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Bei einem Wohnhausbrand in Göttlishofen entsteht Sachschaden

Göttlishofen / sz Schlimmeres verhindert hat die Feuerwehr Argenbühl beim Brand in einem ehemaligen Ökonomiegebäude am Sonntagmittag in Göttlishofen. Es entstand nur Sachschaden, ein Übergreifen auf andere Teile des Hauses wurde verhindert.

Um 13 Uhr erfolgte durch die Leitstelle Oberschwaben die Alarmierung der Feuerwehr Argenbühl mit den Abteilungen Göttlishofen, Eglofs und Ratzenried sowie der Feuerwehr Wangen. Der Eigentümer hatte einen Zimmerbrand in einem Ökonomiegebäude in Göttlishofen gemeldet. Die Bewohner hatten mit einem Feuerlöscher bereits eigene Löschversuche unternommen, konnten eine weitere Ausbreitung allerdings nicht verhindern. Als die Einsatzkräfte eintrafen, gab es eine starke Rauchentwicklung aus dem Wohnhaus des ehemaligen Ökonomiegebäudes und offenes Feuer im ersten Obergeshcoss im Bereich einer Zwischendecke sowie im Dachbereich.

Eine Brandschutzmauer in Massivbauweise verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf den ehemaligen Wirtschaftsteil. Gezielte Löschmaßnahmen von Trupps unter Atemschutz im Innenangriff sowie über tragbare Leitern von außen verhinderten eine weitere Brandausbreitung. Drucklüfter sorgten für eine Entrauchung des Gebäudes. Teile der Dachhaut mussten geöffnet werden, um einen entstandenen Schwelbrand in der Dachverkleidung zu löschen. Zum Schutz vor verdeckten Brandnestern wurde der komplette Schadensbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Durch umsichtigen und gezielten Einsatz konnte ein größerer Schaden durch Löschwasser vermieden werden. Die Wasserversorgung erfolgte aus dem öffentlichen Hydrantennetz. Die extrem winterlichen Temperaturen von minus12 Grad erschwerten die Löscharbeiten. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft Wangen versorgte die Einsatzkräfte mit warmen Getränken. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens stehen noch nicht fest. Neben Feuerwehr und Polizei war am Einsatz beteiligt: Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, Notarzt und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des DRK, Fahrzeuge der DRK-Rettungswache Wangen und der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) Kißlegg. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Wangen übernahm die Koordination, Kommunikation und Dokumentation des Einsatzverlaufs.

(Erschienen: 06.02.2012 12:15)

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