Stadtnachrichten Meckenbeuren
Der Fußball-Botschafter in der alten Heimat

Angeregt hatte dies Stiftungs-Vorstand Dr. Berthold Broll, vermittelt wurde es vom TSV Meckenbeuren – was zugleich den Brückenschlag zu Herbert Rösch bedeutet. Hatte der WFV-Chef doch beim TSV als Bub das Fußballspielen erlernt.
Erinnerungen, die auch gestern im Gespräch mit Edgar Kessler (Geschäftsführer der St. Lukas-Klinik), Prokurist Werner Klinger, Trainer Alexander Brücker, Erziehungsleiter Peter Fröhlich und den Spielern von Dynamo Lukas aufgefrischt wurden.
In der Tettnanger Straße 11 habe er in Sichtweite des Fußballplatzes fünf Jahre lang mit seinen Eltern gewohnt, erinnert sich Rösch. Als er 13 Jahre alt war, wurde sein Vater – bei der Polizei tätig – nach Rottweil versetzt. Vor kurzem erst weilte Rösch (von 1976 bis 2005 Oberbürgermeister in Ostfildern) zum 100-Jahr-Jubiläum des TSV im Kulturschuppen und sei gleich angesprochen worden: „Du bist doch der Herbert?"
Und auch mit Liebenau verbindet ihn eine angenehme Erinnerung: Stets zur Kirschenernte habe sein Vater freigenommen, um in Liebenau Kirschen zu pflücken – die besten weit und breit.
Zuvor aber hatte sich Herbert Rösch ganz als Botschafter des Fußballs gezeigt, der den Anwesenden „eine wunderbare Arbeit mit wunderbaren Menchen“ bescheinigte. „Was Sie tun, ist für uns ganz besonders wichtig“, richtete er den Fokus auf die Bedeutung des Sports: „Fußball ist eine Bewegung, die man nicht hoch genug schätzen kann.“
Speziell in jener Form, wie sie in Vereinen oder Gruppen wie in Liebenau stattfindet – im „kleinen Fußball“ eben, den Rösch als „aufmerksamen Fußball“ skizzierte. In Anlehnung an Theo Zwanzigers Bonmot, „Fußball ist mehr als 1:0“, hob Rösch die Verantwortung hervor, die dieser Sport nicht nur auf dem Platz wahrnehme: „Wir fühlen uns auch als gesellschaftlich politische Kraft“, blickte er über den Tellerrand.
Was mit der Sepp-Herberger-Stiftung Ausdruck gewinnt, die soziale Projekte fördert: „Kompliment für Ihre Leistung“ wandte sich der WFV-Chef ausdrücklich an die Sportler, die teils seit zehn Jahren für „Dynamo Lukas“ auf Torejagd gehen und die Rösch für ihren nachhaltigen Einsatz lobte. Was bei den Adressaten ebenso gut ankam wie neue gepolsterte Hose der Torhüter...
(Erschienen: 03.02.2012 17:25)

Angeregt hatte dies Stiftungs-Vorstand Dr. Berthold Broll, vermittelt wurde es vom TSV Meckenbeuren – was zugleich den Brückenschlag zu Herbert Rösch bedeutet. Hatte der WFV-Chef doch beim TSV als Bub das Fußballspielen erlernt.
Erinnerungen, die auch gestern im Gespräch mit Edgar Kessler (Geschäftsführer der St. Lukas-Klinik), Prokurist Werner Klinger, Trainer Alexander Brücker, Erziehungsleiter Peter Fröhlich und den Spielern von Dynamo Lukas aufgefrischt wurden.
In der Tettnanger Straße 11 habe er in Sichtweite des Fußballplatzes fünf Jahre lang mit seinen Eltern gewohnt, erinnert sich Rösch. Als er 13 Jahre alt war, wurde sein Vater – bei der Polizei tätig – nach Rottweil versetzt. Vor kurzem erst weilte Rösch (von 1976 bis 2005 Oberbürgermeister in Ostfildern) zum 100-Jahr-Jubiläum des TSV im Kulturschuppen und sei gleich angesprochen worden: „Du bist doch der Herbert?"
Und auch mit Liebenau verbindet ihn eine angenehme Erinnerung: Stets zur Kirschenernte habe sein Vater freigenommen, um in Liebenau Kirschen zu pflücken – die besten weit und breit.
Zuvor aber hatte sich Herbert Rösch ganz als Botschafter des Fußballs gezeigt, der den Anwesenden „eine wunderbare Arbeit mit wunderbaren Menchen“ bescheinigte. „Was Sie tun, ist für uns ganz besonders wichtig“, richtete er den Fokus auf die Bedeutung des Sports: „Fußball ist eine Bewegung, die man nicht hoch genug schätzen kann.“
Speziell in jener Form, wie sie in Vereinen oder Gruppen wie in Liebenau stattfindet – im „kleinen Fußball“ eben, den Rösch als „aufmerksamen Fußball“ skizzierte. In Anlehnung an Theo Zwanzigers Bonmot, „Fußball ist mehr als 1:0“, hob Rösch die Verantwortung hervor, die dieser Sport nicht nur auf dem Platz wahrnehme: „Wir fühlen uns auch als gesellschaftlich politische Kraft“, blickte er über den Tellerrand.
Was mit der Sepp-Herberger-Stiftung Ausdruck gewinnt, die soziale Projekte fördert: „Kompliment für Ihre Leistung“ wandte sich der WFV-Chef ausdrücklich an die Sportler, die teils seit zehn Jahren für „Dynamo Lukas“ auf Torejagd gehen und die Rösch für ihren nachhaltigen Einsatz lobte. Was bei den Adressaten ebenso gut ankam wie neue gepolsterte Hose der Torhüter...
(Erschienen: 03.02.2012 17:25)

































