Stadtnachrichten Markdorf
Datenklau taucht wieder auf
Immer wieder werden Bankkunden bei der Überprüfung ihrer Kontoauszüge mit unliebsamen Überraschungen konfrontiert, so die Polizei im Bodenseekreis. Wie sich dann oft herausstellt, ist der Bankkunde Opfer des so genannten „Skimmings“ geworden. Hierzu installieren die Täter an Geldautomaten vor dem Kartenschlitz eine Attrappe, die vom Original kaum zu unterscheiden ist, und mit der die auf den Magnetstreifen vorhandenen Daten ausgelesen werden. Gleichzeitig werden die von den ahnungslosen Kunden eingegebenen PIN-Nummern mit einer eingebauten Minikamera oder durch manipulierte Tastaturen aufgezeichnet.
Seit März dieses Jahres wurden in Langenargen und Meckenbeuren und dieser Tage auch in Überlingen an jeweils zwei Geldautomaten Manipulationen festgestellt, die darauf schließen lassen, dass sich Unbekannte daran zu schaffen gemacht haben. Vor etwa zwei Jahren sind mehr als 200 Nutzer von Geldausgabeautomaten in Tettnang, Meersburg und Überlingen Opfer von „Skimming“ geworden. Mit gestohlenen Zugangscodierungen hatten unbekannte Täter im Ausland zum Nachteil von zwei betroffenen Kreditinstituten fast 450 000 Euro widerrechtlich abgehoben.
Damit sich Kunden unliebsame Überraschungen nach dem Besuch am Bankautomaten möglicherweise ersparen können, gibt die Polizei folgende Tipps, mit denen mögliche Manipulationen erkannt werden können: Am Automaten fehlen Bauteile oder es sind neue hinzugekommen; Bauteile des Terminals sind nicht mehr passgenau; der Terminal wirkt, als ob Bauteile ausgetauscht wurden (zum Beispiel nicht mehr passende Farben der Bauteile; Angebrachte Siegel sind beschädigt oder ungewöhnlich verändert); das Gehäuse weist Kratzspuren oder andere Beschädigungen auf; ein Terminal mit Gebrauchsspuren wirkt plötzlich fabrikneu. Weitere Tipps erhalten Interessierte über das Internet unter www.polizeiberatung.de oder bei der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Friedrichshafen unter der Telefonnummer 0 75 41/701-1510.
(Erschienen: 07.06.2010 19:35)
Immer wieder werden Bankkunden bei der Überprüfung ihrer Kontoauszüge mit unliebsamen Überraschungen konfrontiert, so die Polizei im Bodenseekreis. Wie sich dann oft herausstellt, ist der Bankkunde Opfer des so genannten „Skimmings“ geworden. Hierzu installieren die Täter an Geldautomaten vor dem Kartenschlitz eine Attrappe, die vom Original kaum zu unterscheiden ist, und mit der die auf den Magnetstreifen vorhandenen Daten ausgelesen werden. Gleichzeitig werden die von den ahnungslosen Kunden eingegebenen PIN-Nummern mit einer eingebauten Minikamera oder durch manipulierte Tastaturen aufgezeichnet.
Seit März dieses Jahres wurden in Langenargen und Meckenbeuren und dieser Tage auch in Überlingen an jeweils zwei Geldautomaten Manipulationen festgestellt, die darauf schließen lassen, dass sich Unbekannte daran zu schaffen gemacht haben. Vor etwa zwei Jahren sind mehr als 200 Nutzer von Geldausgabeautomaten in Tettnang, Meersburg und Überlingen Opfer von „Skimming“ geworden. Mit gestohlenen Zugangscodierungen hatten unbekannte Täter im Ausland zum Nachteil von zwei betroffenen Kreditinstituten fast 450 000 Euro widerrechtlich abgehoben.
Damit sich Kunden unliebsame Überraschungen nach dem Besuch am Bankautomaten möglicherweise ersparen können, gibt die Polizei folgende Tipps, mit denen mögliche Manipulationen erkannt werden können: Am Automaten fehlen Bauteile oder es sind neue hinzugekommen; Bauteile des Terminals sind nicht mehr passgenau; der Terminal wirkt, als ob Bauteile ausgetauscht wurden (zum Beispiel nicht mehr passende Farben der Bauteile; Angebrachte Siegel sind beschädigt oder ungewöhnlich verändert); das Gehäuse weist Kratzspuren oder andere Beschädigungen auf; ein Terminal mit Gebrauchsspuren wirkt plötzlich fabrikneu. Weitere Tipps erhalten Interessierte über das Internet unter www.polizeiberatung.de oder bei der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Friedrichshafen unter der Telefonnummer 0 75 41/701-1510.
(Erschienen: 07.06.2010 19:35)

































