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Mercatura-Manager Wagner geht

Ein halbes Jahr nach Eröffnung soll ab April auf ein Teilzeit-Management umgestellt werden
Vor einem halben Jahr ist das Mercatura eröffnet worden, zum 1. April gibt es einen Wechsel im Centermanagement.
Vor einem halben Jahr ist das Mercatura eröffnet worden, zum 1. April gibt es einen Wechsel im Centermanagement. (Foto: Peter Schlipf)

Von Eckard Scheiderer

Aalen Ein halbes Jahr nach der Eröffnung steht im Management des Einkaufszentrums Mercatura bereits ein Wechsel an: Centermanager Heiko Wagner wird innerhalb der Firma Corus Centermanagement eine andere Aufgabe übernehmen, mit dem Wechsel werde das Mercatura-Management planmäßig, wie Wagner sagt, auf ein Teilzeit-Management umgestellt werden. Wagners Nachfolger Horst Rottmann, der ab 1. April für das Mercatura zuständig sein wird, wird künftig gleichzeitig auch das Louisen-Center in Bad Homburg betreuen.

Das Mangement des neuen Aalener Einkaufszentrums Mercatura hatte dessen Entwickler und Eigentümer, die Firma Hochtief Solutions, im vergangenen Jahr der in Düsseldorf ansässigen Firma Corus Centermanagement übertragen. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von Comfort Holding und Hochtief Property Management. Seine Hauptaufgabe, nämlich die Markteinführung des Mercatura in Aalen, sei beendet, man habe das Objekt in der Bauphase begleitet, das Eröffnungs- und Werbejahr 2011 geplant und realisiert und 2012 vorbereitet, sagt Wagner. Nun werde er bei Corus eine andere Aufgabe übernehmen.

Der personelle Wechsel, so betont Wagner, sei geplant gewesen, ebenso die Umstellung des Mercatura auf ein Teilzeit-Management. Vollzogen werden soll sie zum 1. April. Wagner war vor seiner Zuständigkeit für das Mercatura Manager des Louisen-Centers in Bad Homburg, sein Nachfolger dort damals, Horst Rottmann, wird künftig Manager für beide Center sein.

Das erste halbe Jahr des Mercatura in Aalen nennt Wagner „mehr als erfolgreich“, man liege vom Schnitt solcher Einführungsphasen vergleichbarer Einkaufscenter in Deutschland her über den Erwartungen. Das sei für ihn mehr als erfreulich, dennoch gebe es für seinen Nachfolger noch genügend Arbeit. So müssten zum einen noch diverse Bautätigkeiten in Nebenbereichen erledigt werden, zum anderen müssten noch die restlichen Vermietungen getätigt werden, etwa für den Restaurantbereich, für den es aber bereits mehrere Interessenten gebe. Dass beim „Sauren Meckereck“ am Dienstag für Aalens Narren unter anderem die offene Bauweise des Mercatura ein Thema war, will Wagner inhaltlich nicht kommentieren. „Es wäre schlimmer, wenn wir gar nicht erwähnt worden wären“, meint der gebürtige und damit karnevalserfahrene Kölner aber. Und: „Das ist doch ein Zeichen dafür, dass wir in Aalen angekommen sind und dazugehören.“

Das sieht auch Citymanager Reinhard Skusa so. Entgegen so manchem kritischem Blick der Narren und vielleicht auch aus der Bevölkerung hält er das Mercatura weiterhin für eine dringend notwendige Erweiterung und Bereicherung der Innenstadt mit Angeboten, die es bislang in Aalen eben nicht gegeben habe. Dass Wagner jetzt Aalen verlässt, bedauert Skusa. Schließlich sei das Mercatura unter Wagners Management auch Mitglied im Innenstadtverein ACA geworden.

(Erschienen: 22.02.2012 19:55)

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