Ravensburg Stadtnachrichten
Eltern müssen für Betreuung außerhalb des Unterrichts zahlen

Gemeinsam mit Nadja Puschner war Grundschullehrerin Elisabeth Renz zu Gast in der jüngsten Gemeinderatssitzung, um die Räte über die Nachfrage zu informieren. „Die Betreuung ist sehr gut angenommen worden“, meinte Renz. Sie stellte den Räten fünf Module vor, die ein breites Angebot an bedarfsorientierten Betreuungszeiten umfassen und je nach Zeitaufwand unterschiedliche Gebühren kosten sollen. Wichtig sei bei der Betreuung über die Mittagszeit ein verpflichtendes Mittagessen für die Kinder, um dafür zu sorgen, dass diese eine warme Mahlzeit bekommen und nicht zu Müsli- oder Schokoriegel greifen.
Nadja Puschner gab einen detailierten Einblick in ihre pädagogische Arbeit und die vielfältigen, kreative Aktionen, die sie mit den Kindern durchführt. Problematisch dabei sei, dass die Betreuung in stets wechselnen Räumen stattfinde und das ganze Material und halbfertige Projektarbeiten ständig hin und her transportiert werden müssen.
Daran entzündete sich eine rege Diskussion im Gemeinderat. „Zum Konzept gehört auch der Raum“, meinte Gemeinderat Walter Fuchs und er könne darüber nur beschließen, wenn das Konzept stimme. Sein Kollege Dieter Franke gab ihm recht und ergänzte, das Raumproblem müsse die Schule lösen, bei nötigen Ausbauarbeiten wolle man im Gemeinderat gerne darüber beraten. „Die gesamte Schule ist proppevoll“, erklärte die Schulleiterin des Bildungszentrums Gabriele Rückert. Falls die Grundschule etwas schrumpfe, habe man dort möglicherweise einen freien Raum.
Weitere Diskussionen gab es über den richtigen Zeitpunkt der Einführung der Betreuungsgebühren. Während die Bodnegger Verwaltung dafür plädierte, schon ab dem 1.April .2012 die Gebühren zu erheben, meinte Elisabeth Renz, es sei klüger, nicht im laufenden Schuljahr damit zu beginnen. Elternbeiratsvorsitzender Gerhard Huber, der ebenfalls in der Sitzung anwesend war, wies darauf hin, dass von befragten 45 Eltern 17 angegeben hätten, auf die Betreuung verzichten zu wollen, wenn sie dafür zahlen müssten. Der Gemeinderat war jedoch mehrheitlich der Meinung, dass eine solch qualifizierte Betreuung ihren Preis habe und beschloss bei einer Enthaltung ab 1. April 2012 die Gebühren zu erheben. Nach Abzug der Förderung vom Land und nach Berücksichtigung der Elternbeiträge muss die Gemeinde voraussichtlich Kosten von etwa 1 264 Euro tragen. Das Raumproblem bleibt bis auf weiteres ungelöst.
Die Eltern der Grundschüler werden ab dem 1. April unter fünf möglichen Betreuungsangeboten wählen können. Festlegen müssen sie sich jeweils für ein Jahr. Neuaufnahmen unter dem Jahr sind jedoch jederzeit möglich.
(Erschienen: 12.02.2012 12:50)

Gemeinsam mit Nadja Puschner war Grundschullehrerin Elisabeth Renz zu Gast in der jüngsten Gemeinderatssitzung, um die Räte über die Nachfrage zu informieren. „Die Betreuung ist sehr gut angenommen worden“, meinte Renz. Sie stellte den Räten fünf Module vor, die ein breites Angebot an bedarfsorientierten Betreuungszeiten umfassen und je nach Zeitaufwand unterschiedliche Gebühren kosten sollen. Wichtig sei bei der Betreuung über die Mittagszeit ein verpflichtendes Mittagessen für die Kinder, um dafür zu sorgen, dass diese eine warme Mahlzeit bekommen und nicht zu Müsli- oder Schokoriegel greifen.
Nadja Puschner gab einen detailierten Einblick in ihre pädagogische Arbeit und die vielfältigen, kreative Aktionen, die sie mit den Kindern durchführt. Problematisch dabei sei, dass die Betreuung in stets wechselnen Räumen stattfinde und das ganze Material und halbfertige Projektarbeiten ständig hin und her transportiert werden müssen.
Daran entzündete sich eine rege Diskussion im Gemeinderat. „Zum Konzept gehört auch der Raum“, meinte Gemeinderat Walter Fuchs und er könne darüber nur beschließen, wenn das Konzept stimme. Sein Kollege Dieter Franke gab ihm recht und ergänzte, das Raumproblem müsse die Schule lösen, bei nötigen Ausbauarbeiten wolle man im Gemeinderat gerne darüber beraten. „Die gesamte Schule ist proppevoll“, erklärte die Schulleiterin des Bildungszentrums Gabriele Rückert. Falls die Grundschule etwas schrumpfe, habe man dort möglicherweise einen freien Raum.
Weitere Diskussionen gab es über den richtigen Zeitpunkt der Einführung der Betreuungsgebühren. Während die Bodnegger Verwaltung dafür plädierte, schon ab dem 1.April .2012 die Gebühren zu erheben, meinte Elisabeth Renz, es sei klüger, nicht im laufenden Schuljahr damit zu beginnen. Elternbeiratsvorsitzender Gerhard Huber, der ebenfalls in der Sitzung anwesend war, wies darauf hin, dass von befragten 45 Eltern 17 angegeben hätten, auf die Betreuung verzichten zu wollen, wenn sie dafür zahlen müssten. Der Gemeinderat war jedoch mehrheitlich der Meinung, dass eine solch qualifizierte Betreuung ihren Preis habe und beschloss bei einer Enthaltung ab 1. April 2012 die Gebühren zu erheben. Nach Abzug der Förderung vom Land und nach Berücksichtigung der Elternbeiträge muss die Gemeinde voraussichtlich Kosten von etwa 1 264 Euro tragen. Das Raumproblem bleibt bis auf weiteres ungelöst.
Die Eltern der Grundschüler werden ab dem 1. April unter fünf möglichen Betreuungsangeboten wählen können. Festlegen müssen sie sich jeweils für ein Jahr. Neuaufnahmen unter dem Jahr sind jedoch jederzeit möglich.
(Erschienen: 12.02.2012 12:50)






































