Nachrichten Meckenbeuren
„Aus em pralle Läbe“: Lachsalven lohnen es Ingrid Koch

„So mutterseele alloi auf de Bühne – do isch me e arme Sau“, begann Ingrid Koch zugleich in herzerfrischendem Schwäbisch und hatte ihre Gäste schnell im Griff. Viele Meckenbeurer waren in den proppevollen Kulturschuppen gekommen, aber auch viele Besucher aus der Region. Bald schon haben sich die Gäste immer wieder selbst erkannt in den Geschichten der Autorin, die auch sich selber an der Nase packte.
Eine Partnerschaft baute sie auf zu ihrem „Publikum“, das angesichts der Begeisterung weder „Puuhblikum noch Publikümmer“ war -- sondern sehr schnell mit ihr verbunden: „wie im beschte Fall halt!“. „Morge isch Muttertag und die Zeit, oimol im Johr noch derre alte Mutter zum Gucke“, mischte sie die Jugend auf, aber auch die Mütter, die als Mutti klassisch daherkommen, sich als „Mom“ auf neu trimmen oder -- beim Vornamen genannt -- waldorfgeprägt ihre Aufgaben erfüllen. „Immer triffts mi“ klagte sie ihr Herzeleid über Tage, an denen einfach alles schief geht und betätigte sich als Hobbymalerin, die’s „mit Öl glei gar nimme probiert hot, weil se oifach reime ka und sonscht nix“.
Lachsalven löste sie aus, wenn sie Männer zu Flaschenkindern machte oder sich selber neu erfand und im Strandbad zu Kressbronn zum Chililuder wurde. Und so schmunzelten die Gäste einfach auch dann noch in sich hinein, wenn Silke Sautter-Walker zwischen den Geschichten das Gehörte auf ihrem Saxophon nachklingen ließ. Heimatverbunden und menschlich halt waren die Geschichten, und die Gäste machten lachend mit, wenn Ingrid Koch sich über gymnastische Übungen einen Zusatzapplaus verdiente. Der aber war ohnehin nicht zu knapp angesichts der Begeisterung an diesem Abend.
(Erschienen: 10.05.2010 11:25)

„So mutterseele alloi auf de Bühne – do isch me e arme Sau“, begann Ingrid Koch zugleich in herzerfrischendem Schwäbisch und hatte ihre Gäste schnell im Griff. Viele Meckenbeurer waren in den proppevollen Kulturschuppen gekommen, aber auch viele Besucher aus der Region. Bald schon haben sich die Gäste immer wieder selbst erkannt in den Geschichten der Autorin, die auch sich selber an der Nase packte.
Eine Partnerschaft baute sie auf zu ihrem „Publikum“, das angesichts der Begeisterung weder „Puuhblikum noch Publikümmer“ war -- sondern sehr schnell mit ihr verbunden: „wie im beschte Fall halt!“. „Morge isch Muttertag und die Zeit, oimol im Johr noch derre alte Mutter zum Gucke“, mischte sie die Jugend auf, aber auch die Mütter, die als Mutti klassisch daherkommen, sich als „Mom“ auf neu trimmen oder -- beim Vornamen genannt -- waldorfgeprägt ihre Aufgaben erfüllen. „Immer triffts mi“ klagte sie ihr Herzeleid über Tage, an denen einfach alles schief geht und betätigte sich als Hobbymalerin, die’s „mit Öl glei gar nimme probiert hot, weil se oifach reime ka und sonscht nix“.
Lachsalven löste sie aus, wenn sie Männer zu Flaschenkindern machte oder sich selber neu erfand und im Strandbad zu Kressbronn zum Chililuder wurde. Und so schmunzelten die Gäste einfach auch dann noch in sich hinein, wenn Silke Sautter-Walker zwischen den Geschichten das Gehörte auf ihrem Saxophon nachklingen ließ. Heimatverbunden und menschlich halt waren die Geschichten, und die Gäste machten lachend mit, wenn Ingrid Koch sich über gymnastische Übungen einen Zusatzapplaus verdiente. Der aber war ohnehin nicht zu knapp angesichts der Begeisterung an diesem Abend.
(Erschienen: 10.05.2010 11:25)

































