Weingarten Nachrichten
Parkgebühren: Betriebsrat und Geschäftsführung sind unterschiedlicher Meinung
Um die Anzahl der Fremd- und Dauerparker zu verringern, ist der Parkplatz am Krankenhaus „14 Nothelfer“ kostenpflichtig geworden (die SZ berichtete). In der Frage, welche Parkgebühren auf die Angestellten zukämen, sind der Betriebsrat und die Geschäftsführung des Krankenhauses unterschiedlicher Meinung.
In einer Pressemitteilung, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt, schreibt Anke Gähme, stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin vom Verdi Bezirk Oberschwaben, der Haustarif sei keine beschlossene Sache. „Nach dem Versuch der Geschäftsführung dies ohne Fristwahrung durchzusetzen, suchen nun Geschäftsleitung und Betriebsrat nach einem Kompromiss“, so Gähme. Im Hinblick auf die Aussage von Paul Blechschmidt, dass die Angestellten einen Haustarif zahlen würden, betont Gähme, es sei „nicht hilfreich, wenn durch eine solche Aussage bei der Belegschaft der Eindruck erweckt werde, die eigene Meinung zähle nichts.“ Sie wünscht sich für die Zukunft, dass solche Aussagen erst nach tatsächlichen Entscheidungen getroffen und der Unmut der Belegschaft zur Kenntnis genommen würde.
Paul Blechschmidt, Geschäftsführer des Krankenhauses, bleibt bei seiner Aussage gegenüber der SZ, es gäbe keine negativen Reaktionen seitens der Angestellten und diese bezahlten einen vom Betriebsrat beschlossenen Haustarif.
Gähme möchte auch hier darauf hinweisen, dass es durchaus negative Reaktionen seitens der Angestellten gab. Dies zeige sich durch die Unterschriftenaktion und die Betriebsversammlung im Krankenhaus „14 Nothelfer“. Die Belegschaft sei prinzipiell gegen die Parkgebühren, so Gähme. Nach vielen Auseinandersetzungen werde jetzt nach einem Mittelweg gesucht, der auch den Wunsch nach einem Tarif für Beschäftigte berücksichtige.
(Erschienen: 29.07.2010 20:00)
Um die Anzahl der Fremd- und Dauerparker zu verringern, ist der Parkplatz am Krankenhaus „14 Nothelfer“ kostenpflichtig geworden (die SZ berichtete). In der Frage, welche Parkgebühren auf die Angestellten zukämen, sind der Betriebsrat und die Geschäftsführung des Krankenhauses unterschiedlicher Meinung.
In einer Pressemitteilung, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt, schreibt Anke Gähme, stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin vom Verdi Bezirk Oberschwaben, der Haustarif sei keine beschlossene Sache. „Nach dem Versuch der Geschäftsführung dies ohne Fristwahrung durchzusetzen, suchen nun Geschäftsleitung und Betriebsrat nach einem Kompromiss“, so Gähme. Im Hinblick auf die Aussage von Paul Blechschmidt, dass die Angestellten einen Haustarif zahlen würden, betont Gähme, es sei „nicht hilfreich, wenn durch eine solche Aussage bei der Belegschaft der Eindruck erweckt werde, die eigene Meinung zähle nichts.“ Sie wünscht sich für die Zukunft, dass solche Aussagen erst nach tatsächlichen Entscheidungen getroffen und der Unmut der Belegschaft zur Kenntnis genommen würde.
Paul Blechschmidt, Geschäftsführer des Krankenhauses, bleibt bei seiner Aussage gegenüber der SZ, es gäbe keine negativen Reaktionen seitens der Angestellten und diese bezahlten einen vom Betriebsrat beschlossenen Haustarif.
Gähme möchte auch hier darauf hinweisen, dass es durchaus negative Reaktionen seitens der Angestellten gab. Dies zeige sich durch die Unterschriftenaktion und die Betriebsversammlung im Krankenhaus „14 Nothelfer“. Die Belegschaft sei prinzipiell gegen die Parkgebühren, so Gähme. Nach vielen Auseinandersetzungen werde jetzt nach einem Mittelweg gesucht, der auch den Wunsch nach einem Tarif für Beschäftigte berücksichtige.
(Erschienen: 29.07.2010 20:00)

Themendossiers
Die Benediktiner haben nach 950 Jahren Klosterkultur die Stadt Weingarten im Jahr 2010 verlassen. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart stand anschließend in konkreten Verhandlungen mit der französischen Ordensgemeinschaft Sankt Martin (französisch: La Communauté Saint Martin). Noch ist eine Entscheidung aber nicht gefallen.
mehr




































