Stadtnachrichten Meersburg
Wenn ABBA in Meersburg auftritt
Hatten sich die Narren in den vergangenen beiden Fasnachtssaisons noch über einen zu braven Bürgermeister mokiert, über den es nichts zu unken gebe, so schöpfen sie diesmal aus dem Vollen. Dauerbrenner sind sowohl die Unstimmigkeiten zwischen Schultes und Hauptamtsleiter Günther Leiss, das Ausscheiden der Kulturamtsleiterin Brigitte Rieger-Benkel als auch das zunehmende Arbeitsrepertoire von Tourismus-Chefin Iris Müller.
Einigkeit herrscht bei allen scharfzüngigen Bemerkungen zum Rathausgeschehen darüber, dass „Onkel Leiss“ nach seinem Umzug aus dem Rathaus nun „im dunklen Keller gelandet ist“, wie Thomas und Christian Mackowiak in ihrem Vater-Sohn Sketch ausdrücken. Narrenbüttel Philipp Wurster sorgt sich ebenfalls um das Vorgehen in der Verwaltung: „Was ist da los im gelben Haus, dass jede Woche zieht einer aus?“, fragt er das vergnügte Publikum.
Die Glonke-Gruppe drückt sich drastischer aus: „Schlag auf Schlag rollen die Köpfe“, singen sie. Kasperle Markus Waibel, Thomas Mackowiak als „Vollzugsbeamter aus dem dunklen Keller“, Norbert Waßmer in der Rolle der „Kulturprinzessin“ und Peter Schmidt alias „König Martin“ widmen dem Ganzen gar das Kasperletheaterstück „Vom König und seinen Dienern“.
„Du musst mehr mit uns reden“, schicken sie ihren närrischen Gesang an den Schultes. Schmidt schlüpft diesmal wieder in seine Paraderolle als Fridolin. Wie die Glonke-Gruppe in ihrem selbstgebastelten Bus Richtung Meersburger Weinfest lästert er kräftig über die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B31 auf Höhe Hagnau ab.
Szenarien von polnischen Erntehelfern, die dort Äpfel, Wein und Konzertkarten feilbieten an die im Stau verharrenden Touristen treiben den Zuschauern die Lachtränen in die Augen.
Adventsfenster und Kochduelle
Auch seine Anspielungen auf Pfarrer Martin Schneiders neu eingeführte Adventsfenster sorgen für viel Heiterkeit. Ähnlichen Lacherfolg garantieren die Burghexen mit der Vorstellung, die emsige Tourismus-Chefin Iris Müller werde, wenn es schon mit der Landesgartenschau nicht geklappt habe, doch 2012 die Olympischen Spiele ins Städtle holen. Bob fahren in der Steigstraße oder gar Kochduelle der besonderen Art - mit Messer ausgetragen - bringen Stimmung in den Saal. Bei allem politischen Geplänkel kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Neben vielen Jokes, auch von den bewährten Duos Monja Endress und Sebastian Schmäh sowie Heinz Keller und Hubert Weber als Frieda und Karle, ist jede Menge Augen- und Ohrenschmaus geboten.
Kess angesagt von Kerstin Bergmoser und Nachwuchsmoderatorin Laura Grabelus Gardemädels setzen sich diese unter Leitung von Hannah Waibel zackig in Szene. Die Teenie-Tanzgruppe von Luisa Walser und Carolin Waibel, die Tanzsportfreunde Meersburg und die Jungs in Dirndl und Lederhosen von der Zimmermannsgilde legen eine wahrlich kesse Sohle aufs Sommertal- Parkett.
ABBA und Cats
Die Darbietungen von Narrenrat nebst Narreneltern in verschiedensten, schillernd kostümierten ABBA-Formationen und den „Cats“ des Fanfarenzugs ersparen den Musicalbesuch in Stuttgart. Ihre tollen Kostüme, witzige Artistik und frechen Tänze lassen das vierstündige Fasnachts-Event wie im Fluge vergehen.
