Rund um Markdorf
Nachbetrachtung in der warmen Stube

„Wirklich toll und gelungen“ lautet sein Urteil über die Narrentage am Wochenende. Fast zwei Jahre haben er und das Präsidium darauf hingearbeitet. Viel Zeit zum Genießen hat Müller nicht gehabt. „Klar, da ist man angespannt, ob auch alles klappt, und muss schauen, dass es läuft.“
Ein besonderes Erlebnis sei die Narrenmesse am Sonntagmorgen gewesen. „Das hat einfach gepasst“, findet er. Der Bermatinger Musikverein hat die gesamte Messe umrahmt. Besonders eindrucksvoll sei der Einzug mit Dudelsackspieler gewesen und der „Predigtdialog“ von Diakon Werner Ströbele und Pfarrer Ulrich Hund gewesen. Alfons Müller: „Eine tolle Sache.“ Die Kälte war während des Umzugs ein Problem, gibt er zu. Bei Minus 8 Grad und Ostwind seien nicht so viele Zuschauer gekommen wie erwartet. „Die Kälte war einfach zu extrem.“ Der Zunftmeister bewundert das Durchhaltevermögen der vielen Gäste, die den dreistündigen Fasnetszug angeschaut haben, teils mit findigen Methoden. „Einige sind zwischendurch zum Aufwärmen in die Gaststätten gegangen und haben sich danach wieder an die Straße gestellt.“
Die Hästräger haben warm
Kein Problem seien Wind und sibirische Kälte für die Hästräger gewesen – die können sich noch am besten einpacken. Aber den Gardemädchen und vor allem den vielen Musikanten zollt er allergrößten Respekt. Einige hätten ihr Instrument nur ohne Handschuhe spielen könne, zum Teil seien Posaune, Saxophon und Co. auch nicht mehr spielbar gewesen, da sie eingefroren waren. Alfons Müller: „Respekt, alle Musikkapellen sind bis zum Schluss gelaufen und haben gespielt, und es hat sich toll angehört.“ Erleichtert ist der Chef der Bärenzunft darüber, dass die närrischen Tage von Freitag bis Sonntag weitgehend friedlich verlaufen sind. Lediglich am Freitaggabend gab es einige Vorfälle.
Die Liveübertragung des Umzugs im SWR habe den Ablauf keineswegs gestört. Für Müller hat die Präsenz der Kameras einen Vorteil: Der Sender stellt ihm in den nächsten Tagen einen Mitschnitt zur Verfügung. „Den werde ich mir in Ruhe anschauen – in den warmen Stube.
(Erschienen: 06.02.2012 22:00)

„Wirklich toll und gelungen“ lautet sein Urteil über die Narrentage am Wochenende. Fast zwei Jahre haben er und das Präsidium darauf hingearbeitet. Viel Zeit zum Genießen hat Müller nicht gehabt. „Klar, da ist man angespannt, ob auch alles klappt, und muss schauen, dass es läuft.“
Ein besonderes Erlebnis sei die Narrenmesse am Sonntagmorgen gewesen. „Das hat einfach gepasst“, findet er. Der Bermatinger Musikverein hat die gesamte Messe umrahmt. Besonders eindrucksvoll sei der Einzug mit Dudelsackspieler gewesen und der „Predigtdialog“ von Diakon Werner Ströbele und Pfarrer Ulrich Hund gewesen. Alfons Müller: „Eine tolle Sache.“ Die Kälte war während des Umzugs ein Problem, gibt er zu. Bei Minus 8 Grad und Ostwind seien nicht so viele Zuschauer gekommen wie erwartet. „Die Kälte war einfach zu extrem.“ Der Zunftmeister bewundert das Durchhaltevermögen der vielen Gäste, die den dreistündigen Fasnetszug angeschaut haben, teils mit findigen Methoden. „Einige sind zwischendurch zum Aufwärmen in die Gaststätten gegangen und haben sich danach wieder an die Straße gestellt.“
Die Hästräger haben warm
Kein Problem seien Wind und sibirische Kälte für die Hästräger gewesen – die können sich noch am besten einpacken. Aber den Gardemädchen und vor allem den vielen Musikanten zollt er allergrößten Respekt. Einige hätten ihr Instrument nur ohne Handschuhe spielen könne, zum Teil seien Posaune, Saxophon und Co. auch nicht mehr spielbar gewesen, da sie eingefroren waren. Alfons Müller: „Respekt, alle Musikkapellen sind bis zum Schluss gelaufen und haben gespielt, und es hat sich toll angehört.“ Erleichtert ist der Chef der Bärenzunft darüber, dass die närrischen Tage von Freitag bis Sonntag weitgehend friedlich verlaufen sind. Lediglich am Freitaggabend gab es einige Vorfälle.
Die Liveübertragung des Umzugs im SWR habe den Ablauf keineswegs gestört. Für Müller hat die Präsenz der Kameras einen Vorteil: Der Sender stellt ihm in den nächsten Tagen einen Mitschnitt zur Verfügung. „Den werde ich mir in Ruhe anschauen – in den warmen Stube.
(Erschienen: 06.02.2012 22:00)
































