Nachrichten Altshausen
Fetziger Rock ’n’ Roll trifft quirlige Hausfrauen
Altshausens neue Stadtgarde eröffnete mit einem zackigen Marsch das abwechslungsreiche Programm. Enkelinnen im Grundschulalter tanzten zum Entzücken der Omis eine eigene Version von „Hänsel und Gretel“. Die Petticoat-Generation der Sechzigerjahre brachte fetzige Rock-and-Roll-Rhythmen aufs Parkett, gefolgt von einer Formation reiferer Jugend, die in perfekter Choreographie gemessenen Schrittes einen zierlichen Reigen zelebrierten. Zwei Nachbarinnen interpretierten den klassischen Konflikt zwischen schwäbischer Hausfrauentugend und der Berufstätigen, „dia d’Wäsch en d’Wäscherei duat ond aus de Bixa kocht“.
Eine Einladung bei der Pfarrhaushälterin vermittelte Einblicke in den hochwürdigen Alltag, ein strohverwitweter Hausmann entwickelte sein ganz persönliches Bügelsystem, und eine etwas vertrocknete Lehrerin verzweifelte am mangelnden Lerneifer und den unmöglichen beziehungsweise völlig fehlenden Manieren ihrer Zöglinge. „Das bisschen Haushalt…“ entpuppte sich bei näherer Betrachtung als 36-Stundentag der Hausfrau, Gattin, Mutter, Köchin, Ärztin, Putzfrau, Sekretärin und Ratgeberin in Beziehungsfragen. Drei blaue Tonnen mit überraschendem Inhalt beschlossen den vergnügten Nachmittag, den Fritz Müller musikalisch begleitet hatte.
(Erschienen: 21.02.2012 18:20)
Altshausens neue Stadtgarde eröffnete mit einem zackigen Marsch das abwechslungsreiche Programm. Enkelinnen im Grundschulalter tanzten zum Entzücken der Omis eine eigene Version von „Hänsel und Gretel“. Die Petticoat-Generation der Sechzigerjahre brachte fetzige Rock-and-Roll-Rhythmen aufs Parkett, gefolgt von einer Formation reiferer Jugend, die in perfekter Choreographie gemessenen Schrittes einen zierlichen Reigen zelebrierten. Zwei Nachbarinnen interpretierten den klassischen Konflikt zwischen schwäbischer Hausfrauentugend und der Berufstätigen, „dia d’Wäsch en d’Wäscherei duat ond aus de Bixa kocht“.
Eine Einladung bei der Pfarrhaushälterin vermittelte Einblicke in den hochwürdigen Alltag, ein strohverwitweter Hausmann entwickelte sein ganz persönliches Bügelsystem, und eine etwas vertrocknete Lehrerin verzweifelte am mangelnden Lerneifer und den unmöglichen beziehungsweise völlig fehlenden Manieren ihrer Zöglinge. „Das bisschen Haushalt…“ entpuppte sich bei näherer Betrachtung als 36-Stundentag der Hausfrau, Gattin, Mutter, Köchin, Ärztin, Putzfrau, Sekretärin und Ratgeberin in Beziehungsfragen. Drei blaue Tonnen mit überraschendem Inhalt beschlossen den vergnügten Nachmittag, den Fritz Müller musikalisch begleitet hatte.
(Erschienen: 21.02.2012 18:20)


































