Rund um Ravensburg
Malczak kandidiert für Ravensburger Grüne
Die 23-jährige Agnieska Malczak sagt von sich selbst: "Ich bin mit Feuer und Flamme und viel Leidenschaft bei der Sache." Sie stellte sich mit einer Rede vor, die zeigte, dass sie schon einige Übung hat im Vertreten grüner Positionen. Sie ist Landesvorsitzende der Grünen Jugend Baden-Württemberg, studiert in Tübingen Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Philosophie und Volkswirtschaft.
Warum sie im Kreis Ravensburg kandidieren will? "Ich bin dem Charme dieser Gegend erlegen und der schönen Natur." Ihre Wange ziert ein Tatoo, das einen Ast zeigt, Nasenflügel und Unterlippe sind gepierct. Sie ist in Polen geboren, ihre Familie zog noch vor dem Mauerfall in den Westen.
"Ich bin für gesamtgesellschaftliche Visionen, aber auch für Realitätsbewusstsein." Ein wichtiger Programmpunkt sei für sie der Ausstieg aus der Atomkraft. Und ein Nein zum Neubau von weiteren Kohlekraftwerken. Stattdessen will Malczak eine Politik der drei E's vertreten: Energieeffizienz, Ausbau der erneuerbaren Energien und Energiesparen. Ihr Motto lautet: "Nah am Menschen und für die Menschen." Dafür wird sie mit Sicherheit die Unterstützung der Grünen im Landkreis brauchen, denn bis jetzt ist sie noch nicht richtig nah dran an den Menschen, die hier leben. Ihr Hauptwohnsitz ist Tübingen. Auf die Frage, wie sie sich das vorstelle mit der Überbrückung der räumlichen Distanz, sagt sie: "Ich bin nicht mehr so gebunden an die Uni." Sie sei im letzten Jahr ihres Studiums, und so gut wie fertig. Sie habe lange darüber nachgedacht, sich dann aber dafür entschieden, im Landkreis Ravensburg für den Bundestag zu kandidieren.
Agnieska Malczak gilt als größtes politisches Talent auf Landesebene, sowohl Manne Lucha wie Petra Selg sagten ihr tatkräftige Unterstützung zu. Koalitionsaussagen wolle sie keine treffen. Agnieska Malczak: "Wir sind erstmal grün und dann noch mal grün und sonst gar nichts." Ihre weiteren Programmpunkte außer dem Ausstieg aus der Kernenergie: Nein zur Gentechnik, Kurswechsel in Afghanistan, Schutz der Privatsphäre, eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik als Generationenpolitik.
(Erschienen: 27.09.2008 00:08)
Die 23-jährige Agnieska Malczak sagt von sich selbst: "Ich bin mit Feuer und Flamme und viel Leidenschaft bei der Sache." Sie stellte sich mit einer Rede vor, die zeigte, dass sie schon einige Übung hat im Vertreten grüner Positionen. Sie ist Landesvorsitzende der Grünen Jugend Baden-Württemberg, studiert in Tübingen Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Philosophie und Volkswirtschaft.
Warum sie im Kreis Ravensburg kandidieren will? "Ich bin dem Charme dieser Gegend erlegen und der schönen Natur." Ihre Wange ziert ein Tatoo, das einen Ast zeigt, Nasenflügel und Unterlippe sind gepierct. Sie ist in Polen geboren, ihre Familie zog noch vor dem Mauerfall in den Westen.
"Ich bin für gesamtgesellschaftliche Visionen, aber auch für Realitätsbewusstsein." Ein wichtiger Programmpunkt sei für sie der Ausstieg aus der Atomkraft. Und ein Nein zum Neubau von weiteren Kohlekraftwerken. Stattdessen will Malczak eine Politik der drei E's vertreten: Energieeffizienz, Ausbau der erneuerbaren Energien und Energiesparen. Ihr Motto lautet: "Nah am Menschen und für die Menschen." Dafür wird sie mit Sicherheit die Unterstützung der Grünen im Landkreis brauchen, denn bis jetzt ist sie noch nicht richtig nah dran an den Menschen, die hier leben. Ihr Hauptwohnsitz ist Tübingen. Auf die Frage, wie sie sich das vorstelle mit der Überbrückung der räumlichen Distanz, sagt sie: "Ich bin nicht mehr so gebunden an die Uni." Sie sei im letzten Jahr ihres Studiums, und so gut wie fertig. Sie habe lange darüber nachgedacht, sich dann aber dafür entschieden, im Landkreis Ravensburg für den Bundestag zu kandidieren.
Agnieska Malczak gilt als größtes politisches Talent auf Landesebene, sowohl Manne Lucha wie Petra Selg sagten ihr tatkräftige Unterstützung zu. Koalitionsaussagen wolle sie keine treffen. Agnieska Malczak: "Wir sind erstmal grün und dann noch mal grün und sonst gar nichts." Ihre weiteren Programmpunkte außer dem Ausstieg aus der Kernenergie: Nein zur Gentechnik, Kurswechsel in Afghanistan, Schutz der Privatsphäre, eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik als Generationenpolitik.
(Erschienen: 27.09.2008 00:08)
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