Rund um Altshausen
Für die Kläranlage will Ebersbach-Musbach nicht so groß sein
Der Ausbau soll aber kleiner ausfallen, als von der Unteren Wasserbehörde ursprünglich gefordert. Die Gemeinde führte ein geringeres Bevölkerungswachstum als von der Behörde ursprünglich angenommen ins Feld. Die dadurch erreichte Ersparnis bei der Investition liegt bei 110000 Euro.
Die vorhandene Kläranlage wurde im Jahr 1982 in Betrieb genommen (Ausbaugröße 1000 Einwohner), ab 1993 durch technische Umrüstungen (Umbau der biologischen Stufe auf Druckbelüftung) zum Abbau der Schmutzfracht für 1500 Einwohnerwerte optimiert. Dies entsprach etwa 1200 tatsächlich angeschlossenen Einwohnern, heute sind etwa 1800 Einwohner an die Kläranlage angeschlossen.
Trotz Baumaßnahmen und Ertüchtigungen ist die Kläranlage Ebersbach rechnerisch in der biologischen Stufe zu klein ausgelegt. Bei der Neuberechnung müssen die tatsächlich angeschlossenen 1800 Einwohner, Sicherheitsfaktor und Bevölkerungswachstum berücksichtigt werden. Ebersbachs Kläranlage müsste deshalb für zwischen 2250 bis 2500 Einwohner ausgelegt sein.
Konsequenz: Die vorhandenen Becken der Anlage sind zu klein. Die in der bisherigen verfahrenstechnischen Berechnung ausgewiesenen Einwohnerzahlen sind großzügig gerechnet; weder die entsprechenden Einwohnerzahlen noch eine derartige Bebauungserweiterung kann aber umgesetzt werden. Eine leicht sinkende Bevölkerungsentwicklung bedeutet eine Reduzierung des Maßes für das zusätzliche Beckenvolumen und unterm Strich geringere Kosten als die baulichen Schätzungen auf die mit wasserrechtlicher Erlaubnis festgelegten 238 Kubikmeter.
Die Zukunftsentwicklung der Kläranlage ist deshalb neu auf den Prüfstand gestellt worden und eine Neuüberarbeitung erfolgt, die besagt, dass die vorgelegte Berechnung einen Gesamtbedarf von 526 Kubikmeter Volumen am Belebungsbecken für die Kläranlage Ebersbach ergibt. Die ursprüngliche Planung ging von einem Volumen von 618 Kubikmeter aus. Statt 238 Kubikmeter fehlten Ebersbach daher 146 Kubikmeter, so Verwaltung und Gemeinderat. Das Landratsamt Ravensburg, Untere Wasserbehörde, stimmte der Reduzierung der Belebung auf Basis der vorgelegten Berechnung zu.
Mit der anstehenden Maßnahme werde auch der Kläranlage Gutes getan. Die Anlage laufe bisher immer am Rand der Belastungsgrenze. Spitzen könnten nicht ausreichend abgebaut werden. Nach dem Zulaufpumpwerk wäre mit dem Belebungsbecken eine weitere Optimierung gegeben, auch und insbesondere für den Stickstoffabbau. Die Kosten für die Erweiterung Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleitung werden auf rund 320000 Euro beziffert.
Die Kosten auf das reduzierte Belebungsbecken bezogen, waren mit rund 430 000 Euro angegeben. Somit eine deutliche Einsparung auf die aktuelle Ausgangssituation. Für den Ausbau der Kläranlage ist nun als nächster Schritt die Vorlage der Ausführungsplanung für den Ausbau von Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleistung erforderlich. Der Gemeinderat hat die Auftragsvergabe Ausführungsplanung für den Ausbau von Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleitung an das Ing.-Büro Fassnacht, Bad Wurzach, beschlossen.
(Erschienen: 31.01.2012 20:20)
Der Ausbau soll aber kleiner ausfallen, als von der Unteren Wasserbehörde ursprünglich gefordert. Die Gemeinde führte ein geringeres Bevölkerungswachstum als von der Behörde ursprünglich angenommen ins Feld. Die dadurch erreichte Ersparnis bei der Investition liegt bei 110000 Euro.
Die vorhandene Kläranlage wurde im Jahr 1982 in Betrieb genommen (Ausbaugröße 1000 Einwohner), ab 1993 durch technische Umrüstungen (Umbau der biologischen Stufe auf Druckbelüftung) zum Abbau der Schmutzfracht für 1500 Einwohnerwerte optimiert. Dies entsprach etwa 1200 tatsächlich angeschlossenen Einwohnern, heute sind etwa 1800 Einwohner an die Kläranlage angeschlossen.
Trotz Baumaßnahmen und Ertüchtigungen ist die Kläranlage Ebersbach rechnerisch in der biologischen Stufe zu klein ausgelegt. Bei der Neuberechnung müssen die tatsächlich angeschlossenen 1800 Einwohner, Sicherheitsfaktor und Bevölkerungswachstum berücksichtigt werden. Ebersbachs Kläranlage müsste deshalb für zwischen 2250 bis 2500 Einwohner ausgelegt sein.
Konsequenz: Die vorhandenen Becken der Anlage sind zu klein. Die in der bisherigen verfahrenstechnischen Berechnung ausgewiesenen Einwohnerzahlen sind großzügig gerechnet; weder die entsprechenden Einwohnerzahlen noch eine derartige Bebauungserweiterung kann aber umgesetzt werden. Eine leicht sinkende Bevölkerungsentwicklung bedeutet eine Reduzierung des Maßes für das zusätzliche Beckenvolumen und unterm Strich geringere Kosten als die baulichen Schätzungen auf die mit wasserrechtlicher Erlaubnis festgelegten 238 Kubikmeter.
Die Zukunftsentwicklung der Kläranlage ist deshalb neu auf den Prüfstand gestellt worden und eine Neuüberarbeitung erfolgt, die besagt, dass die vorgelegte Berechnung einen Gesamtbedarf von 526 Kubikmeter Volumen am Belebungsbecken für die Kläranlage Ebersbach ergibt. Die ursprüngliche Planung ging von einem Volumen von 618 Kubikmeter aus. Statt 238 Kubikmeter fehlten Ebersbach daher 146 Kubikmeter, so Verwaltung und Gemeinderat. Das Landratsamt Ravensburg, Untere Wasserbehörde, stimmte der Reduzierung der Belebung auf Basis der vorgelegten Berechnung zu.
Mit der anstehenden Maßnahme werde auch der Kläranlage Gutes getan. Die Anlage laufe bisher immer am Rand der Belastungsgrenze. Spitzen könnten nicht ausreichend abgebaut werden. Nach dem Zulaufpumpwerk wäre mit dem Belebungsbecken eine weitere Optimierung gegeben, auch und insbesondere für den Stickstoffabbau. Die Kosten für die Erweiterung Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleitung werden auf rund 320000 Euro beziffert.
Die Kosten auf das reduzierte Belebungsbecken bezogen, waren mit rund 430 000 Euro angegeben. Somit eine deutliche Einsparung auf die aktuelle Ausgangssituation. Für den Ausbau der Kläranlage ist nun als nächster Schritt die Vorlage der Ausführungsplanung für den Ausbau von Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleistung erforderlich. Der Gemeinderat hat die Auftragsvergabe Ausführungsplanung für den Ausbau von Belebungsbecken und Aufstockung der Belüftungsleitung an das Ing.-Büro Fassnacht, Bad Wurzach, beschlossen.
(Erschienen: 31.01.2012 20:20)

































