Nachrichten Salem
Werke von großer Farbenfreude sind zu sehen

Neben dem Zimmer des Bürgermeisters hängt ein überdimensionales Gemälde in Goldtönen, Blau und Orange. Ein Traum in Farbe, gemalt von Jutta Jaeger. Diese Farbenfreude und Ausdruckskraft vermittelt die Künstlerin seit 1992 in ihrem Malstudio in Mimmenhausen in Malkursen und auf ihren Malreisen.
In der Ausstellung zeigen ihre Schüler in je etwa drei Exponaten ihre Erfolge und Fortschritte. Sie treffen sich bei der 57-jährigen Jutta Jaeger meist über einen Zeitraum von fünf Monaten im Jahr, dazwischen liegen längere Pausen. An den Nachmittagen entstehen mit selbstangerührten Naturpigmenten und Pasten Kunstwerke von großer Ausdruckskraft auf Leinwand und Papier. Ganz neu zur Gruppe hinzu kam Gabriele Baumung-Detzel. Ihr großflächig angelegtes Bild gleich rechts im Erdgeschoß hat sie, die noch nie ein Bild gemalt hatte, an ihrem ersten Tag im Malstudio an einem Nachmittag fertiggestellt.
Abstrakte Maltechniken
Auf zwei Etagen präsentieren neben Jutta Jaeger und Gabriele Baumung-Detzel weitere zehn Künstlerinnen ihre Werke: Ursel Dieterich, Gerti Hiob, Waltraud Schönberger, Lilli Grensing, Sieglinde Schreiber und Verena Vögele sind schon seit Mitte der 90er-Jahre bei Jutta Jaeger im Studio. Johanna Ferguson, Ilona Mayer, Susanne Müller-Riesch und Carmen Soppa und treffen sich dort ebenfalls in regelmäßigen Abständen.
Der Betrachter sieht sich auf den beiden Etagen in der Ausstellung konfrontiert mit Gemälden von großer Farbenfreudigkeit in durchweg abstrakter Maltechnik. „Wir malen nicht mehr das, was wir sehen, sondern das, was wir erleben, eine große Herausforderung“, so Jaeger in ihrer kurzen Laudatio. „Meist suchen Menschen die Bilder passend zu ihren Möbeln aus. Mein Tipp an Sie: Nehmen Sie sich ein Lieblingsbild von der Ausstellung mit und versuchen Sie, dazu die Farben Ihrer Einrichtung abzuleiten“. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nichts lässt sich wirklich eindeutig identifizieren. Die Stehlen von Verena Vögele und ihre beiden Bilder „Zeit für Gefühle“ schwelgen in Grüntönen.
„Das, was in mir drin ist, möchte ich rauslassen, ich liebe Grün“ sagt die Adler-Wirtin aus Lippertsreute, Mutter von fünf Kindern. Die Einfälle der Künstlerinnen sind so vielschichtig wie ihre Maltechniken. Bei Gabriele Baumung-Detzel zieht sich ein breiter Weg aus groben Sandkörnern senkrecht über die Leinwand. Romantische Zettelchen mit Prosagedichten zum Thema „die Liebe“ hat sie über ihr in kräftigen Rottönen gemaltes Bild verstreut. Es gefällt, zieht magisch an. „Wege und Irrwege der Liebe“, sagt sie dazu.
Sabine Stark vom Kulturamt Salem wies am Ende des Abends auf die fünf nachfolgenden Ausstellungen im Rathaus Neufrach hin, deren Künstler sie bei der Vernissage ebenfalls vorstellte.
(Erschienen: 14.03.2010 19:15)

Neben dem Zimmer des Bürgermeisters hängt ein überdimensionales Gemälde in Goldtönen, Blau und Orange. Ein Traum in Farbe, gemalt von Jutta Jaeger. Diese Farbenfreude und Ausdruckskraft vermittelt die Künstlerin seit 1992 in ihrem Malstudio in Mimmenhausen in Malkursen und auf ihren Malreisen.
In der Ausstellung zeigen ihre Schüler in je etwa drei Exponaten ihre Erfolge und Fortschritte. Sie treffen sich bei der 57-jährigen Jutta Jaeger meist über einen Zeitraum von fünf Monaten im Jahr, dazwischen liegen längere Pausen. An den Nachmittagen entstehen mit selbstangerührten Naturpigmenten und Pasten Kunstwerke von großer Ausdruckskraft auf Leinwand und Papier. Ganz neu zur Gruppe hinzu kam Gabriele Baumung-Detzel. Ihr großflächig angelegtes Bild gleich rechts im Erdgeschoß hat sie, die noch nie ein Bild gemalt hatte, an ihrem ersten Tag im Malstudio an einem Nachmittag fertiggestellt.
Abstrakte Maltechniken
Auf zwei Etagen präsentieren neben Jutta Jaeger und Gabriele Baumung-Detzel weitere zehn Künstlerinnen ihre Werke: Ursel Dieterich, Gerti Hiob, Waltraud Schönberger, Lilli Grensing, Sieglinde Schreiber und Verena Vögele sind schon seit Mitte der 90er-Jahre bei Jutta Jaeger im Studio. Johanna Ferguson, Ilona Mayer, Susanne Müller-Riesch und Carmen Soppa und treffen sich dort ebenfalls in regelmäßigen Abständen.
Der Betrachter sieht sich auf den beiden Etagen in der Ausstellung konfrontiert mit Gemälden von großer Farbenfreudigkeit in durchweg abstrakter Maltechnik. „Wir malen nicht mehr das, was wir sehen, sondern das, was wir erleben, eine große Herausforderung“, so Jaeger in ihrer kurzen Laudatio. „Meist suchen Menschen die Bilder passend zu ihren Möbeln aus. Mein Tipp an Sie: Nehmen Sie sich ein Lieblingsbild von der Ausstellung mit und versuchen Sie, dazu die Farben Ihrer Einrichtung abzuleiten“. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nichts lässt sich wirklich eindeutig identifizieren. Die Stehlen von Verena Vögele und ihre beiden Bilder „Zeit für Gefühle“ schwelgen in Grüntönen.
„Das, was in mir drin ist, möchte ich rauslassen, ich liebe Grün“ sagt die Adler-Wirtin aus Lippertsreute, Mutter von fünf Kindern. Die Einfälle der Künstlerinnen sind so vielschichtig wie ihre Maltechniken. Bei Gabriele Baumung-Detzel zieht sich ein breiter Weg aus groben Sandkörnern senkrecht über die Leinwand. Romantische Zettelchen mit Prosagedichten zum Thema „die Liebe“ hat sie über ihr in kräftigen Rottönen gemaltes Bild verstreut. Es gefällt, zieht magisch an. „Wege und Irrwege der Liebe“, sagt sie dazu.
Sabine Stark vom Kulturamt Salem wies am Ende des Abends auf die fünf nachfolgenden Ausstellungen im Rathaus Neufrach hin, deren Künstler sie bei der Vernissage ebenfalls vorstellte.
(Erschienen: 14.03.2010 19:15)

































