Stadtnachrichten Markdorf
Wo die Ingenieure von morgen Technik kennenlernen
70000 Ingenieure fehlen
Sinn der Schüler-Ingenieur-Akademie soll es sein, Schüler für Ingenieursberufe zu begeistern, denn 650000 Ingenieure gibt es derzeit in Deutschland – 70000 fehlen. „Es geht darum, dass Technik Spaß machen soll“, so Simone Laudon von Südwestmetall. „SIA soll den Schülern die Frage beantworten können: Ist Technik etwas für mich?“ Den Schülern Fachbereiche wie Mechanik, Elektronik, Microcontrolling und Programmierung beizubringen soll jedoch nicht mit trockener Theorie geschehen, sondern mit praktischem Unterricht, mit Vorträgen und technischen Kursen an der Schule, die durchaus auch mal von Schülern geleitet werden, und mit Veranstaltungen an der Dualen Hochschule Ravensburg und im Betrieb Borg Warner.
Spielend lernen
„Die Schüler ‚spielen‘ in der SIA nicht nur, sondern lernen spielend“, erklärt Gerd Kästle, Lehrer und einer der Betreuer der Akademie. Derzeit engagieren sich insgesamt 14 Schüler von Klasse zehn aufwärts in der neu gegründeten Initiative – unter ihnen Kathrin, Ramona und Svenja. „Ich hab Technik schon früh interessant gefunden“, sagt die 17-jährige Svenja. Sie und ihre Schulkameradinnen haben einen Fußball-Roboter gebaut und könnten sich gut vorstellen, später einen Ingenieursberuf zu ergreifen. Sie halten die SIA für eine gute Idee – ebenso wie ihre Mitschüler Hannes Filip und Jan Forberger. „Man hat einen viel besseren Bezug zur Industrie“, so Jan, der die Akademie bereits von einem Gymnasium in Friedrichshafen kennt.
Die Schüler-Ingenieur-Akademie dauert stets ein Schuljahr lang, ist immer freitagnachmittags von 13 bis 18 Uhr und für zehn bis 20 Schüler ab der zehnten Klasse geeignet. Am Schluss des Schuljahrs erhält jeder ein Zertifikat. „Aber schlussendlich wird jeder so lange dabei sein können, wie er möchte“, verspricht Gerd Kästle.
(Erschienen: 10.02.2012 18:20)
70000 Ingenieure fehlen
Sinn der Schüler-Ingenieur-Akademie soll es sein, Schüler für Ingenieursberufe zu begeistern, denn 650000 Ingenieure gibt es derzeit in Deutschland – 70000 fehlen. „Es geht darum, dass Technik Spaß machen soll“, so Simone Laudon von Südwestmetall. „SIA soll den Schülern die Frage beantworten können: Ist Technik etwas für mich?“ Den Schülern Fachbereiche wie Mechanik, Elektronik, Microcontrolling und Programmierung beizubringen soll jedoch nicht mit trockener Theorie geschehen, sondern mit praktischem Unterricht, mit Vorträgen und technischen Kursen an der Schule, die durchaus auch mal von Schülern geleitet werden, und mit Veranstaltungen an der Dualen Hochschule Ravensburg und im Betrieb Borg Warner.
Spielend lernen
„Die Schüler ‚spielen‘ in der SIA nicht nur, sondern lernen spielend“, erklärt Gerd Kästle, Lehrer und einer der Betreuer der Akademie. Derzeit engagieren sich insgesamt 14 Schüler von Klasse zehn aufwärts in der neu gegründeten Initiative – unter ihnen Kathrin, Ramona und Svenja. „Ich hab Technik schon früh interessant gefunden“, sagt die 17-jährige Svenja. Sie und ihre Schulkameradinnen haben einen Fußball-Roboter gebaut und könnten sich gut vorstellen, später einen Ingenieursberuf zu ergreifen. Sie halten die SIA für eine gute Idee – ebenso wie ihre Mitschüler Hannes Filip und Jan Forberger. „Man hat einen viel besseren Bezug zur Industrie“, so Jan, der die Akademie bereits von einem Gymnasium in Friedrichshafen kennt.
Die Schüler-Ingenieur-Akademie dauert stets ein Schuljahr lang, ist immer freitagnachmittags von 13 bis 18 Uhr und für zehn bis 20 Schüler ab der zehnten Klasse geeignet. Am Schluss des Schuljahrs erhält jeder ein Zertifikat. „Aber schlussendlich wird jeder so lange dabei sein können, wie er möchte“, verspricht Gerd Kästle.
(Erschienen: 10.02.2012 18:20)


