(Erschienen: 05.02.2012 17:40)
Hatten sich die Narren in den vergangenen beiden Fasnachtssaisons noch über einen zu braven Bürgermeister mokiert, über den es nichts zu unken gebe, so schöpfen sie diesmal aus dem Vollen. Dauerbrenner sind sowohl die Unstimmigkeiten zwischen Schultes und Hauptamtsleiter Günther Leiss, das Ausscheiden der Kulturamtsleiterin Brigitte Rieger-Benkel als auch das zunehmende Arbeitsrepertoire von Tourismus-Chefin Iris Müller.
Einigkeit herrscht bei allen scharfzüngigen Bemerkungen zum Rathausgeschehen darüber, dass „Onkel Leiss“ nach seinem Umzug aus dem Rathaus nun „im dunklen Keller gelandet ist“, wie Thomas und Christian Mackowiak in ihrem Vater-Sohn Sketch ausdrücken. Narrenbüttel Philipp Wurster sorgt sich ebenfalls um das Vorgehen in der Verwaltung: „Was ist da los im gelben Haus, dass jede Woche zieht einer aus?“, fragt er das vergnügte Publikum.
Die Glonke-Gruppe drückt sich drastischer aus: „Schlag auf Schlag rollen die Köpfe“, singen sie. Kasperle Markus Waibel, Thomas Mackowiak als „Vollzugsbeamter aus dem dunklen Keller“, Norbert Waßmer in der Rolle der „Kulturprinzessin“ und Peter Schmidt alias „König Martin“ widmen dem Ganzen gar das Kasperletheaterstück „Vom König und seinen Dienern“.
„Du musst mehr mit uns reden“, schicken sie ihren närrischen Gesang an den Schultes. Schmidt schlüpft diesmal wieder in seine Paraderolle als Fridolin. Wie die Glonke-Gruppe in ihrem selbstgebastelten Bus Richtung Meersburger Weinfest lästert er kräftig über die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B31 auf Höhe Hagnau ab.
Szenarien von polnischen Erntehelfern, die dort Äpfel, Wein und Konzertkarten feilbieten an die im Stau verharrenden Touristen treiben den Zuschauern die Lachtränen in die Augen.
Adventsfenster und Kochduelle
Auch seine Anspielungen auf Pfarrer Martin Schneiders neu eingeführte Adventsfenster sorgen für viel Heiterkeit. Ähnlichen Lacherfolg garantieren die Burghexen mit der Vorstellung, die emsige Tourismus-Chefin Iris Müller werde, wenn es schon mit der Landesgartenschau nicht geklappt habe, doch 2012 die Olympischen Spiele ins Städtle holen. Bob fahren in der Steigstraße oder gar Kochduelle der besonderen Art - mit Messer ausgetragen - bringen Stimmung in den Saal. Bei allem politischen Geplänkel kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Neben vielen Jokes, auch von den bewährten Duos Monja Endress und Sebastian Schmäh sowie Heinz Keller und Hubert Weber als Frieda und Karle, ist jede Menge Augen- und Ohrenschmaus geboten.
Kess angesagt von Kerstin Bergmoser und Nachwuchsmoderatorin Laura Grabelus Gardemädels setzen sich diese unter Leitung von Hannah Waibel zackig in Szene. Die Teenie-Tanzgruppe von Luisa Walser und Carolin Waibel, die Tanzsportfreunde Meersburg und die Jungs in Dirndl und Lederhosen von der Zimmermannsgilde legen eine wahrlich kesse Sohle aufs Sommertal- Parkett.
ABBA und Cats
Die Darbietungen von Narrenrat nebst Narreneltern in verschiedensten, schillernd kostümierten ABBA-Formationen und den „Cats“ des Fanfarenzugs ersparen den Musicalbesuch in Stuttgart. Ihre tollen Kostüme, witzige Artistik und frechen Tänze lassen das vierstündige Fasnachts-Event wie im Fluge vergehen.
(Erschienen: 05.02.2012 17:40)



































