Stadtnachrichten Bad Waldsee
884 Bürger wählen lieber anders

„Wir hatten nur eine Beanstandung“, sagte Manz den Ausschussmitgliedern. In Mittelurbach seien 30 Stimmen für ungültig erklärt worden – diese Zahl habe sich nach der Prüfung auf 15 Stimmen halbiert.
Durch diese Korrektur ergeben sich geringfügige Änderungen – abgesehen von Mittelurbach, wo der Anteil der ungültigen Stimmen dadurch von rund zehn auf rund fünf Prozent sinkt. Roland Weinschenk hat nun einen runden Wert nach dem Komma, nämlich 76,8 Prozent aller gültigen Stimmen.
Thomas Manz teilte mit, dass neben Roland Weinschenk, dem Wahlsieger mit 2920 Stimmen, noch 165 weitere Personen Stimmen bekommen haben. 884 Wahlberechtigte haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf dem Stimmzettel einen anderen Namen in der dafür vorgesehenen leeren Zeile aufzuschreiben – ein Anteil von 23,2 Prozent der gültigen Stimmen.
Top 10 der gewählten Personen
Am Wahlsonntag waren aus zeitlichen Gründen nur diejenigen gesondert aufgeführt worden, die in einem der Wahllokale zehn und mehr Stimmen bekommen haben – dies waren Bernhard Schultes, Frieder Skowronski und Thomas Straub (wir berichteten gestern). Am Montag hat Nadine Prinz eine Liste der 31 gewählten Personen zusammengestellt, die über alle Wahlbezirke hinweg fünf und mehr Stimmen erhalten haben. Nach Roland Weinschenk folgt noch immer FW-Stadtrat Bernhard Schultes (246 Stimmen, 6,47 %), gefolgt von GAL-Stadtrat Hans Daiber (50 Stimmen, 1,32 %) auf Platz drei. Er hatte per Anzeige in der Zeitung einen Gegenkandidaten zu Roland Weinschenk gesucht. Platz vier belegt der Erste Beigeordnete und Vorsitzende des Wahlausschusses Thomas Manz (36 Stimmen, 0,95 %), auf Platz fünf folgt Host Fallenbeck (32 Stimmen, 0,84 %) vom Tier-Service-Zentrum. Er hatte bis zum Ende der Bewerbungsfrist mit einer Kandidatur geliebäugelt.
30 Stimmen (0,79 %) entfielen auf den sechstplatzierten FW-Fraktionsvorsitzenden Roland Schmidinger, Frieder Skowronski, Ortsvorsteher von Michelwinnaden, folgt mit 27 Stimmen (0,71 %) auf Platz sieben. Seine Kollegen Rosa Eisele, Ortsvorsteherin aus Haisterkirch, erreichte als einzige Frau mehr als 20 Stimmen (24 Stimmen, 0,63 %) und landete auf Platz acht. Platz neun, zehn und elf teilen sich mit jeweils 16 Stimmen (0,42 %) Waldsees Bürgermeister a.D. Rudolf Forcher, CDU-Stadtrat Wolfgang Pfefferle und der Gegner der Windkraftanlagen auf der Grabener Höhe, Thomas Straub.
Skurrile Nennungen, vielleicht Franz Beckenbauer oder Heidi Klum, haben es nicht über die Marke von fünf Nennungen geschafft. Auch die weiteren 20 aufgeführten Menschen kommen aus Waldsee oder der näheren Umgebung.
Die Ausschussmitglieder stellten das amtliche Endergebnis einstimmig fest. Am kommenden Donnerstag, so Nadine Prinz, werden die Namen derjenigen, auf die fünf und mehr Stimmen entfielen, veröffentlicht. Dann werden alle Unterlagen der Bürgermeisterwahl an das Landratsamt zur weiteren Prüfung übermittelt.
(Erschienen: 16.01.2012 21:40)

„Wir hatten nur eine Beanstandung“, sagte Manz den Ausschussmitgliedern. In Mittelurbach seien 30 Stimmen für ungültig erklärt worden – diese Zahl habe sich nach der Prüfung auf 15 Stimmen halbiert.
Durch diese Korrektur ergeben sich geringfügige Änderungen – abgesehen von Mittelurbach, wo der Anteil der ungültigen Stimmen dadurch von rund zehn auf rund fünf Prozent sinkt. Roland Weinschenk hat nun einen runden Wert nach dem Komma, nämlich 76,8 Prozent aller gültigen Stimmen.
Thomas Manz teilte mit, dass neben Roland Weinschenk, dem Wahlsieger mit 2920 Stimmen, noch 165 weitere Personen Stimmen bekommen haben. 884 Wahlberechtigte haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf dem Stimmzettel einen anderen Namen in der dafür vorgesehenen leeren Zeile aufzuschreiben – ein Anteil von 23,2 Prozent der gültigen Stimmen.
Top 10 der gewählten Personen
Am Wahlsonntag waren aus zeitlichen Gründen nur diejenigen gesondert aufgeführt worden, die in einem der Wahllokale zehn und mehr Stimmen bekommen haben – dies waren Bernhard Schultes, Frieder Skowronski und Thomas Straub (wir berichteten gestern). Am Montag hat Nadine Prinz eine Liste der 31 gewählten Personen zusammengestellt, die über alle Wahlbezirke hinweg fünf und mehr Stimmen erhalten haben. Nach Roland Weinschenk folgt noch immer FW-Stadtrat Bernhard Schultes (246 Stimmen, 6,47 %), gefolgt von GAL-Stadtrat Hans Daiber (50 Stimmen, 1,32 %) auf Platz drei. Er hatte per Anzeige in der Zeitung einen Gegenkandidaten zu Roland Weinschenk gesucht. Platz vier belegt der Erste Beigeordnete und Vorsitzende des Wahlausschusses Thomas Manz (36 Stimmen, 0,95 %), auf Platz fünf folgt Host Fallenbeck (32 Stimmen, 0,84 %) vom Tier-Service-Zentrum. Er hatte bis zum Ende der Bewerbungsfrist mit einer Kandidatur geliebäugelt.
30 Stimmen (0,79 %) entfielen auf den sechstplatzierten FW-Fraktionsvorsitzenden Roland Schmidinger, Frieder Skowronski, Ortsvorsteher von Michelwinnaden, folgt mit 27 Stimmen (0,71 %) auf Platz sieben. Seine Kollegen Rosa Eisele, Ortsvorsteherin aus Haisterkirch, erreichte als einzige Frau mehr als 20 Stimmen (24 Stimmen, 0,63 %) und landete auf Platz acht. Platz neun, zehn und elf teilen sich mit jeweils 16 Stimmen (0,42 %) Waldsees Bürgermeister a.D. Rudolf Forcher, CDU-Stadtrat Wolfgang Pfefferle und der Gegner der Windkraftanlagen auf der Grabener Höhe, Thomas Straub.
Skurrile Nennungen, vielleicht Franz Beckenbauer oder Heidi Klum, haben es nicht über die Marke von fünf Nennungen geschafft. Auch die weiteren 20 aufgeführten Menschen kommen aus Waldsee oder der näheren Umgebung.
Die Ausschussmitglieder stellten das amtliche Endergebnis einstimmig fest. Am kommenden Donnerstag, so Nadine Prinz, werden die Namen derjenigen, auf die fünf und mehr Stimmen entfielen, veröffentlicht. Dann werden alle Unterlagen der Bürgermeisterwahl an das Landratsamt zur weiteren Prüfung übermittelt.
(Erschienen: 16.01.2012 21:40)


































