Rund um Altshausen
Erobert: Römer siedelten in Boos

Baden-Württemberg wurde in der Zeit zwischen 20 bis 80 nach Christus von den Römern erobert. Zunächst entstanden verschiedene Militärlager, aus denen sich später kleine zivile Siedlungen entwickelten. So wurde die römische Kultur und Lebensweise nach Oberschwaben gebracht. Verschiedene Küchenutensilien sind dabei zum Leitfossil aus der Römerzeit geworden. Besonders geprägt wurde Oberschwaben unter anderem durch ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, welches von den Römern errichtet wurde, jedoch heute nur noch vereinzelt nachgewiesen werden kann. Straßen dienten hauptsächlich der Kommunikation und konnten bis zu 17 Meter breit sein.
Nach der militärischen Besetzung Oberschwabens wurden vermehrt verschiedene Gutshöfe für den Ackerbau errichtet. Ein Thema, welchem Meyer in seiner Doktorarbeit besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. 75 Gutshöfe sind bereits bekannt, es gab vermutlich jedoch noch einige mehr. Auffällig war, dass die meisten der Gutshöfe an Hängen gebaut wurden, von welchen die Gutsherren eine schöne Aussicht genossen. Ebenfalls charakteristisch für die Gutshöfe waren Badegebäude und Fußbodenheizungen. Leider sind oft nur wenige Quellen erhalten, einige Gutshöfe sind auch vollständig aus der Erinnerung verschwunden.
Zu guter Letzt kommt Doktor Marcus Meyer noch auf die Funde in Boos zu sprechen. Auch hier hat es einen römischen Gutshof mit etwa zwei bis drei kleineren Gebäuden gegeben. Einige originale Fundstücke hat Meyer für sein Publikum mitgebracht. „Die Forschungen zum römischen Oberschwaben sind aber noch längst nicht zu Ende“, sagt er abschließend.
(Erschienen: 29.03.2011 19:30)

Baden-Württemberg wurde in der Zeit zwischen 20 bis 80 nach Christus von den Römern erobert. Zunächst entstanden verschiedene Militärlager, aus denen sich später kleine zivile Siedlungen entwickelten. So wurde die römische Kultur und Lebensweise nach Oberschwaben gebracht. Verschiedene Küchenutensilien sind dabei zum Leitfossil aus der Römerzeit geworden. Besonders geprägt wurde Oberschwaben unter anderem durch ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, welches von den Römern errichtet wurde, jedoch heute nur noch vereinzelt nachgewiesen werden kann. Straßen dienten hauptsächlich der Kommunikation und konnten bis zu 17 Meter breit sein.
Nach der militärischen Besetzung Oberschwabens wurden vermehrt verschiedene Gutshöfe für den Ackerbau errichtet. Ein Thema, welchem Meyer in seiner Doktorarbeit besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. 75 Gutshöfe sind bereits bekannt, es gab vermutlich jedoch noch einige mehr. Auffällig war, dass die meisten der Gutshöfe an Hängen gebaut wurden, von welchen die Gutsherren eine schöne Aussicht genossen. Ebenfalls charakteristisch für die Gutshöfe waren Badegebäude und Fußbodenheizungen. Leider sind oft nur wenige Quellen erhalten, einige Gutshöfe sind auch vollständig aus der Erinnerung verschwunden.
Zu guter Letzt kommt Doktor Marcus Meyer noch auf die Funde in Boos zu sprechen. Auch hier hat es einen römischen Gutshof mit etwa zwei bis drei kleineren Gebäuden gegeben. Einige originale Fundstücke hat Meyer für sein Publikum mitgebracht. „Die Forschungen zum römischen Oberschwaben sind aber noch längst nicht zu Ende“, sagt er abschließend.
(Erschienen: 29.03.2011 19:30)

































