Stadtnachrichten Bad Waldsee
Hymer rechnet weiterhin mit positiver Entwicklung

Der Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals, das den Zeitraum September bis November 2011 betrachtet, liegt um rund 23 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Umsatz habe im gleichen Zeitraum um rund 18 Millionen Euro oder knapp zehn Prozent zugelegt, heißt es im Finanzbericht. Insgesamt habe der Hymer-Konzern Umsatzerlöse von rund 200 Millionen Euro erzielt.
Laut Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) sei die Zahl der Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen im ersten Quartal des Geschäftsjahres um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen – bei Reisemobilen gab es eine Steigerung um 4,7 Prozent, bei Caravans ging die Zahl um 1,4 Prozent zurück. Besser sehen die Zahlen aus, betrachtet man nur den deutschen Markt: Hier habe sich der Markt für Reisemobile mit einem Zuwachs von 29,7 Prozent deutlich besser als der europäische Marktdurchschnitt entwickelt. Selbst bei Caravans sei hier ein Zuwachs um 5,9 Prozent zu verzeichnen. Dazu Pfaff: „Der deutsche Markt hatte Sonderkonjunktur. Gesamteuropäisch betrachtet sieht das ganz anders aus.“
Arbeitsplätze sind dazugekommen
Wie das Unternehmen mitteilt, sei das positive Konzernergebnis auf Vorjahresniveau. Dem gestiegenen Ertrag, aufgrund des höheren Umsatzes, stehen mehr Personalkosten gegenüber – zum einen wegen der tariflich beschlossenen Einmalzahlungen im vergangenen Herbst, zum anderen sei Personal eingestellt worden. Laut Pfaff ist die Zahl der Arbeitsplätze „deutlich zweistellig“ gestiegen – bei Festanstellungen, aber auch im Bereich der Leiharbeit. „Aufgrund saisonaler Schwankungen sind wir auch auf Leiharbeit angewiesen“, so der Hymer- Vertriebsvorstand. Rund 2700 Menschen arbeiten für den Hymer-Konzern, etwa 1200 davon am Standort Bad Waldsee.
Besonderen Wert lege das Unternehmen auf seine Ausbildung, sagt Pfaff. Rund 60 Azubis seien in allen Unternehmensbereichen eingesetzt. Möglichst jedem von ihnen werde auch eine passende Stelle nach der Ausbildung angeboten. „Wir versuchen, alle zu übernehmen“, so Pfaff.
Als größter Risikofaktor wird im Finanzbericht die wirtschaftliche Entwicklung in Europa benannt – Italien gilt als einer der Kernmärkte des Hymer-Konzerns. Dennoch: „Wir rechnen mit einem Wachstum bei den Reisemobilen von zwei bis drei Prozent. Bei den Caravans sind wir glücklich, wenn der Wert stabil bleibt“, so Pfaff. Klares Ziel sei es, mehr zu wachsen als der Markt. „Das heißt, wir müssen an die Wettbewerber ran“, so Hermann Pfaffs Kampfansage an die Konkurrenz. Die Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart habe dafür bereits nach den ersten Tagen positive Signale geliefert.
(Erschienen: 18.01.2012 14:00)

Der Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals, das den Zeitraum September bis November 2011 betrachtet, liegt um rund 23 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Umsatz habe im gleichen Zeitraum um rund 18 Millionen Euro oder knapp zehn Prozent zugelegt, heißt es im Finanzbericht. Insgesamt habe der Hymer-Konzern Umsatzerlöse von rund 200 Millionen Euro erzielt.
Laut Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) sei die Zahl der Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen im ersten Quartal des Geschäftsjahres um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen – bei Reisemobilen gab es eine Steigerung um 4,7 Prozent, bei Caravans ging die Zahl um 1,4 Prozent zurück. Besser sehen die Zahlen aus, betrachtet man nur den deutschen Markt: Hier habe sich der Markt für Reisemobile mit einem Zuwachs von 29,7 Prozent deutlich besser als der europäische Marktdurchschnitt entwickelt. Selbst bei Caravans sei hier ein Zuwachs um 5,9 Prozent zu verzeichnen. Dazu Pfaff: „Der deutsche Markt hatte Sonderkonjunktur. Gesamteuropäisch betrachtet sieht das ganz anders aus.“
Arbeitsplätze sind dazugekommen
Wie das Unternehmen mitteilt, sei das positive Konzernergebnis auf Vorjahresniveau. Dem gestiegenen Ertrag, aufgrund des höheren Umsatzes, stehen mehr Personalkosten gegenüber – zum einen wegen der tariflich beschlossenen Einmalzahlungen im vergangenen Herbst, zum anderen sei Personal eingestellt worden. Laut Pfaff ist die Zahl der Arbeitsplätze „deutlich zweistellig“ gestiegen – bei Festanstellungen, aber auch im Bereich der Leiharbeit. „Aufgrund saisonaler Schwankungen sind wir auch auf Leiharbeit angewiesen“, so der Hymer- Vertriebsvorstand. Rund 2700 Menschen arbeiten für den Hymer-Konzern, etwa 1200 davon am Standort Bad Waldsee.
Besonderen Wert lege das Unternehmen auf seine Ausbildung, sagt Pfaff. Rund 60 Azubis seien in allen Unternehmensbereichen eingesetzt. Möglichst jedem von ihnen werde auch eine passende Stelle nach der Ausbildung angeboten. „Wir versuchen, alle zu übernehmen“, so Pfaff.
Als größter Risikofaktor wird im Finanzbericht die wirtschaftliche Entwicklung in Europa benannt – Italien gilt als einer der Kernmärkte des Hymer-Konzerns. Dennoch: „Wir rechnen mit einem Wachstum bei den Reisemobilen von zwei bis drei Prozent. Bei den Caravans sind wir glücklich, wenn der Wert stabil bleibt“, so Pfaff. Klares Ziel sei es, mehr zu wachsen als der Markt. „Das heißt, wir müssen an die Wettbewerber ran“, so Hermann Pfaffs Kampfansage an die Konkurrenz. Die Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart habe dafür bereits nach den ersten Tagen positive Signale geliefert.
(Erschienen: 18.01.2012 14:00)


































