Nachrichten Markdorf
Jubiläumskonzert begeistert die Zuschauer
Die Vorsitzende des Markdorfer Vereins, Elisabeth Eckert, drückte ihre Freude über das Kommen der befreundeten Musikgruppen zum zehnjährigen Geburtstag aus. Es zeige, wie sich lebendige Gospels und klassische Instrumentierung aus dem Bläser- und Streicherbereich harmonisch zu einer Einheit mischen können. Ein Feuerwerk an musikalischen Darbietungen fand seinen krönenden Abschluss im absoluten Highlight des Abends mit "Praise the Lord", bei dem die temperamentvolle Moderatorin Friederike Delong barfuß durch den Saal rockte, das Publikum anfeuerte, zu den religiösen Gospels der schwarzen, amerikanischen Südstaatler mitzutanzen, um sich dem elementaren Sound dieser Musik völlig hinzugeben.
Den Startschuss zum Einmarsch in die Sporthalle jedoch gab der Gospelchor Markdorf mit "Siyahamba" sowie weiteren vier Titeln. Danach spielte das Streichorchester der Musikfreunde drei Sätze aus der Sinfonie V in D-Dur von William Boyce. Es folgte der Gospelchor Deggenhausertal mit vier Gospels und einem Solopart von Andrea Matthes unter dem Dirigenten Elmar Reisch.
Der Auftritt der Markdorfer Sopranistinnen Jutta Blank in "Worship the Lord" und Dorothea Ruge in "God is watching us, God is watching us - from a distance" begeisterten ebenso wie die hervorragenden, gesanglichen Darbietungen beider Chöre. Die Gesamtleitung des Konzerts lag in den Händen von Hans-Jörg Walter.
Mit großem Enthusiasmus und Geschick entzündete er als Dirigent und Chorleiter den Funken, der das Feuer der Leidenschaft in den Sängern entfachte und den Bogen spannte vom Gospelchor Markdorf links auf der Bühne zum Gospelchor Deggenhausertal am rechten Flügel.
"Gospel ist die Botschaft"
Mit den Streichern, Bläsern und Schlagzeug in der Mitte dirigierte Walter rund 150 Sänger und Instrumentalisten in einem grandiosen, gemeinsamen Konzert mit zahlreichen Höhepunkten.
Moderatorin Delong erklärte den Gästen, was "Gospel" bedeute und zitierte dabei Edwin Hawkins: "Gospel ist nicht nur Sound oder Klang, es ist die Botschaft. Wenn es von Jesus Christus handelt, ist es Gospel."
Sie forderte das Publikum auf, mitzusingen, mitzuklatschen und Freude zu erleben. "Gospels haben mit der barocken Musik eine Gemeinsamkeit, nämlich die Lebensfreude", so Delong und leitete über zu "Le Basque" des Komponisten Marin Marais aus dem 17. Jahrhundert, gespielt von den Musikfreunden Markdorf mit ihren herausragenden Solisten Eva Grafmüller, Querflöte, und Tina Herrmann, Blockflöte und Horn.
Nach der Pause zogen die Chöre und das Orchester mit ihrem Dirigenten das volle Register: Jetzt war das Publikum dran zu zeigen, was es gelernt hatte.
Mit viel Geduld übte Hans Jörg Walter Satz für Satz eines Gospels auf Englisch mit den Gästen im Saal, die zwar viel Spaß dabei hatten, doch besser noch ein paar Mal bei den Chorproben in Markdorf erscheinen sollten, wie die Moderatorin meinte. Mit den bekannten Gospels "Glory Glory Halleluja", "He's got the whole world in His hand", "From a distance" und "Amen" hatten die mit starken Vokalstimmen besetzten Chöre und das Orchester den Geschmack des Publikums voll getroffen.
Teils stehend, klatschten und sangen sie mit, zollten überschwänglichen Beifall und bekamen nach rund zweieinhalb Stunden Konzertdauer noch zwei weitere Zugaben geschenkt.
