Rund um Aalen
Behinderte visieren Job an
Die berufsvorbereitende Einrichtung ist eine schulische Bildungsmaßnahme mit dem Ziel, möglichst viele junge Menschen mit wesentlicher Behinderung dauerhaft und gemäß ihrer persönlichen Kompetenzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Im Rahmen eines Pressegesprächs haben Landrat Klaus Pavel, Bürgermeister Joachim Bläse, Bernd Weigel (Schulrat Göppingen), Peter Bauer (Leiter Agentur für Arbeit Aalen), Rainer Gaag (Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes Waiblingen), Tillmann Haug (Geschäftsführer des Integrationsfachdienstes Ostalb-Aalen), Henrike Schniepp (Rektorin der Stauferschule in Schwäbisch Gmünd), Dorothea Kammerer (Rektorin der Klosterbergschule in Schwäbisch Gmünd) sowie die Direktoren Hubert Sorg und Jürgen Kunze von der Stiftung Haus Lindenhof die Kooperationsvereinbarung offiziell unterzeichnet.
Außer einem erwachsenenorientierten, ganzheitlichen Bildungsangebot sollen die Schüler auf die Gesellschaft vorbereitet sowie ihre Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben gefördert werden.
Die BVE ist ein Gemeinschaftsangebot von Sonderschulen für geistig Behinderte, von Förderschulen, von einer beruflichen Schule, vom Integrationsfachdienst und von der Agentur für Arbeit. Ein weiteres Ziel ist, mit Praktika in den Betrieben diese auf das vorhandene Potenzial sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und dadurch Berührungsängste abzubauen.
Das Bildungs- und Förderangebot der BVE wird auf drei Ebenen umgesetzt: Unterrichtsmodule, Arbeitsprojekte, Praktika in Betrieben. Die Finanzierung erfolgt für die Schülerinnen und Schüler der Klosterbergschule durch das im Haushaltsplan bereitgestellte Budget. Die Kosten für die Martinusschule und die Johannes-Landenberger-Schule werden vom jeweiligen Bildungsträger übernommen.
Es gibt auch Aufnahmekriterien für die Schülerinnen und Schüler. Sie müssen motiviert sein, ein erfolgreiches betriebliches Vorpraktikum absolviert haben und öffentliche Verkehrsmittel nutzen können, heißt es in der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung. „Wir müssen damit rechnen, dass einige Betriebe zunächst zurückhaltend sind. Aber wenn wir gemeinsam anpacken, wird es funktionieren“, erklärt Bernd Weigel. Die Kooperation läuft zunächst vier Jahre lang. „Ich bin aber überzeugt, dass wir dann für weitere vier Jahre verlängern. Und vielleicht schaffen wir es auch, ein BVE mit vielen Partnern im Raum Aalen zu gründen“, so Pavel.
(Erschienen: 07.07.2011 07:10)
Die berufsvorbereitende Einrichtung ist eine schulische Bildungsmaßnahme mit dem Ziel, möglichst viele junge Menschen mit wesentlicher Behinderung dauerhaft und gemäß ihrer persönlichen Kompetenzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Im Rahmen eines Pressegesprächs haben Landrat Klaus Pavel, Bürgermeister Joachim Bläse, Bernd Weigel (Schulrat Göppingen), Peter Bauer (Leiter Agentur für Arbeit Aalen), Rainer Gaag (Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes Waiblingen), Tillmann Haug (Geschäftsführer des Integrationsfachdienstes Ostalb-Aalen), Henrike Schniepp (Rektorin der Stauferschule in Schwäbisch Gmünd), Dorothea Kammerer (Rektorin der Klosterbergschule in Schwäbisch Gmünd) sowie die Direktoren Hubert Sorg und Jürgen Kunze von der Stiftung Haus Lindenhof die Kooperationsvereinbarung offiziell unterzeichnet.
Außer einem erwachsenenorientierten, ganzheitlichen Bildungsangebot sollen die Schüler auf die Gesellschaft vorbereitet sowie ihre Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben gefördert werden.
Die BVE ist ein Gemeinschaftsangebot von Sonderschulen für geistig Behinderte, von Förderschulen, von einer beruflichen Schule, vom Integrationsfachdienst und von der Agentur für Arbeit. Ein weiteres Ziel ist, mit Praktika in den Betrieben diese auf das vorhandene Potenzial sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und dadurch Berührungsängste abzubauen.
Das Bildungs- und Förderangebot der BVE wird auf drei Ebenen umgesetzt: Unterrichtsmodule, Arbeitsprojekte, Praktika in Betrieben. Die Finanzierung erfolgt für die Schülerinnen und Schüler der Klosterbergschule durch das im Haushaltsplan bereitgestellte Budget. Die Kosten für die Martinusschule und die Johannes-Landenberger-Schule werden vom jeweiligen Bildungsträger übernommen.
Es gibt auch Aufnahmekriterien für die Schülerinnen und Schüler. Sie müssen motiviert sein, ein erfolgreiches betriebliches Vorpraktikum absolviert haben und öffentliche Verkehrsmittel nutzen können, heißt es in der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung. „Wir müssen damit rechnen, dass einige Betriebe zunächst zurückhaltend sind. Aber wenn wir gemeinsam anpacken, wird es funktionieren“, erklärt Bernd Weigel. Die Kooperation läuft zunächst vier Jahre lang. „Ich bin aber überzeugt, dass wir dann für weitere vier Jahre verlängern. Und vielleicht schaffen wir es auch, ein BVE mit vielen Partnern im Raum Aalen zu gründen“, so Pavel.
(Erschienen: 07.07.2011 07:10)
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