Rund um Markdorf
Senioren erkunden das Internet
Ewald Mayer ist mit fast 80 Jahren der älteste Teilnehmer. Er hat bereits Erfahrungen mit dem PC gesammelt und möchte diese im Mesnerhaus vertiefen. „Das Ding ist ja wie eine Krake“, sagt er zu den vielfältigen Möglichkeiten, die so ein Computer mit Internetanschluss hergibt. Einmal in der Woche treffen sich die Senioren in zwei Gruppen. Zur Spendenübergabe ist nun der Pressesprecher von TWF, Sebastian Dix, zusammen mit der Studentin Jacqueline Stauber ins Mesnerhaus gekommen. „Ich könnte sicherlich auch noch von diesem Angebot profitieren“, sagte Dix, der begeistert war, dass die Spende im Mesnerhaus absolut richtig angelegt war.
Lebenslanges Lernen
Bürgermeister Martin Rupp hat die drei Laptops freudig entgegen genommen. Er danke für die unkomplizierte Abwicklung und sagte zu den Senioren: „Sie können von hier aus einfach in das World Wide Web gelangen. Es ist richtig, sich mit diesen Dingen zu befassen“, sagte der Bürgermeister. „Lebenslanges Lernen gehört dazu und die Recherchemöglichkeiten sind einfach gigantisch.“
Hauptamtsleiter Matthias Kienle hat den Deal mit den TWF eingefädelt. Ursprünglich hat er für die Grundschule große Pflanzen als Spende gesucht. Als die TWF sich meldete, hatte bereits jemand anderes welche zur Verfügung gestellt. Kienle, der nicht auf den Mund gefallen ist, hat jedoch prompt reagiert und sich für die Laptops für das Mesnerhaus stark gemacht.
Die „Senioren im Internet“-Gruppe ist ursprünglich auf die Initiative von Alois Gohm, dem Vorsitzenden des Mesnerhausvereins, zurückzuführen. Nach einer Ausschreibung im Gemeindeblatt unter dem Motto „Internet goes Ländle“ haben sich sofort 20 Männer und Frauen für die spezielle Seniorengruppe im Mesnerhaus angemeldet. Zwei davon stellten ihre Erfahrung zur Verfügung und sind nun ehrenamtlich als „Lehrkräfte“ in den Gruppen tätig.
Einfach vorbeischauen
Mit der Hilfe eines Beamers werden die Arbeitschritte direkt auf eine Leinwand übertragen, so dass alle Teilnehmer einen genauen Überblick haben. Die Gruppen sind gut besucht, aber wer über ein eigenes Gerät verfügt und seine Kenntnisse vertiefen möchte, kann am Mittwoch entweder von 14 bis 16 Uhr oder von 16 bis 18 Uhr in der guten Stube im Mesnerhaus unverbindlich vorbeischauen.
(Erschienen: 17.12.2010 09:10)
Ewald Mayer ist mit fast 80 Jahren der älteste Teilnehmer. Er hat bereits Erfahrungen mit dem PC gesammelt und möchte diese im Mesnerhaus vertiefen. „Das Ding ist ja wie eine Krake“, sagt er zu den vielfältigen Möglichkeiten, die so ein Computer mit Internetanschluss hergibt. Einmal in der Woche treffen sich die Senioren in zwei Gruppen. Zur Spendenübergabe ist nun der Pressesprecher von TWF, Sebastian Dix, zusammen mit der Studentin Jacqueline Stauber ins Mesnerhaus gekommen. „Ich könnte sicherlich auch noch von diesem Angebot profitieren“, sagte Dix, der begeistert war, dass die Spende im Mesnerhaus absolut richtig angelegt war.
Lebenslanges Lernen
Bürgermeister Martin Rupp hat die drei Laptops freudig entgegen genommen. Er danke für die unkomplizierte Abwicklung und sagte zu den Senioren: „Sie können von hier aus einfach in das World Wide Web gelangen. Es ist richtig, sich mit diesen Dingen zu befassen“, sagte der Bürgermeister. „Lebenslanges Lernen gehört dazu und die Recherchemöglichkeiten sind einfach gigantisch.“
Hauptamtsleiter Matthias Kienle hat den Deal mit den TWF eingefädelt. Ursprünglich hat er für die Grundschule große Pflanzen als Spende gesucht. Als die TWF sich meldete, hatte bereits jemand anderes welche zur Verfügung gestellt. Kienle, der nicht auf den Mund gefallen ist, hat jedoch prompt reagiert und sich für die Laptops für das Mesnerhaus stark gemacht.
Die „Senioren im Internet“-Gruppe ist ursprünglich auf die Initiative von Alois Gohm, dem Vorsitzenden des Mesnerhausvereins, zurückzuführen. Nach einer Ausschreibung im Gemeindeblatt unter dem Motto „Internet goes Ländle“ haben sich sofort 20 Männer und Frauen für die spezielle Seniorengruppe im Mesnerhaus angemeldet. Zwei davon stellten ihre Erfahrung zur Verfügung und sind nun ehrenamtlich als „Lehrkräfte“ in den Gruppen tätig.
Einfach vorbeischauen
Mit der Hilfe eines Beamers werden die Arbeitschritte direkt auf eine Leinwand übertragen, so dass alle Teilnehmer einen genauen Überblick haben. Die Gruppen sind gut besucht, aber wer über ein eigenes Gerät verfügt und seine Kenntnisse vertiefen möchte, kann am Mittwoch entweder von 14 bis 16 Uhr oder von 16 bis 18 Uhr in der guten Stube im Mesnerhaus unverbindlich vorbeischauen.
(Erschienen: 17.12.2010 09:10)

































