Stadtnachrichten Aalen
Frost lässt Wasserrohre bersten

Auf unter minus 15 Grad sank die Anzeige am Thermometer. Zuviel Frost für so manch eine ungeschützte Wasserleitung und -uhr. Wegen der Luftzufuhr für die Heizungsbrenner, vielleicht auch aus Vergesslichkeit war und ist das eine oder andere Kellerfenster gekippt. Ungehindert kann so der Frost einfallen und freiliegende Rohre in den eisigen Griff nehmen. „Das geht dann ganz schnell“, weiß Dieter Thaler von der Bereitschaftsaufsicht der Stadtwerke. „Zuerst zerbirst das Glas der Wasseruhr, dann zerreißt es den Eisenguss.“ Das Ergebnis: Vollgelaufene Keller. Im schlimmsten Fall dazu noch zugefrorene. Jeder sollte vorsichtshalber nachschauen, ob alle Fenster geschlossen sind und keine Minustemperaturen am Wasseranschluss herrschen, so Thaler, der den Tipp gibt, besonders auf das Uhrglas zu achten, da dieses als Sollbruchstelle fungiert. „Treten hier Risse auf, besteht allergrößte Gefahr.“ Dann helfe nur, aufgeklappte Fenster sofort zu schließen, schnellst möglichst einen elektrischen Heizkörper aufzustellen und im Zweifelsfalle den Notdienst der Stadtwerke zu alarmieren.
Wenn Wasserrohre früher vereist gewesen seien, habe man sie einfach „aufgekocht“, erinnert sich Bereitschaftsmonteur Thomas Schneider. Eine Do-it-yourself-Methode, die in Zeiten von Kunststoffleitungen keine Chance mehr hat. Zeigt das Thermometer tagelang Minusgrade an, müssen Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. „Und wo keine Heizung ist, muss unbedingt ein elektrischer Frostwächter installiert sein“, rät er.
(Erschienen: 05.02.2012 19:30)

Auf unter minus 15 Grad sank die Anzeige am Thermometer. Zuviel Frost für so manch eine ungeschützte Wasserleitung und -uhr. Wegen der Luftzufuhr für die Heizungsbrenner, vielleicht auch aus Vergesslichkeit war und ist das eine oder andere Kellerfenster gekippt. Ungehindert kann so der Frost einfallen und freiliegende Rohre in den eisigen Griff nehmen. „Das geht dann ganz schnell“, weiß Dieter Thaler von der Bereitschaftsaufsicht der Stadtwerke. „Zuerst zerbirst das Glas der Wasseruhr, dann zerreißt es den Eisenguss.“ Das Ergebnis: Vollgelaufene Keller. Im schlimmsten Fall dazu noch zugefrorene. Jeder sollte vorsichtshalber nachschauen, ob alle Fenster geschlossen sind und keine Minustemperaturen am Wasseranschluss herrschen, so Thaler, der den Tipp gibt, besonders auf das Uhrglas zu achten, da dieses als Sollbruchstelle fungiert. „Treten hier Risse auf, besteht allergrößte Gefahr.“ Dann helfe nur, aufgeklappte Fenster sofort zu schließen, schnellst möglichst einen elektrischen Heizkörper aufzustellen und im Zweifelsfalle den Notdienst der Stadtwerke zu alarmieren.
Wenn Wasserrohre früher vereist gewesen seien, habe man sie einfach „aufgekocht“, erinnert sich Bereitschaftsmonteur Thomas Schneider. Eine Do-it-yourself-Methode, die in Zeiten von Kunststoffleitungen keine Chance mehr hat. Zeigt das Thermometer tagelang Minusgrade an, müssen Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. „Und wo keine Heizung ist, muss unbedingt ein elektrischer Frostwächter installiert sein“, rät er.
(Erschienen: 05.02.2012 19:30)
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