Stadtnachrichten Salem
Beim Weingut des Markgrafen freut man sich über Eiswein
Am Montag um halb sechs in der Früh herrschte in Bermatingen in der Jägerstrasse geschäftiges Treiben. Dick vermummt trafen sich die Mitarbeiter des Weingut Markgraf von Baden zur Eisweinlese. Nachdem man nun seit Ende letzter Woche jeden Morgen damit gerechnet hat, wurde am gestrigen Montag grünes Licht für die Lese gegeben.
Zwar wurden am Bermatinger Leopoldsberg schon seit Freitag die geforderte Temperatur von sieben Grad minus unterschritten, doch waren die Beeren nicht vollständig gefroren. Nachdem es am Sonntag bitterkalt war, hatten die Trauben am Montag bei 15 Grad minus endlich den perfekten Zustand zur Lese.
In einem ersten Schritt wurden die Schutzfolien von den Rebreihen entfernt und danach die Trauben geerntet. Eineinhalb Stunden und viele kalte Füße später war die Ernte dann schon beendet und die Trauben wurden nach Salem gebracht. Dort wurden die Trauben in die Presse gefüllt und mit dem Pressvorgang begonnen. Es dauerte dann eine ganze Weile, bis aus den Beeren der Eisweinmost tropfte. Bernhard Prinz von Baden ließ es sich nicht nehmen zusammen mit Kellermeister Martin Kölble die Qualität zu prüfen. Die Mostspindel zeigte stolze 280 Grad Oechsle an.
Auch wenn der Wein im Jahr 2012 geerntet wurde, wird er offiziell zum Jahrgang 2011 gehören. Bernhard Prinz von Baden freute sich: „Dass der gute Weinjahrgang 2011 nun nach langem Warten mit einem Traumeiswein gekrönt wurde.“ Somit setzt der Bermatinger Spätburgunder Weißherbst Eiswein dem Jahrgang 2011 einen eisigen Schlusspunkt.
(Erschienen: 06.02.2012 17:45)
Am Montag um halb sechs in der Früh herrschte in Bermatingen in der Jägerstrasse geschäftiges Treiben. Dick vermummt trafen sich die Mitarbeiter des Weingut Markgraf von Baden zur Eisweinlese. Nachdem man nun seit Ende letzter Woche jeden Morgen damit gerechnet hat, wurde am gestrigen Montag grünes Licht für die Lese gegeben.
Zwar wurden am Bermatinger Leopoldsberg schon seit Freitag die geforderte Temperatur von sieben Grad minus unterschritten, doch waren die Beeren nicht vollständig gefroren. Nachdem es am Sonntag bitterkalt war, hatten die Trauben am Montag bei 15 Grad minus endlich den perfekten Zustand zur Lese.
In einem ersten Schritt wurden die Schutzfolien von den Rebreihen entfernt und danach die Trauben geerntet. Eineinhalb Stunden und viele kalte Füße später war die Ernte dann schon beendet und die Trauben wurden nach Salem gebracht. Dort wurden die Trauben in die Presse gefüllt und mit dem Pressvorgang begonnen. Es dauerte dann eine ganze Weile, bis aus den Beeren der Eisweinmost tropfte. Bernhard Prinz von Baden ließ es sich nicht nehmen zusammen mit Kellermeister Martin Kölble die Qualität zu prüfen. Die Mostspindel zeigte stolze 280 Grad Oechsle an.
Auch wenn der Wein im Jahr 2012 geerntet wurde, wird er offiziell zum Jahrgang 2011 gehören. Bernhard Prinz von Baden freute sich: „Dass der gute Weinjahrgang 2011 nun nach langem Warten mit einem Traumeiswein gekrönt wurde.“ Somit setzt der Bermatinger Spätburgunder Weißherbst Eiswein dem Jahrgang 2011 einen eisigen Schlusspunkt.
(Erschienen: 06.02.2012 17:45)


































