Nachrichten Markdorf
Die Stühle stehen schon bereit
Im Herzstück des Anbaus liegt jener typische Geruch in der Luft, der einem in jedem neuen Gebäude in die Nase steigt: eine Melange aus Holz, Lack, Farbe, Kunststoff und Putzmittel. Es riecht neu. Die Tische sind bereits geliefert, die bunten Stühle ebenfalls, auch wenn die meisten davon noch verpackt sind. 80 Kinder werden in der Mensa ab Mitte September auf 120 Quadratmetern Platz finden, um zu Mittag zu essen. An manchen Tagen werden sogar bis zu 120 Schüler erwartet - da wird Schichtbetrieb erforderlich sein.
Die Küche ist ebenfalls schon eingerichtet. Das Essen für die Schüler wird zwar von der Sozialstation geliefert und in der Schulmensa nur ausgegeben, die Ausstattung ermöglicht es aber, hier auch selber zu kochen. „Die Küche ist viel leistungsfähiger als eine reine Ausgabeküche“, sagt Stadtbaumeister Thomas Kuntosch. Das sei so gewünscht gewesen, damit zum Beispiel bei Schulveranstaltungen am Wochenende eine Bewirtung möglich ist. Getestet wird das noch vor Schuljahresbeginn: „Im Rahmen der Ferienspiele gibt’s am 23. August ein Probeessen“, verrät Kuntosch. Bei Bedarf verschwindet die Küche übrigens hinter einer Schiebewand aus Eichenholz, aus der Mensa wird dann eine Aula. „Der Raum ist so konzipiert, dass er multifunktional nutzbar ist“, erklärt Tobias Gaupp vom Friedrichshafener Architekturbüro Jauss + Gaupp.
Der Weg ins Obergeschoss führt über einen Verbindungsbereich vom Neu- in den Altbau und über die dortige Treppe. Durch diese Verbindung waren eigene Gänge und Treppen im Anbau nicht erforderlich. „Alles, was neu ist, ist reine Nutzfläche“, betont Thomas Kuntosch.
Im Obergeschoss teilt sich diese Nutzfläche in zwei Räume, die speziell für die Ganztagsbetreuung gedacht sind: Auf 80 Quadratmetern wird ein Kreativraum mit Werkbänken eingerichtet, auf den 110 Quadratmetern nebenan ein Medienraum mit Bibliothek und Computern. Fensterfronten, die bis zum Boden reichen, lassen viel Licht hinein und geben den Blick frei auf die neue, überdachte Pausenterrasse, wo der SZ-Rundgang endet.
Dort müssen nur noch die Lärchenholzdielen verlegt werden. Drumherum wird in den nächsten Wochen außerdem neuer Asphalt aufgetragen. Zum Schulbeginn am 13. September soll dann alles fertig sein. Pünktlich – und nach derzeitigem Stand auch ohne Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens von 1,88 Millionen Euro.
(Erschienen: 11.08.2010 23:00)
Im Herzstück des Anbaus liegt jener typische Geruch in der Luft, der einem in jedem neuen Gebäude in die Nase steigt: eine Melange aus Holz, Lack, Farbe, Kunststoff und Putzmittel. Es riecht neu. Die Tische sind bereits geliefert, die bunten Stühle ebenfalls, auch wenn die meisten davon noch verpackt sind. 80 Kinder werden in der Mensa ab Mitte September auf 120 Quadratmetern Platz finden, um zu Mittag zu essen. An manchen Tagen werden sogar bis zu 120 Schüler erwartet - da wird Schichtbetrieb erforderlich sein.
Die Küche ist ebenfalls schon eingerichtet. Das Essen für die Schüler wird zwar von der Sozialstation geliefert und in der Schulmensa nur ausgegeben, die Ausstattung ermöglicht es aber, hier auch selber zu kochen. „Die Küche ist viel leistungsfähiger als eine reine Ausgabeküche“, sagt Stadtbaumeister Thomas Kuntosch. Das sei so gewünscht gewesen, damit zum Beispiel bei Schulveranstaltungen am Wochenende eine Bewirtung möglich ist. Getestet wird das noch vor Schuljahresbeginn: „Im Rahmen der Ferienspiele gibt’s am 23. August ein Probeessen“, verrät Kuntosch. Bei Bedarf verschwindet die Küche übrigens hinter einer Schiebewand aus Eichenholz, aus der Mensa wird dann eine Aula. „Der Raum ist so konzipiert, dass er multifunktional nutzbar ist“, erklärt Tobias Gaupp vom Friedrichshafener Architekturbüro Jauss + Gaupp.
Der Weg ins Obergeschoss führt über einen Verbindungsbereich vom Neu- in den Altbau und über die dortige Treppe. Durch diese Verbindung waren eigene Gänge und Treppen im Anbau nicht erforderlich. „Alles, was neu ist, ist reine Nutzfläche“, betont Thomas Kuntosch.
Im Obergeschoss teilt sich diese Nutzfläche in zwei Räume, die speziell für die Ganztagsbetreuung gedacht sind: Auf 80 Quadratmetern wird ein Kreativraum mit Werkbänken eingerichtet, auf den 110 Quadratmetern nebenan ein Medienraum mit Bibliothek und Computern. Fensterfronten, die bis zum Boden reichen, lassen viel Licht hinein und geben den Blick frei auf die neue, überdachte Pausenterrasse, wo der SZ-Rundgang endet.
Dort müssen nur noch die Lärchenholzdielen verlegt werden. Drumherum wird in den nächsten Wochen außerdem neuer Asphalt aufgetragen. Zum Schulbeginn am 13. September soll dann alles fertig sein. Pünktlich – und nach derzeitigem Stand auch ohne Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens von 1,88 Millionen Euro.
(Erschienen: 11.08.2010 23:00)


































