Stadtnachrichten Bad Waldsee
Feuerwehrdach solarfähig
3,3 Millionen Euro hat der Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Ballenmoos gekostet. Damit blieb er unter den geschätzten Gesamtkosten von 3,34 Millionen Euro. Weitere 625 941 Euro waren für den Grundstückserwerb notwendig. Doch bevor der Gemeinderat gestern dieser Baukostenabrechnung einstimmig zustimmte, kam nochmals das Thema Fotovoltaik auf den Tisch.
Kritisiert wurde von GAL-Stadtrat Hans Daiber die mangelnde Südausrichtung des Daches. SPD-Fraktionssprecher Emil Kaphegyi stellte daraufhin die Idee in den Raum, dass Ausgaben für ein Fotovoltaik-Dach auch eine strukturelle Einnahmequelle sein können. „Auch Privatinvestoren suchen solche Flächen“, sagte Kaphegyi. Das Dach könnte so eine Einnahmeoption für die Stadt werden. „Das Dach ist für Fotovoltaik ausgestattet“, erklärte Kämmerer Thomas Manz.
Und Investoren in Solarenergie sind interessiert an solchen Flächen, vor allem an Süddächern, wie auf SZ-Nachfrage Jörg Kirn von der Solarinitiative Haistergau bestätigte. Der regionale Interessenverband informiert über Solarenergie und initiiert auch Gemeinschaftsanlagen wie die aufgeständerte Solaranlage auf dem Omnibus-Müller-Dach.
Bis 1. Juli volle Förderung
Fotovoltaik-Anlagen, die vor dem 1. Juli in Betrieb gehen, bekommen noch die volle Förderung des Bundes. Danach reduziert sich diese um 16 Prozent. Dünnschichtzellen oder eine aufgeständerte Fotovoltaik-Anlage könnten also doch noch das Dach des Feuerwehrgerätehauses zieren und Strom produzieren.
(Erschienen: 19.05.2010 15:25)
3,3 Millionen Euro hat der Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Ballenmoos gekostet. Damit blieb er unter den geschätzten Gesamtkosten von 3,34 Millionen Euro. Weitere 625 941 Euro waren für den Grundstückserwerb notwendig. Doch bevor der Gemeinderat gestern dieser Baukostenabrechnung einstimmig zustimmte, kam nochmals das Thema Fotovoltaik auf den Tisch.
Kritisiert wurde von GAL-Stadtrat Hans Daiber die mangelnde Südausrichtung des Daches. SPD-Fraktionssprecher Emil Kaphegyi stellte daraufhin die Idee in den Raum, dass Ausgaben für ein Fotovoltaik-Dach auch eine strukturelle Einnahmequelle sein können. „Auch Privatinvestoren suchen solche Flächen“, sagte Kaphegyi. Das Dach könnte so eine Einnahmeoption für die Stadt werden. „Das Dach ist für Fotovoltaik ausgestattet“, erklärte Kämmerer Thomas Manz.
Und Investoren in Solarenergie sind interessiert an solchen Flächen, vor allem an Süddächern, wie auf SZ-Nachfrage Jörg Kirn von der Solarinitiative Haistergau bestätigte. Der regionale Interessenverband informiert über Solarenergie und initiiert auch Gemeinschaftsanlagen wie die aufgeständerte Solaranlage auf dem Omnibus-Müller-Dach.
Bis 1. Juli volle Förderung
Fotovoltaik-Anlagen, die vor dem 1. Juli in Betrieb gehen, bekommen noch die volle Förderung des Bundes. Danach reduziert sich diese um 16 Prozent. Dünnschichtzellen oder eine aufgeständerte Fotovoltaik-Anlage könnten also doch noch das Dach des Feuerwehrgerätehauses zieren und Strom produzieren.
(Erschienen: 19.05.2010 15:25)



































