Stadtnachrichten Meersburg
Es passiert etwas Magisches
Denn hier arbeiten Profis mit Schülern, Studenten und Musiklehrern zusammen. Statt in die Sommerferien zu fahren, kommen sie an den Bodensee, lernen Stücke ein, besprechen sie und geben Konzerte. „Wir wollen den Musikunterricht auf eine neue Basis stellen, eine andere Denkrichtung einbringen“, erklärt Philipp Ahner. Musik soll durch Musik erfahren und nicht zerredet werden, erklärt er. „Es gibt immer noch Jugendliche, die im Musikunterreicht nie selbst singen oder musizieren.“
So sollen neue Impulse entstehen, sagt er. „ Ein Schulchor probiert dann mal Stücke aus, die er früher nie gemacht hätte. Oder erfährt, was es heißt, ein 500 Jahre altes Lied zu singen.“ So entsteht eine ganz eigene Dynamik in der Sommerakademie. Auch nach den Proben um 22 Uhr hört sie nicht auf. Dann treffen sich einige Teilnehmer und machen weiter Musik. Zum Beispiel Irish Folk oder Percussion. Manche schlafen nur acht Stunden – in der ganzen Woche.
Die Höhepunkte der Sommerakademie sind aber die Konzerte. Das Thema dieses Jahr ist „Musica Veneziana“. Drei Konzerte sind bei uns in der Region (siehe Blickkasten). „Das Kammerkonzert in Hagnau ist für Menschen, die ein gediegenes, ruhigeres Konzert im kleinen Rahmen besuchen möchten“, so Philipp Ahner. Beim Serenadenkonzert in Meersburg steht das Erlebnis im Vordergrund, Musik unter dem Sternenhimmel. Und das geistliche Konzert in Markdorf wird selbst für eingeschfleischte Chorgänger etwas Neues sein, verspricht er, denn: „Der Chor wird im ganzen Raum verteilt sein“, so wie man es in Vendig schon lange praktiziert.
Die Magie der Sommerakademie soll auf die Besucher übergreifen. Und natürlich mit den Teilnehmern mit in den Schulunterricht fließen. Woran ein Schüler denn merke, dass sein Lehrer im Sommer auf der Sommerakademie war? Philipp Ahner muss kurz überlegen, dann sagt er: „Wenn ein Mensch beseelt und belebt ist von einer Musik, die ihm davor noch fremd war und dann in die Schule zurückkommt und diese Freude mit den Schülern teilt, dann schwingt das lange nach im Schuljahr und man merkt es.“
(Erschienen: 25.07.2011 17:35)
Denn hier arbeiten Profis mit Schülern, Studenten und Musiklehrern zusammen. Statt in die Sommerferien zu fahren, kommen sie an den Bodensee, lernen Stücke ein, besprechen sie und geben Konzerte. „Wir wollen den Musikunterricht auf eine neue Basis stellen, eine andere Denkrichtung einbringen“, erklärt Philipp Ahner. Musik soll durch Musik erfahren und nicht zerredet werden, erklärt er. „Es gibt immer noch Jugendliche, die im Musikunterreicht nie selbst singen oder musizieren.“
So sollen neue Impulse entstehen, sagt er. „ Ein Schulchor probiert dann mal Stücke aus, die er früher nie gemacht hätte. Oder erfährt, was es heißt, ein 500 Jahre altes Lied zu singen.“ So entsteht eine ganz eigene Dynamik in der Sommerakademie. Auch nach den Proben um 22 Uhr hört sie nicht auf. Dann treffen sich einige Teilnehmer und machen weiter Musik. Zum Beispiel Irish Folk oder Percussion. Manche schlafen nur acht Stunden – in der ganzen Woche.
Die Höhepunkte der Sommerakademie sind aber die Konzerte. Das Thema dieses Jahr ist „Musica Veneziana“. Drei Konzerte sind bei uns in der Region (siehe Blickkasten). „Das Kammerkonzert in Hagnau ist für Menschen, die ein gediegenes, ruhigeres Konzert im kleinen Rahmen besuchen möchten“, so Philipp Ahner. Beim Serenadenkonzert in Meersburg steht das Erlebnis im Vordergrund, Musik unter dem Sternenhimmel. Und das geistliche Konzert in Markdorf wird selbst für eingeschfleischte Chorgänger etwas Neues sein, verspricht er, denn: „Der Chor wird im ganzen Raum verteilt sein“, so wie man es in Vendig schon lange praktiziert.
Die Magie der Sommerakademie soll auf die Besucher übergreifen. Und natürlich mit den Teilnehmern mit in den Schulunterricht fließen. Woran ein Schüler denn merke, dass sein Lehrer im Sommer auf der Sommerakademie war? Philipp Ahner muss kurz überlegen, dann sagt er: „Wenn ein Mensch beseelt und belebt ist von einer Musik, die ihm davor noch fremd war und dann in die Schule zurückkommt und diese Freude mit den Schülern teilt, dann schwingt das lange nach im Schuljahr und man merkt es.“
(Erschienen: 25.07.2011 17:35)



