(Erschienen: 19.05.2009 06:00)
Die Vorsitzende des Markdorfer Vereins, Elisabeth Eckert, drückte ihre Freude über das Kommen der befreundeten Musikgruppen zum zehnjährigen Geburtstag aus. Es zeige, wie sich lebendige Gospels und klassische Instrumentierung aus dem Bläser- und Streicherbereich harmonisch zu einer Einheit mischen können. Ein Feuerwerk an musikalischen Darbietungen fand seinen krönenden Abschluss im absoluten Highlight des Abends mit "Praise the Lord", bei dem die temperamentvolle Moderatorin Friederike Delong barfuß durch den Saal rockte, das Publikum anfeuerte, zu den religiösen Gospels der schwarzen, amerikanischen Südstaatler mitzutanzen, um sich dem elementaren Sound dieser Musik völlig hinzugeben.
Den Startschuss zum Einmarsch in die Sporthalle jedoch gab der Gospelchor Markdorf mit "Siyahamba" sowie weiteren vier Titeln. Danach spielte das Streichorchester der Musikfreunde drei Sätze aus der Sinfonie V in D-Dur von William Boyce. Es folgte der Gospelchor Deggenhausertal mit vier Gospels und einem Solopart von Andrea Matthes unter dem Dirigenten Elmar Reisch.
Der Auftritt der Markdorfer Sopranistinnen Jutta Blank in "Worship the Lord" und Dorothea Ruge in "God is watching us, God is watching us - from a distance" begeisterten ebenso wie die hervorragenden, gesanglichen Darbietungen beider Chöre. Die Gesamtleitung des Konzerts lag in den Händen von Hans-Jörg Walter.
Mit großem Enthusiasmus und Geschick entzündete er als Dirigent und Chorleiter den Funken, der das Feuer der Leidenschaft in den Sängern entfachte und den Bogen spannte vom Gospelchor Markdorf links auf der Bühne zum Gospelchor Deggenhausertal am rechten Flügel.
"Gospel ist die Botschaft"
Mit den Streichern, Bläsern und Schlagzeug in der Mitte dirigierte Walter rund 150 Sänger und Instrumentalisten in einem grandiosen, gemeinsamen Konzert mit zahlreichen Höhepunkten.
Moderatorin Delong erklärte den Gästen, was "Gospel" bedeute und zitierte dabei Edwin Hawkins: "Gospel ist nicht nur Sound oder Klang, es ist die Botschaft. Wenn es von Jesus Christus handelt, ist es Gospel."
Sie forderte das Publikum auf, mitzusingen, mitzuklatschen und Freude zu erleben. "Gospels haben mit der barocken Musik eine Gemeinsamkeit, nämlich die Lebensfreude", so Delong und leitete über zu "Le Basque" des Komponisten Marin Marais aus dem 17. Jahrhundert, gespielt von den Musikfreunden Markdorf mit ihren herausragenden Solisten Eva Grafmüller, Querflöte, und Tina Herrmann, Blockflöte und Horn.
Nach der Pause zogen die Chöre und das Orchester mit ihrem Dirigenten das volle Register: Jetzt war das Publikum dran zu zeigen, was es gelernt hatte.
Mit viel Geduld übte Hans Jörg Walter Satz für Satz eines Gospels auf Englisch mit den Gästen im Saal, die zwar viel Spaß dabei hatten, doch besser noch ein paar Mal bei den Chorproben in Markdorf erscheinen sollten, wie die Moderatorin meinte. Mit den bekannten Gospels "Glory Glory Halleluja", "He's got the whole world in His hand", "From a distance" und "Amen" hatten die mit starken Vokalstimmen besetzten Chöre und das Orchester den Geschmack des Publikums voll getroffen.
Teils stehend, klatschten und sangen sie mit, zollten überschwänglichen Beifall und bekamen nach rund zweieinhalb Stunden Konzertdauer noch zwei weitere Zugaben geschenkt.
(Erschienen: 19.05.2009 06:00)

































