Stadtnachrichten Aulendorf
Ehrenamtliche lassen sich für Hospizarbeit ausbilden
Die Gruppe wird künftig durch weitere vier Frauen und zwei Männer verstärkt. Diese erhielten am Montag in feierlichem Rahmen, zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern aus benachbarten Hospizgruppen, im katholischen Gemeindehaus in Aulendorf ihre Abschlusszertifikate des Vorbereitungskurses zur ehrenamtlichen ambulanten Hospizarbeit. Die gebietsübergreifende Kursbelegung zeugt von der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit der Hospizgruppen.
In neun Monaten mit rund 70 Unterrichtseinheiten und einer zusätzlichen Hospitation in einer stationären Pflegeeinrichtung wurden sie von Diplom-Sozialpädagogin Magdalena Ruf, Referentin für Hospiz und Trauer, Caritas Biberach auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet.
Magdalena Ruf vergleicht den Ausbildungskurs mit einer Schwangerschaft: „Da wächst und gedeiht Etwas.“ Theorie wie Kommunikation mit Menschen in existentiellen Krisen, Umgang mit Trauer, Ängsten und Hoffnungen, seelsorgerische und spirituelle Aspekte, aber auch praktische Dinge wie das Wissen um Patientenverfügung und Vollmachten sind Inhalte der Ausbildung. Ruf bedankte sich bei den Teilnehmern herzlich für ihren Mut, sich auf den Kurs einzulassen und bekräftigte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wie in diesem Kurs alle Teilnehmer bis zum Ende durchhalten.“
Für Rene Thiel (36) war die Geburt seiner Tochter Julia Antrieb, sich sozial zu engagieren und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Persönliche Kontakte brachten ihn dazu, sich bei der Hospizgruppe einzubringen: „Die Ausbildung war das totale Kontrastprogramm zu meinem beruflichen Alltag. Ich habe enorm davon profitiert und nun freue ich mich auf meinen ersten Einsatz.“
Auch Sr. Ursula hat sich für die Hospizarbeit ausbildenlassen. „Zu Beginn dachte ich noch, dass ich in meiner Freizeit etwas Sinnvolles tun und alten Menschen im Pflegeheim meine Zeit schenken möchte – Mittlerweile bin ich die Beschenkte“, sagt sie.
Ruheständler Diakon Dietmar Schäfer, Initiator des Kurses, und Peter Jans, zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats Aulendorf, bedankten sich bei den Kursteilnehmern für das Engagement sich einer solch verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Thea Treuer, Leiterin der Hospizgruppe Aulendorf, übergab als Zeichen des Dankes jedem Kursteilnehmer eine weiße Rose.
Die Hospizgruppe Aulendorf freut sich immer über neue Mitglieder . Wer sich vorstellen kann sich in der Hospizgruppe einzubringen, kann sich bei Thea Treuer unter 07525/1204 melden.
(Erschienen: 07.02.2012 12:05)
Die Gruppe wird künftig durch weitere vier Frauen und zwei Männer verstärkt. Diese erhielten am Montag in feierlichem Rahmen, zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern aus benachbarten Hospizgruppen, im katholischen Gemeindehaus in Aulendorf ihre Abschlusszertifikate des Vorbereitungskurses zur ehrenamtlichen ambulanten Hospizarbeit. Die gebietsübergreifende Kursbelegung zeugt von der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit der Hospizgruppen.
In neun Monaten mit rund 70 Unterrichtseinheiten und einer zusätzlichen Hospitation in einer stationären Pflegeeinrichtung wurden sie von Diplom-Sozialpädagogin Magdalena Ruf, Referentin für Hospiz und Trauer, Caritas Biberach auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet.
Magdalena Ruf vergleicht den Ausbildungskurs mit einer Schwangerschaft: „Da wächst und gedeiht Etwas.“ Theorie wie Kommunikation mit Menschen in existentiellen Krisen, Umgang mit Trauer, Ängsten und Hoffnungen, seelsorgerische und spirituelle Aspekte, aber auch praktische Dinge wie das Wissen um Patientenverfügung und Vollmachten sind Inhalte der Ausbildung. Ruf bedankte sich bei den Teilnehmern herzlich für ihren Mut, sich auf den Kurs einzulassen und bekräftigte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wie in diesem Kurs alle Teilnehmer bis zum Ende durchhalten.“
Für Rene Thiel (36) war die Geburt seiner Tochter Julia Antrieb, sich sozial zu engagieren und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Persönliche Kontakte brachten ihn dazu, sich bei der Hospizgruppe einzubringen: „Die Ausbildung war das totale Kontrastprogramm zu meinem beruflichen Alltag. Ich habe enorm davon profitiert und nun freue ich mich auf meinen ersten Einsatz.“
Auch Sr. Ursula hat sich für die Hospizarbeit ausbildenlassen. „Zu Beginn dachte ich noch, dass ich in meiner Freizeit etwas Sinnvolles tun und alten Menschen im Pflegeheim meine Zeit schenken möchte – Mittlerweile bin ich die Beschenkte“, sagt sie.
Ruheständler Diakon Dietmar Schäfer, Initiator des Kurses, und Peter Jans, zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats Aulendorf, bedankten sich bei den Kursteilnehmern für das Engagement sich einer solch verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Thea Treuer, Leiterin der Hospizgruppe Aulendorf, übergab als Zeichen des Dankes jedem Kursteilnehmer eine weiße Rose.
Die Hospizgruppe Aulendorf freut sich immer über neue Mitglieder . Wer sich vorstellen kann sich in der Hospizgruppe einzubringen, kann sich bei Thea Treuer unter 07525/1204 melden.
(Erschienen: 07.02.2012 12:05)


































