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Oldtimer glänzen um die Wette

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Oldtimer glänzen um die Wette

LINDAU / lz Begonnen hat die 15. Oldtimerrallye der Scuderia Lindau schon mit der Ausschreibung Mitte Januar. Das Interesse ist riesig, bestätigt Scuderia Vorsitzender Ernst Laufer, denn nur in zwei Tagen waren die begehrten 65 Startplätze vergeben.

Am Sonntag ab 7.15 Uhr früh trafen die Teilnehmer an der Seepromenade ein. Nach der Papierabnahme und einem Frühstück im Café Nana wurden die Teilnehmer von Ernst Laufer und Bürgermeister Uwe Birk in Lindau begrüßt.

Vom Alfa Romeo, AC, Alfis, BMW, Ford Mustang, Jaguar XK 120/140*150 und E-Typ, Ferrari, MG, Mercedes, verschiedenste Typen von Porsches, Triumph, Volvo war alles vertreten. Bei den „Kleinen“ war auch ein Puch 650 mit dabei. Wirklich selten war ein Honda 800 S. Sehenswert war auch der VW „Samba“ Bus aus den Sechzigern mit Faltdach.

Robert Mica reiste mit seinem VW Käfer Baujahr 1955 und satten 30 PS auf der Achse aus Wien an. Bei Michael Übleis, der seit Jahren aus Wien zur Rallye anreist, geht das mit seinem E-Typ und 286 PS etwas schneller. Den Preis für die weiteste Anreise erhielt Hans-Joachim Dölemeyer aus Berlin.

Bei herrlichem Wetter und starkem Zuschauerinteresse startete um 9.01 Uhr das erste Fahrzeug auf die etwa 225 Kilometer lange Strecke. Markus und Beate Gapp, die für die Strecke verantwortlich sind, hatten wieder eine sehr schöne Strecke gefunden und auch die eine oder andere kleine Gemeinheit eingebaut. Ganz so einfach sollte es ja nicht sein.

Die Vormittagsrunde führte über Eichenberg ins Lindauer Hinterland nach Oberstaufen, zurück zur Mittagspause an die Bodenseeresidenz am Schönbühl. Bei herrlicher Sicht über den See konnten sich die Teilnehmer von den Strapazen erholen. Die inzwischen doch sommerlichen Temperaturen forderten von den Fahrzeugen und ihren Besatzungen alles. Um 13.01 Uhr startete das erste Fahrzeug auf die zweite Etappe Richtung Nonnenhorn ins westlich Hinterland.

Natürlich wartete auch die eine oder andere Zeitnahme und Durchfahrtskontrolle auf die Teilnehmer.

Die letzte Zeitprüfung war im Gitzenweiler Hof. Bei Kaffee und Kuchen gab es noch einmal für die Teilnehmer und Autos eine kleine Verschnaufpause. Für die Urlaubsgäste am Campingplatz die Gelegenheit, die Fahrzeuge genauer zu betrachten. Weiter ging es auf die Insel, wo gegen 15.45 Uhr die ersten Fahrzeuge am Ziel bei der Spielbank von den Zuschauern erwartet wurden. Mit einem kühlen Getränk und dem schönen Blick über den See überbrückte man die Zeit bis zur Siegerehrung im Bodensee Golfhotel Weißensberg. Anschließend konnten sich die Teilnehmer und Helfer am Buffet stärken und den schönen Tag ausklingen lassen.

Die Klasse der ältesten Autos konnte in diesem Jahr Jürg Hügli mit Beifahrerin Prisque Fournier auf Triumph Special G Bj. 1936 für sich entscheiden.

Stephan und Anette Rausch holten mit ihrem Porsche 356 A Bj. 1958, den Klassensieg der Klasse E (1941-1960) nach Weißensberg. Die Klasse F (1961-1965) gewannen Manfred Krehle und Silvia Bogenrieder auf einem Ford Lotus Cortina Baujahr 1965. Sie sicherten sich mit einer fehlerlosen Fahrt und der geringsten Zeitabweichung im Hunderstelbereich gleichzeitig den Gesamtsieg.

Die Klasse G (1966-1971) gewann Scuderia Mitglied Thomas Schäffler mit Beifahrerin Bettina Huber auf seinem VW Karmann Ghia Baujahr 1966. In der Klasse K (ab 1972) gewannen Michael Übleis mit Beifahrer Christian Freuis aus Wien mit seinem Jaguar E-Typ Bj. 1972.

(Erschienen: 30.06.2010 07:25)

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