Stadtnachrichten Aalen
Baugrundstücke sind teurer geworden

Von unserem KorrespondentenUlrich Geßler
Um den für die meisten Bürger schwer überschaubaren Immobilienmarkt ein wenig transparenter zu machen, gibt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im dritten Jahr den Grundstücksmarktbericht für Aalen heraus. Diesem Ausschuss gehören außer Maier noch Stadtvermessungsrat Stefan Overmann, sechs Mitglieder des Gemeinderats und zwei Vertreter des Finanzamts an. Wobei der Vermessungsdirektor gesteigerten Wert auf die Feststellung legte, dass dieses Gremium völlig unabhängig arbeitet und weder der Gemeinderat noch der Oberbürgermeister auf die Arbeit des Gutachterausschuss Einfluss nehmen dürfe.
Die Bodenrichtwerte seien in guten und sehr guten stadtnahen Lagen überwiegend leicht gestiegen, sagte Overmann. „Um zehn Euro pro Quadratmeter“, konkretisierte Maier und rechnete weiter: 3,8 Hektar sind in der Kernstadt und der Weststadt mit Gebäude bebaut. Für diese Grundstücke ergibt sich eine Wertsteigerung um 40 Millionen Euro. Das Gros der Fläche erstreckt sich indes auf Straßen und Wege. Der Immobilienwert für die Gesamtstadt liegt laut dem Vorsitzenden des Gutachterausschusses bei fünf Milliarden Euro.
Die Datenbasis für den Grundstücksmarktbericht bilden 732 Kaufverträge mit einem Volumen von rund 120 Millionen Euro. Den Großteil dieser Umsätze – 71 Millionen Euro – machen die bebauten Grundstücke aus, dann folgen mit 32 Millionen Euro Wohnungs- und Teileigentum und schließlich wurden noch 16 Millionen Euro mit unbebauten Grundstücken umgesetzt. Im Durchschnitt werden damit in Aalen zwei Kaufverträge pro Tag abgeschlossen und 460 000 Euro auf dem örtlichen Immobilienmarkt angelegt. 114 Hektar Fläche wurden im vergangenen Jahr in Aalen gehandelt. Zum Vergleich: 2007 waren es 90, 2006 nur 66, 2005 dann 109 und 2004 lediglich 49 Hektar.
Trotz starker Turbulenzen auf den internationalen Immobilienmärkten sei die Marktsituation in Aalen stabil, sagte Maier. Vor allem die Nachfrage nach gebrauchten Eigentumswohnungen sei gestiegen. Die durchschnittlichen Preise für Eigentumswohnungen lagen 2008 bei 2140 Euro pro Quadratmeter und damit rund 90 Euro unter dem Wert von 2007, aber etwa auf dem Niveau von 2006.200 000 Euro für ein Haus
Das Durchschnitts-Einfamilienhaus, das im vergangenen Jahr in Aalen gehandelt wurde, hat Baujahr 1944 und eine Grundstücksgröße von 575 Quadratmeter. Damit kostete es 200 000 Euro. Insgesamt seien 2008 Kaufverträge über 177 Ein- und Zweifamilien-, Doppel- und Reihenhäuser geschlossen worden. 275 Eigentumswohnungen wechselten ebenfalls den Besitzer.
Und wie entwickelte sich der Mietwohnungsmarkt inc Aalen? Der Gutachterausschuss hat eine durchschnittliche Kaltmiete von 5,30 Euro pro Quadratmeter errechnet und für Wasseralfingen von 5,10 Euro. Diese Werte liegen um zehn Cent über denen des Vorjahres.
(Erschienen: 10.11.2009 17:40)

Von unserem KorrespondentenUlrich Geßler
Um den für die meisten Bürger schwer überschaubaren Immobilienmarkt ein wenig transparenter zu machen, gibt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im dritten Jahr den Grundstücksmarktbericht für Aalen heraus. Diesem Ausschuss gehören außer Maier noch Stadtvermessungsrat Stefan Overmann, sechs Mitglieder des Gemeinderats und zwei Vertreter des Finanzamts an. Wobei der Vermessungsdirektor gesteigerten Wert auf die Feststellung legte, dass dieses Gremium völlig unabhängig arbeitet und weder der Gemeinderat noch der Oberbürgermeister auf die Arbeit des Gutachterausschuss Einfluss nehmen dürfe.
Die Bodenrichtwerte seien in guten und sehr guten stadtnahen Lagen überwiegend leicht gestiegen, sagte Overmann. „Um zehn Euro pro Quadratmeter“, konkretisierte Maier und rechnete weiter: 3,8 Hektar sind in der Kernstadt und der Weststadt mit Gebäude bebaut. Für diese Grundstücke ergibt sich eine Wertsteigerung um 40 Millionen Euro. Das Gros der Fläche erstreckt sich indes auf Straßen und Wege. Der Immobilienwert für die Gesamtstadt liegt laut dem Vorsitzenden des Gutachterausschusses bei fünf Milliarden Euro.
Die Datenbasis für den Grundstücksmarktbericht bilden 732 Kaufverträge mit einem Volumen von rund 120 Millionen Euro. Den Großteil dieser Umsätze – 71 Millionen Euro – machen die bebauten Grundstücke aus, dann folgen mit 32 Millionen Euro Wohnungs- und Teileigentum und schließlich wurden noch 16 Millionen Euro mit unbebauten Grundstücken umgesetzt. Im Durchschnitt werden damit in Aalen zwei Kaufverträge pro Tag abgeschlossen und 460 000 Euro auf dem örtlichen Immobilienmarkt angelegt. 114 Hektar Fläche wurden im vergangenen Jahr in Aalen gehandelt. Zum Vergleich: 2007 waren es 90, 2006 nur 66, 2005 dann 109 und 2004 lediglich 49 Hektar.
Trotz starker Turbulenzen auf den internationalen Immobilienmärkten sei die Marktsituation in Aalen stabil, sagte Maier. Vor allem die Nachfrage nach gebrauchten Eigentumswohnungen sei gestiegen. Die durchschnittlichen Preise für Eigentumswohnungen lagen 2008 bei 2140 Euro pro Quadratmeter und damit rund 90 Euro unter dem Wert von 2007, aber etwa auf dem Niveau von 2006.200 000 Euro für ein Haus
Das Durchschnitts-Einfamilienhaus, das im vergangenen Jahr in Aalen gehandelt wurde, hat Baujahr 1944 und eine Grundstücksgröße von 575 Quadratmeter. Damit kostete es 200 000 Euro. Insgesamt seien 2008 Kaufverträge über 177 Ein- und Zweifamilien-, Doppel- und Reihenhäuser geschlossen worden. 275 Eigentumswohnungen wechselten ebenfalls den Besitzer.
Und wie entwickelte sich der Mietwohnungsmarkt inc Aalen? Der Gutachterausschuss hat eine durchschnittliche Kaltmiete von 5,30 Euro pro Quadratmeter errechnet und für Wasseralfingen von 5,10 Euro. Diese Werte liegen um zehn Cent über denen des Vorjahres.
(Erschienen: 10.11.2009 17:40)
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