Altshausen
Krankenhaus kann mit weiteren Planbetten rechnen
So einfach wie derzeit war die Situation am örtlichen Krankenhaus nicht immer. Bekanntlich gab es auch in der Kurstadt schon schwierige Jahre, wenn man sich etwa an die Schließung der Geburtshilfe in den 90-er Jahren zurückerinnert. Damals gingen die Bürger sogar auf die Straße. Allerdings war ihnen kein Erfolg beschieden und die Kinder Waldseer Eltern erblicken seither vorwiegend im Schussental das Licht der Welt.
Wie Kliniksprecher Winfried Leiprecht im SZ-Gespräch ausführte, ist die Auslastung am örtlichen Krankenhaus derzeit „unverändert sehr gut“ und die Bilanz für 2009 entwickelte sich sogar noch besser als im Jahr 2008. „Die endgültigen Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber alles deutet daraufhin, dass hier alles mehr als rund läuft und wir mit einem satten Gewinn abschließen“. Ein Grund dafür sieht Leiprecht unter anderem auch in der „guten Vernetzung des Hauses mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und im Waldseer Hinterland“.
Und es sieht danach aus, als würde Bad Waldsee von der möglichen Schließung des Leutkircher Hauses profitieren, weil für diesen Fall mit der Verlegung von „drei bis fünf Planbetten“ auf der „Inneren“ zu rechnen sei. „Die Einzugsbereiche beider Häuser überschneiden sich im Raum Bad Wurzach-Haidgau und dem würden wir Rechnung tragen mit der Stärkung Bad Waldsees.“ Die Entscheidung über die Zukunft der Allgäu-Standorte fällt am 11. Mai im Kreistag.
(Erschienen: 13.04.2010 10:05)
So einfach wie derzeit war die Situation am örtlichen Krankenhaus nicht immer. Bekanntlich gab es auch in der Kurstadt schon schwierige Jahre, wenn man sich etwa an die Schließung der Geburtshilfe in den 90-er Jahren zurückerinnert. Damals gingen die Bürger sogar auf die Straße. Allerdings war ihnen kein Erfolg beschieden und die Kinder Waldseer Eltern erblicken seither vorwiegend im Schussental das Licht der Welt.
Wie Kliniksprecher Winfried Leiprecht im SZ-Gespräch ausführte, ist die Auslastung am örtlichen Krankenhaus derzeit „unverändert sehr gut“ und die Bilanz für 2009 entwickelte sich sogar noch besser als im Jahr 2008. „Die endgültigen Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber alles deutet daraufhin, dass hier alles mehr als rund läuft und wir mit einem satten Gewinn abschließen“. Ein Grund dafür sieht Leiprecht unter anderem auch in der „guten Vernetzung des Hauses mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und im Waldseer Hinterland“.
Und es sieht danach aus, als würde Bad Waldsee von der möglichen Schließung des Leutkircher Hauses profitieren, weil für diesen Fall mit der Verlegung von „drei bis fünf Planbetten“ auf der „Inneren“ zu rechnen sei. „Die Einzugsbereiche beider Häuser überschneiden sich im Raum Bad Wurzach-Haidgau und dem würden wir Rechnung tragen mit der Stärkung Bad Waldsees.“ Die Entscheidung über die Zukunft der Allgäu-Standorte fällt am 11. Mai im Kreistag.
(Erschienen: 13.04.2010 10:05)
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