Nachrichten Meersburg
Schüler laufen Halbmarathon für guten Zweck
Im Vorfeld informierte das Droste-Hülshoff-Gymnasium seine Schüler mit einem Projekttag rund um den Regenwald. Christian Richter von der Europäisch-Karibischen Gesellschaft hielt zusammen mit zwei Studenten einen Vortrag zur Erforschung des venezolanischen Regenwaldes mit GPS-Geräten. Anschließend wurden für die verschiedenen Stufen unterschiedliche Projekte angeboten, die mit dem Regenwald zu tun hatten. So backte die engagierte Umweltschützerin Jasmin Asshauer zusammen mit der neunten Klasse 250 Brötchen für den Regenwaldlauf. Um der Intention des Laufs gerecht zu werden, verwendeten sie nur zertifizierte Biolebensmittel.
Durch den Projekttag informiert und motiviert trafen sich die Schüler am nächsten Morgen am Schützen in Daisendorf. Obwohl das Wetter nicht an das tropische Klima des Regenwaldes heranreichte, begaben sich vor allem die unteren Stufen auf den zwei Kilometer langen Rund-Parcours. Das Konzept dabei: Jeder Läufer sucht sich im Vorfeld Sponsoren, die ihm einen bestimmten Betrag pro vollendeter Runde zahlen. Dieses Geld kommt dann den Projekten von WWF und dem Projekt „Forest Watch“ von der Europäisch-Karibischen Gesellschaft zugute. Der WWF kauft möglichst große zusammenhängende Flächen im Regenwald auf, um Lebensraum für die heimischen Tiere zu sichern. „Forest Watch“ versucht, den Gebirgsnebelwald in Venezuela zu erhalten.
Rekord brechen
Doch nicht nur das erlaufene Geld wird gespendet. Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Speisen, allesamt zertifizierte Bioprodukte, geht ebenfalls an die Projekte. Damit wollte die verantwortliche Klasse 10a das Bewusstsein für Bioprodukte fördern. Die Zehntklässler haben den Regenwaldlauf erneut auf die Beine gestellt. „Die Organisation lief reibungslos ab, nicht zuletzt weil uns die Lehrer geholfen haben“, erzählte Lena Aicher. Zufrieden konnten sie auch sein, denn die Bioburger und die selbstgebackenen Biobrötchen kamen gut an. Und auch die Läufer gaben alles, so dass hoffentlich wie im vergangenen Jahr wieder ein vierstelliger Betrag zusammenkommt. Hannes Best aus der fünften Klasse lief sogar insgesamt 30 Kilometer und war damit der Schulbeste. Johanna Häußler lief als bestes Mädchen 24 Kilometer und bewältigte, wie viele weitere aus der Unterstufe, sogar mehr als einen Halbmarathon.
Der zwölfjährige Simon Möller drückte den Charakter des Regenwaldlaufes und seine Motivation zum Mitmachen so aus: „Ich laufe beim Regenwaldlauf mit, weil ich vorhabe, meinen Rekord von zehn Runden zu brechen, und weil mir der Regenwald am Herzen liegt.“ Mit dieser lobenswerten Einstellung war es ein Leichtes für ihn, seinen Rekord auf zwölf Runden zu verbessern. Alle Gewinner freuten sich über tolle Bälle und Trinkflaschen, die der Intersport Schmidt aus Überlingen spendierte.
(Erschienen: 28.07.2010 17:45)
Im Vorfeld informierte das Droste-Hülshoff-Gymnasium seine Schüler mit einem Projekttag rund um den Regenwald. Christian Richter von der Europäisch-Karibischen Gesellschaft hielt zusammen mit zwei Studenten einen Vortrag zur Erforschung des venezolanischen Regenwaldes mit GPS-Geräten. Anschließend wurden für die verschiedenen Stufen unterschiedliche Projekte angeboten, die mit dem Regenwald zu tun hatten. So backte die engagierte Umweltschützerin Jasmin Asshauer zusammen mit der neunten Klasse 250 Brötchen für den Regenwaldlauf. Um der Intention des Laufs gerecht zu werden, verwendeten sie nur zertifizierte Biolebensmittel.
Durch den Projekttag informiert und motiviert trafen sich die Schüler am nächsten Morgen am Schützen in Daisendorf. Obwohl das Wetter nicht an das tropische Klima des Regenwaldes heranreichte, begaben sich vor allem die unteren Stufen auf den zwei Kilometer langen Rund-Parcours. Das Konzept dabei: Jeder Läufer sucht sich im Vorfeld Sponsoren, die ihm einen bestimmten Betrag pro vollendeter Runde zahlen. Dieses Geld kommt dann den Projekten von WWF und dem Projekt „Forest Watch“ von der Europäisch-Karibischen Gesellschaft zugute. Der WWF kauft möglichst große zusammenhängende Flächen im Regenwald auf, um Lebensraum für die heimischen Tiere zu sichern. „Forest Watch“ versucht, den Gebirgsnebelwald in Venezuela zu erhalten.
Rekord brechen
Doch nicht nur das erlaufene Geld wird gespendet. Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Speisen, allesamt zertifizierte Bioprodukte, geht ebenfalls an die Projekte. Damit wollte die verantwortliche Klasse 10a das Bewusstsein für Bioprodukte fördern. Die Zehntklässler haben den Regenwaldlauf erneut auf die Beine gestellt. „Die Organisation lief reibungslos ab, nicht zuletzt weil uns die Lehrer geholfen haben“, erzählte Lena Aicher. Zufrieden konnten sie auch sein, denn die Bioburger und die selbstgebackenen Biobrötchen kamen gut an. Und auch die Läufer gaben alles, so dass hoffentlich wie im vergangenen Jahr wieder ein vierstelliger Betrag zusammenkommt. Hannes Best aus der fünften Klasse lief sogar insgesamt 30 Kilometer und war damit der Schulbeste. Johanna Häußler lief als bestes Mädchen 24 Kilometer und bewältigte, wie viele weitere aus der Unterstufe, sogar mehr als einen Halbmarathon.
Der zwölfjährige Simon Möller drückte den Charakter des Regenwaldlaufes und seine Motivation zum Mitmachen so aus: „Ich laufe beim Regenwaldlauf mit, weil ich vorhabe, meinen Rekord von zehn Runden zu brechen, und weil mir der Regenwald am Herzen liegt.“ Mit dieser lobenswerten Einstellung war es ein Leichtes für ihn, seinen Rekord auf zwölf Runden zu verbessern. Alle Gewinner freuten sich über tolle Bälle und Trinkflaschen, die der Intersport Schmidt aus Überlingen spendierte.
(Erschienen: 28.07.2010 17:45)



































