Nachrichten Markdorf
Niclas zieht Schule der Feldarbeit vor
Die Realschule hatte ihre Einnahmen aus dem Weihnachtsbasar dem Verein gespendet. Patrizia Heidegger erzählte den Schülern, wofür die Spenden eingesetzt werden. Landestypisch im grünen Sari gekleidet, berichtete Heidegger über ein Land, dass nur halb so groß wie Deutschland ist, dabei aber fast doppelt so viele Einwohner hat. Sie erzählte von der Schule Amader Pathshala in Dhaka. An der 2008 gegründeten lernen 150 Kinder aus den Slums. Mit der Weihnachtsspende wird ein Großteil der Ausgaben für Bücher, Lehrergehälter oder einen kleinen Imbiss bestritten.
„Das Geld ist fest eingeplant und sichert den Unterhalt der Schule“, freute sich die Politikwissenschaftlerin Heidegger über die Spende. Die Schulpflicht endet in dem asiatischen Land mit elf Jahren. „Ich werde morgen elf und kann somit die Schule beenden“, kommentierte Niclas. Er entschied sich dann doch fürs Weiterbüffeln, als Heidegger erzählte, dass die Kinder danach auf dem Feld arbeiten müssen. Auf Anhieb fand der elfjährige Fabian Bangladesh auf der Weltkarte: „Mein Freund ist aus Indien.“
Nach Heideggers Bericht machten sich die Schüler ans Schreiben: Sie schickten Briefe nach Bangladesh. Denn bei der Unterstützung soll es um mehr als Geld gehen: Die Kinder aus Deutschland und Bangladesh sollen sich austauschen, etwas über das fremde Land erfahren.
(Erschienen: 03.05.2010 16:25)
Die Realschule hatte ihre Einnahmen aus dem Weihnachtsbasar dem Verein gespendet. Patrizia Heidegger erzählte den Schülern, wofür die Spenden eingesetzt werden. Landestypisch im grünen Sari gekleidet, berichtete Heidegger über ein Land, dass nur halb so groß wie Deutschland ist, dabei aber fast doppelt so viele Einwohner hat. Sie erzählte von der Schule Amader Pathshala in Dhaka. An der 2008 gegründeten lernen 150 Kinder aus den Slums. Mit der Weihnachtsspende wird ein Großteil der Ausgaben für Bücher, Lehrergehälter oder einen kleinen Imbiss bestritten.
„Das Geld ist fest eingeplant und sichert den Unterhalt der Schule“, freute sich die Politikwissenschaftlerin Heidegger über die Spende. Die Schulpflicht endet in dem asiatischen Land mit elf Jahren. „Ich werde morgen elf und kann somit die Schule beenden“, kommentierte Niclas. Er entschied sich dann doch fürs Weiterbüffeln, als Heidegger erzählte, dass die Kinder danach auf dem Feld arbeiten müssen. Auf Anhieb fand der elfjährige Fabian Bangladesh auf der Weltkarte: „Mein Freund ist aus Indien.“
Nach Heideggers Bericht machten sich die Schüler ans Schreiben: Sie schickten Briefe nach Bangladesh. Denn bei der Unterstützung soll es um mehr als Geld gehen: Die Kinder aus Deutschland und Bangladesh sollen sich austauschen, etwas über das fremde Land erfahren.
(Erschienen: 03.05.2010 16:25)


































