre Produkte vermarkten und voneinander lernen. Das sagte Vorsitzender Manfred Kornmann. Mit 25 Ortschaften habe der Verein damals ein riesiges Einzugsgebiet gehabt. Deshalb kam’s 1920 zu der Trennung in den Neresheimer und den Bopfinger Verein. Ein Meilenstein sei dann die Einweihung des Lehrbienenstands mit seinem artenreichen Kräutergarten gewesen.

700 Bienenvölker gehören den Vereinsmitgliedern, die aus dem Ostalbkreis, dem Kreis Heidenheim, dem Donau-Iller-Kreis und aus dem Kreis Dillingen kommen. Das liege sicher auch an den regelmäßigen Vorträgen mit guten Referenten: „Das hat sich herumgesprochen.“

Geehrt wurden für 10 bis 14 Jahre Mitgliedschaft: Hans Discher, Kurt Engler, Günther Häußler, Hannelore Huber, August Jenewein, Heinrich Pfaff, Hermann Poppe, Werner Porsche, Wolfgang Raab, Karl-Heinz Ruff, Anton Rupp, Otto Scherer, Herbert Schmid, Rudolf Seyboth, Osman Simsek, Ulrich Vetter. 15 bis 24 Jahre: Martin Adam, Richard Berendt, Alfred Forner, Jürgen Goldmann, Walter Greschl, Ewald Grubauer, Hariolf Kapfer, Gertrud Kohler, Manfred Kornmann, Eleonore Kügle, Gerhard Neher, Reinhold Reiger, Robert Rieger, Ludwig Weiß. 25 bis 39 Jahre: Ewald Kapfer, Werner Lange, Josef Mettenleiter, Rudolf Neumann, Klaus Meyer, Erwin Fischer, Hans Riffel. 40 bis 50 Jahre: Hermann Sporer, Johann Kienle, Engelbert Schweizer, Erich Weber. Sonder-Ehrung Landesverband: Manfred Kornmann, Ewald Grubauer. Sonderehrung BV Neresheim: Erhard Adamik.

(Erschienen: 07.03.2010 12:20)

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