Ravensburg Stadtnachrichten
Entscheidung über nächtliches Tempolimit steht noch aus
Im vergangenen Sommer hatte der Gemeinderat einstimmig für die Umsetzung des Lärmaktionsplans im Bereich Straßenverkehr votiert. Als Sofortmaßnahme wurde dabei eine Reihe von neuen Tempolimits zwischen 22 und 6 Uhr beschlossen. Das Regierungspräsidium Tübingen, das den Beschluss genehmigen muss, teilte zunächst mit, dass es großflächige nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen für rechtswidrig erachte und daher ablehnen werde, ruderte dann aber ein Stück zurück. Inzwischen gilt es als wahrscheinlich, dass das nächtliche Tempolimit kommen wird.
Dieser Plan hat freilich nicht nur Befürworter. Die Polizei meldete bereits im Vorfeld Bedenken an, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit der Überwachung dieser Geschwindigkeitsbeschränkungen. Zudem warnte sie vor einer Ausweitung des Schilderwaldes sowie einer geringen Akzeptanz durch die Autofahrer. Die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) kritisierte die Ravensburger Gemeinderatsentscheidung hart. Tempolimits verschlimmerten die Situation, anstatt sie zu verbessern, so die IHK, da vermehrtes Bremsen und Anfahren und das Fahren in niedrigeren Gängen mit höherer Drehzahl zu erheblichem Lärm führten.
Häfler blitzen verstärkt
In der Nachbarstadt Friedrichshafen gilt bereits seit 15. September ein nächtliches Tempolimit von 30 Kilometern in der Stunde auf Abschnitten der B 31 zwischen dem Maybachplatz und Fischbach. Kontrolliert wird die Einhaltung über drei neue stationäre Radaranlagen.
In Ravensburg soll es die nächtlichen Tempolimits auf der B 30 in Untereschach geben, auf der B 467 in Obereschach, auf der B 33 innerorts in Bavendorf und Dürnast, sowie auf der B 32 im Bereich Wangener Straße – Knollengraben. Im Stadtgebiet soll die Geschwindigkeit nachts auf folgenden Straßen gedrosselt werden: Karlstraße, Georgstraße, mittlere Jahnstraße, Seestraße, Ziegelstraße, Zwergerstraße, nördliche Olgastraße, Gartenstraße, Leonhardstraße.
(Erschienen: 08.01.2012 16:55)
Im vergangenen Sommer hatte der Gemeinderat einstimmig für die Umsetzung des Lärmaktionsplans im Bereich Straßenverkehr votiert. Als Sofortmaßnahme wurde dabei eine Reihe von neuen Tempolimits zwischen 22 und 6 Uhr beschlossen. Das Regierungspräsidium Tübingen, das den Beschluss genehmigen muss, teilte zunächst mit, dass es großflächige nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen für rechtswidrig erachte und daher ablehnen werde, ruderte dann aber ein Stück zurück. Inzwischen gilt es als wahrscheinlich, dass das nächtliche Tempolimit kommen wird.
Dieser Plan hat freilich nicht nur Befürworter. Die Polizei meldete bereits im Vorfeld Bedenken an, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit der Überwachung dieser Geschwindigkeitsbeschränkungen. Zudem warnte sie vor einer Ausweitung des Schilderwaldes sowie einer geringen Akzeptanz durch die Autofahrer. Die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) kritisierte die Ravensburger Gemeinderatsentscheidung hart. Tempolimits verschlimmerten die Situation, anstatt sie zu verbessern, so die IHK, da vermehrtes Bremsen und Anfahren und das Fahren in niedrigeren Gängen mit höherer Drehzahl zu erheblichem Lärm führten.
Häfler blitzen verstärkt
In der Nachbarstadt Friedrichshafen gilt bereits seit 15. September ein nächtliches Tempolimit von 30 Kilometern in der Stunde auf Abschnitten der B 31 zwischen dem Maybachplatz und Fischbach. Kontrolliert wird die Einhaltung über drei neue stationäre Radaranlagen.
In Ravensburg soll es die nächtlichen Tempolimits auf der B 30 in Untereschach geben, auf der B 467 in Obereschach, auf der B 33 innerorts in Bavendorf und Dürnast, sowie auf der B 32 im Bereich Wangener Straße – Knollengraben. Im Stadtgebiet soll die Geschwindigkeit nachts auf folgenden Straßen gedrosselt werden: Karlstraße, Georgstraße, mittlere Jahnstraße, Seestraße, Ziegelstraße, Zwergerstraße, nördliche Olgastraße, Gartenstraße, Leonhardstraße.
(Erschienen: 08.01.2012 16:55)







































