Stadtnachrichten Aulendorf
Aulendorfer kaufen für Bedürftige ein

Von unserer Mitarbeiterin Anna Lisa Schulte
Auch in Aulendorf gibt es Menschen, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wie Hartz IV-Empfänger, kinderreiche Familien mit geringem Einkommen oder ältere Menschen mit kleiner Rente, um nur einige Personengruppen zu nennen. Sie haben Mühe, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Unter dem Motto „Solisatt – satt durch Solidarität“ unterstützt der Kolpingladen die Bedürftigen. Von sechs Geschäften aus dem Ort und zum Teil von Privatpersonen bezieht der Laden Waren, die zweimal in der Woche dort verkauft werden. Bisweilen spenden auch Bürger Geld, von dem wiederum Lebensmittel gekauft werden können.
Der Bedarf ist da
Der Bedarf ist vorhanden: „Der Laden ist gut frequentiert, um die 20 Personen warten bereits eine Stunde vor Öffnung vor dem Eingang,“ erzählt Elfriede Reck, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Aulendorf. Das Angebot besteht hauptsächlich aus Produkten nahe der Haltbarkeitsgrenze, die zu einem sehr günstigen Preis verkauft werden. „Obst und Brot haben wir oft genug, doch die Grundnahrungsmittel sowie länger haltbare Waren fehlen,“ so Reck weiter.
Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, in den Supermärkten einen Korb aufzustellen, in den die Kunden bei Gelegenheit etwas hineinlegen können. Ab heute stehen die Körbe in den Märkten Raisch, Lidl und Penny und bleiben dort auch über das Jahr. „So kann eine gewisse Gleichmäßigkeit des Angebotes unter dem Jahr gewährleistet werden,“ hofft Vorstandsmitglied Thomas Spieß. „Die Aktion ist bislang prima angelaufen“, freut er sich zusammen mit Elfriede Reck und erzählt, dass im Frischemarkt Raisch bereits um 10.30 Uhr der zweite Korb gut gefüllt war. Das Spektrum der benötigten Waren reicht von Kaffee über Essig bis hin zu Seife oder Shampoo, alles Waren mit langer Haltbarkeit.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kolpingladens machten am Samstag die Kunden am Eingang der Supermärkte Raisch, Penny und Lidl mit Flyern auf die Aktion aufmerksam. Die Einkaufenden zeigten sich interessiert, und viele von ihnen kauften auch tatsächlich „eins mehr“ für die Bedürftigen. „Ich dachte mir, aus Nudeln kann man immer ein schmackhaftes Essen zubereiten, deshalb lege ich eine Packung Nudeln in den Korb,“ erzählt ein älterer Herr. Eine junge Dame steuert Kaffee bei und meint: „Ein bisschen Genuss muss schließlich auch sein.“ Eine weitere Kundin kauft Kinderzahnpasta und Duschgel. „Ich werde den Kopingladen auch weiterhin unterstützen und öfter mal „eins mehr“ kaufen. Schön, wenn sich die Bürger gegenseitig unterstützen“,meint sie.
Der Kolpingladen ist dienstag und freitag von 10 bis 10.45 Uhr geöffnet. Die erste halbe Stunde ist für Bürger mit einer Berechtigungskarte, die auf dem Rathaus oder beim katholischen Pfarramt erhältlich ist, reserviert. Danach darf jeder einkaufen, der möchte.
(Erschienen: 14.03.2010 15:25)

Von unserer Mitarbeiterin Anna Lisa Schulte
Auch in Aulendorf gibt es Menschen, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wie Hartz IV-Empfänger, kinderreiche Familien mit geringem Einkommen oder ältere Menschen mit kleiner Rente, um nur einige Personengruppen zu nennen. Sie haben Mühe, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Unter dem Motto „Solisatt – satt durch Solidarität“ unterstützt der Kolpingladen die Bedürftigen. Von sechs Geschäften aus dem Ort und zum Teil von Privatpersonen bezieht der Laden Waren, die zweimal in der Woche dort verkauft werden. Bisweilen spenden auch Bürger Geld, von dem wiederum Lebensmittel gekauft werden können.
Der Bedarf ist da
Der Bedarf ist vorhanden: „Der Laden ist gut frequentiert, um die 20 Personen warten bereits eine Stunde vor Öffnung vor dem Eingang,“ erzählt Elfriede Reck, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Aulendorf. Das Angebot besteht hauptsächlich aus Produkten nahe der Haltbarkeitsgrenze, die zu einem sehr günstigen Preis verkauft werden. „Obst und Brot haben wir oft genug, doch die Grundnahrungsmittel sowie länger haltbare Waren fehlen,“ so Reck weiter.
Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, in den Supermärkten einen Korb aufzustellen, in den die Kunden bei Gelegenheit etwas hineinlegen können. Ab heute stehen die Körbe in den Märkten Raisch, Lidl und Penny und bleiben dort auch über das Jahr. „So kann eine gewisse Gleichmäßigkeit des Angebotes unter dem Jahr gewährleistet werden,“ hofft Vorstandsmitglied Thomas Spieß. „Die Aktion ist bislang prima angelaufen“, freut er sich zusammen mit Elfriede Reck und erzählt, dass im Frischemarkt Raisch bereits um 10.30 Uhr der zweite Korb gut gefüllt war. Das Spektrum der benötigten Waren reicht von Kaffee über Essig bis hin zu Seife oder Shampoo, alles Waren mit langer Haltbarkeit.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kolpingladens machten am Samstag die Kunden am Eingang der Supermärkte Raisch, Penny und Lidl mit Flyern auf die Aktion aufmerksam. Die Einkaufenden zeigten sich interessiert, und viele von ihnen kauften auch tatsächlich „eins mehr“ für die Bedürftigen. „Ich dachte mir, aus Nudeln kann man immer ein schmackhaftes Essen zubereiten, deshalb lege ich eine Packung Nudeln in den Korb,“ erzählt ein älterer Herr. Eine junge Dame steuert Kaffee bei und meint: „Ein bisschen Genuss muss schließlich auch sein.“ Eine weitere Kundin kauft Kinderzahnpasta und Duschgel. „Ich werde den Kopingladen auch weiterhin unterstützen und öfter mal „eins mehr“ kaufen. Schön, wenn sich die Bürger gegenseitig unterstützen“,meint sie.
Der Kolpingladen ist dienstag und freitag von 10 bis 10.45 Uhr geöffnet. Die erste halbe Stunde ist für Bürger mit einer Berechtigungskarte, die auf dem Rathaus oder beim katholischen Pfarramt erhältlich ist, reserviert. Danach darf jeder einkaufen, der möchte.
(Erschienen: 14.03.2010 15:25)































