Ravensburg Stadtnachrichten
Grüne: Laternen umrüsten und dadurch viel Geld sparen
Wörtlich beantragen die Grünen in einem Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, „für das Haushaltsjahr 2011 ein Modellprogramm ökologische Stadtbeleuchtung auszuloben und die Außenbeleuchtung auf LED-Technik umzustellen.“ Weiter heißt es: „Nächtliche Beleuchtung im öffentlichen Raum erfüllt vielfältige Funktionen: Sie hilft bei der Orientierung, erhöht das Sicherheitsgefühl und verschönert das Stadtbild. Gleichzeitig wachsen den Kommunen die Kosten für Energie und Wartung über den Kopf. Außerdem gefährden veraltete Anlagen und unnötige Lichtfallen Insekten, Vögel und Fledermäuse. Das muss nicht sein! Wir müssen die Stadtbeleuchtung klimaschonend und ästhetisch, kostensparend und naturverträglich zugleich machen.“ Nach Darstellung der Grünen gibt es neue Förderprogramme des Bundes, die die Umstellung finanziell unterstützen.
Im Wesentlichen sprechen aus der Sicht der Grünen zwei Punkte für LED-Lampen als nächtliche Straßenbeleuchtung. Zum einen sind das die deutlich niedrigeren Energiekosten, zum anderen die geringere Belastung der Umwelt.
LED-Lampen sind, so rechnen die Grünen in ihrem Antrag vor, gegenüber den üblichen Natriumhochdruckdampflampen energieeffizienter. Bei Ausleuchtung einer Straße mit 100 Lampen auf 1,5 Kilometern Länge rechnen die Grünen bei herkömmlichen Lampen mit jährlichen Kosten von rund 25 000 Euro. Im Vergleich dazu kämen, so das Beispiel, bei LED-Straßenlampen nur Energiekosten von knapp 9000 Euro zusammen. Fazit der Partei: „LED-Straßenlampen sparen also im Vergleich zu Hochdruckdampflampen rund 70 Prozent an Energie oder auf einer Länge von 1,5 Kilometern 16340 Euro pro Jahr.“
Ein weiterer Vorteil dieser Beleuchtung liegt nach Aussage der Grünen in der Umweltverträglichkeit. Ungezielt gestreutes Licht in der Nacht könne Vögel in ihrem Zugverhalten stören, besonders gefährdet seien auch Fledermäuse. Zudem würden nachtaktive Insekten durch das Licht angelockt und verenden dabei. Rund 150 Billionen Insekten sollen jedes Jahr an Deutschlands Straßenlaternen sterben, „sie fehlen als Bestäuber von Blütenpflanzen und als Glieder in der Nahrungskette“, schreiben die Grünen.
(Erschienen: 16.08.2010 19:35)
Wörtlich beantragen die Grünen in einem Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, „für das Haushaltsjahr 2011 ein Modellprogramm ökologische Stadtbeleuchtung auszuloben und die Außenbeleuchtung auf LED-Technik umzustellen.“ Weiter heißt es: „Nächtliche Beleuchtung im öffentlichen Raum erfüllt vielfältige Funktionen: Sie hilft bei der Orientierung, erhöht das Sicherheitsgefühl und verschönert das Stadtbild. Gleichzeitig wachsen den Kommunen die Kosten für Energie und Wartung über den Kopf. Außerdem gefährden veraltete Anlagen und unnötige Lichtfallen Insekten, Vögel und Fledermäuse. Das muss nicht sein! Wir müssen die Stadtbeleuchtung klimaschonend und ästhetisch, kostensparend und naturverträglich zugleich machen.“ Nach Darstellung der Grünen gibt es neue Förderprogramme des Bundes, die die Umstellung finanziell unterstützen.
Im Wesentlichen sprechen aus der Sicht der Grünen zwei Punkte für LED-Lampen als nächtliche Straßenbeleuchtung. Zum einen sind das die deutlich niedrigeren Energiekosten, zum anderen die geringere Belastung der Umwelt.
LED-Lampen sind, so rechnen die Grünen in ihrem Antrag vor, gegenüber den üblichen Natriumhochdruckdampflampen energieeffizienter. Bei Ausleuchtung einer Straße mit 100 Lampen auf 1,5 Kilometern Länge rechnen die Grünen bei herkömmlichen Lampen mit jährlichen Kosten von rund 25 000 Euro. Im Vergleich dazu kämen, so das Beispiel, bei LED-Straßenlampen nur Energiekosten von knapp 9000 Euro zusammen. Fazit der Partei: „LED-Straßenlampen sparen also im Vergleich zu Hochdruckdampflampen rund 70 Prozent an Energie oder auf einer Länge von 1,5 Kilometern 16340 Euro pro Jahr.“
Ein weiterer Vorteil dieser Beleuchtung liegt nach Aussage der Grünen in der Umweltverträglichkeit. Ungezielt gestreutes Licht in der Nacht könne Vögel in ihrem Zugverhalten stören, besonders gefährdet seien auch Fledermäuse. Zudem würden nachtaktive Insekten durch das Licht angelockt und verenden dabei. Rund 150 Billionen Insekten sollen jedes Jahr an Deutschlands Straßenlaternen sterben, „sie fehlen als Bestäuber von Blütenpflanzen und als Glieder in der Nahrungskette“, schreiben die Grünen.
(Erschienen: 16.08.2010 19:35)







































