Rund um Salem
Mittendrin statt außen vor

Um das zu erreichen, veranstaltete die Stadt Überlingen mit dem Landratsamt Bodenseekreis vergangenen Samstag ein Fest unter dem Motto „Mittendrin“, welches nicht nur die Anerkennung von Lothar Wölfle, Sabine Becker und weiteren Gästen wie Vize-Bürgermeisterin Sibylla Kleffner, Martin Hahn als Abgeordneten der Grünen und Manfred Lucha, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Ravensburg fand, sondern auch Unterstützung zahlreicher Behinderteneinrichtungen. 22 an der Zahl hatten sich auf dem Landungsplatz versammelt und ihre Informations- oder Verkaufsstände aufgebaut, um sich und ihre soziale Arbeit vorzustellen.
Gleich zu Beginn stellte sich die Lautenbacher Blaskapelle mit einigen Stücken vor. Hier musizieren Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich zusammen, sehr zur Freude von Überlingens Oberbürgermeisterin Sabine Becker. „Oft fehlt der Kontakt und man weiß nicht, wie man miteinander umgehen soll“, sagte sie, dieses Fest solle dazu dienen Berührungsängste abzubauen. Und die Leistungen Behinderter zu sehen und zu würdigen.
Und offensichtlich leisten behinderte Menschen eine Menge: Töpferwaren aller Formen und Farben, Handwerksarbeiten, Musik sowie Kochkünste aus aller Welt. Von Kaffee und Kuchen bis zu Steaks und asiatischer Küche ist alles vertreten, worauf die Anwesenden von 11 bis 17 Uhr Lust haben könnten. „Muffins nur 50 Cent“, ruft ein Mädchen immer wieder und lockt so zahlreiche Menschen an ihren Stand. Die dabei erwirtschafteten Erlöse kommen wiederum den Behinderten zu Gute, erzählt Martin Hahn, Leiter der Sprungbrett-Werkstatt in Bermatingen: „Die Behinderten erhalten einen Lohn für ihre Arbeit, den bestreiten wir unter anderem mit den Verkäufen.“
Doch es geht weniger um Verkäufe oder eine Landesverordnung, die durchgesetzt werden muss. „Wir feiern hier, weil wir das wollten“, sagte Angehörigenvertreterin Hannelore Fischer. Vor drei Jahren habe es in Friedrichshafen ein ähnliches Fest gegeben, doch dieses hier sei auf Grund seiner Freiwilligkeit von besonders hoher Qualität. Sie beglückwünschte Lothar Wölfle zu einer einmaligen Arbeit des Landratsamts in Baden Württemberg. Der hatte das Fest in Überlingen als „heimliche und große Kreisstadt“ zuvor ebenfalls als vorreitend bezeichnet, hier sehe man das vielfältige Angebot im Landkreis. „Wir müssen was tun“, sagte er gemäß dem Anspruch der Veranstaltung: Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft. An Muttertag-ähnlichen Tagen wie vergangenen Samstag sowie das ganze Jahr.
(Erschienen: 23.05.2011 07:00)

Um das zu erreichen, veranstaltete die Stadt Überlingen mit dem Landratsamt Bodenseekreis vergangenen Samstag ein Fest unter dem Motto „Mittendrin“, welches nicht nur die Anerkennung von Lothar Wölfle, Sabine Becker und weiteren Gästen wie Vize-Bürgermeisterin Sibylla Kleffner, Martin Hahn als Abgeordneten der Grünen und Manfred Lucha, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Ravensburg fand, sondern auch Unterstützung zahlreicher Behinderteneinrichtungen. 22 an der Zahl hatten sich auf dem Landungsplatz versammelt und ihre Informations- oder Verkaufsstände aufgebaut, um sich und ihre soziale Arbeit vorzustellen.
Gleich zu Beginn stellte sich die Lautenbacher Blaskapelle mit einigen Stücken vor. Hier musizieren Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich zusammen, sehr zur Freude von Überlingens Oberbürgermeisterin Sabine Becker. „Oft fehlt der Kontakt und man weiß nicht, wie man miteinander umgehen soll“, sagte sie, dieses Fest solle dazu dienen Berührungsängste abzubauen. Und die Leistungen Behinderter zu sehen und zu würdigen.
Und offensichtlich leisten behinderte Menschen eine Menge: Töpferwaren aller Formen und Farben, Handwerksarbeiten, Musik sowie Kochkünste aus aller Welt. Von Kaffee und Kuchen bis zu Steaks und asiatischer Küche ist alles vertreten, worauf die Anwesenden von 11 bis 17 Uhr Lust haben könnten. „Muffins nur 50 Cent“, ruft ein Mädchen immer wieder und lockt so zahlreiche Menschen an ihren Stand. Die dabei erwirtschafteten Erlöse kommen wiederum den Behinderten zu Gute, erzählt Martin Hahn, Leiter der Sprungbrett-Werkstatt in Bermatingen: „Die Behinderten erhalten einen Lohn für ihre Arbeit, den bestreiten wir unter anderem mit den Verkäufen.“
Doch es geht weniger um Verkäufe oder eine Landesverordnung, die durchgesetzt werden muss. „Wir feiern hier, weil wir das wollten“, sagte Angehörigenvertreterin Hannelore Fischer. Vor drei Jahren habe es in Friedrichshafen ein ähnliches Fest gegeben, doch dieses hier sei auf Grund seiner Freiwilligkeit von besonders hoher Qualität. Sie beglückwünschte Lothar Wölfle zu einer einmaligen Arbeit des Landratsamts in Baden Württemberg. Der hatte das Fest in Überlingen als „heimliche und große Kreisstadt“ zuvor ebenfalls als vorreitend bezeichnet, hier sehe man das vielfältige Angebot im Landkreis. „Wir müssen was tun“, sagte er gemäß dem Anspruch der Veranstaltung: Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft. An Muttertag-ähnlichen Tagen wie vergangenen Samstag sowie das ganze Jahr.
(Erschienen: 23.05.2011 07:00)

































