Stadtnachrichten Markdorf
Anwältin hofft auf Sendemast-Konsens
Von unserem Redakteur Gerd Ahrendt
Barbara Bangert-Wachsmuth, Fachanwältin für Verwaltungsrecht in Meßkirch, deutet den jüngsten Brief aus der Düsseldorfer Zentrale des Mobilfunkanbieters Vodafone als Zeichen der Verhandlungsbereitschaft. "Damit ist die Parität der Mittel hergestellt", freut sich die Juristin. Sie hoffe, doch noch über Alternativstandorte ins Gespräch zu kommen.
Die Konsensbereitschaft ist in den Augen von Norbert Honisch nicht verwunderlich. "Die Mobilfunkanbieter haben längst erkannt, dass negative Schlagzeilen und anhaltende Kritik von Bürgerinitiativen die Kundschaft verkraulen", sagt der Diplomingenieur für Umweltstressanalytik aus Sankt Johann auf der Schwäbischen Alb. Honisch hat im Auftrag der Stadt Markdorf vor zwei Monaten in der Seniorenwohnanlage unweit des neuen UMTS-Masts die elektromagnetischen Felder gemessen. Ende September wird er seine Messgeräte dort noch einmal zum Einsatz bringen. Über die Ergebnisse will er erst nach der abschließenden Auswertung sprechen.
"Es gibt immer Alternativen", antwortet Norbert Honisch auf die Frage nach dem geeigneten Sendemaststandort. Für die Mobilfunkbetreiber stehe dabei die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Der Staat habe viel Geld für die UMTS-Lizenz kassiert. Die Firmen streben deshalb maximale Rendite mit minimalem Aufwand an. Andererseits müsse der Mobilfunk-Standort in die Gesamtnetzplanung des jeweiligen Anbieters passen. Außenstehenden falle das objektive Beurteilen der Lage jedoch schwer, da ihnen der Einblick in die Unternehmensdaten fehle.
(Erschienen: 15.08.2005 00:17)
Von unserem Redakteur Gerd Ahrendt
Barbara Bangert-Wachsmuth, Fachanwältin für Verwaltungsrecht in Meßkirch, deutet den jüngsten Brief aus der Düsseldorfer Zentrale des Mobilfunkanbieters Vodafone als Zeichen der Verhandlungsbereitschaft. "Damit ist die Parität der Mittel hergestellt", freut sich die Juristin. Sie hoffe, doch noch über Alternativstandorte ins Gespräch zu kommen.
Die Konsensbereitschaft ist in den Augen von Norbert Honisch nicht verwunderlich. "Die Mobilfunkanbieter haben längst erkannt, dass negative Schlagzeilen und anhaltende Kritik von Bürgerinitiativen die Kundschaft verkraulen", sagt der Diplomingenieur für Umweltstressanalytik aus Sankt Johann auf der Schwäbischen Alb. Honisch hat im Auftrag der Stadt Markdorf vor zwei Monaten in der Seniorenwohnanlage unweit des neuen UMTS-Masts die elektromagnetischen Felder gemessen. Ende September wird er seine Messgeräte dort noch einmal zum Einsatz bringen. Über die Ergebnisse will er erst nach der abschließenden Auswertung sprechen.
"Es gibt immer Alternativen", antwortet Norbert Honisch auf die Frage nach dem geeigneten Sendemaststandort. Für die Mobilfunkbetreiber stehe dabei die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Der Staat habe viel Geld für die UMTS-Lizenz kassiert. Die Firmen streben deshalb maximale Rendite mit minimalem Aufwand an. Andererseits müsse der Mobilfunk-Standort in die Gesamtnetzplanung des jeweiligen Anbieters passen. Außenstehenden falle das objektive Beurteilen der Lage jedoch schwer, da ihnen der Einblick in die Unternehmensdaten fehle.
(Erschienen: 15.08.2005 00:17)


































