Stadtnachrichten Lindau
Junge Union ist gegen die CSU:Finanzen sprechen für Kombi
Die Kombilösung dagegen lasse „den jungen Menschen auch in den nächsten Jahrzehnten noch Handlungsmöglichkeiten“, schreibt die JU in einer Pressemitteilung. Hauptargument ist laut Hotz die im Vergleich zur Reutin-Lösung geringere finanzielle Belastung der Stadt.
„Vor dem Hintergrund, dass sich immer weniger junge Leute ein eigenes Auto leisten können, wird der ÖPNV in den kommenden Jahren nach Überzeugung der Mitglieder immer noch wichtiger.“ Deshalb sei es gut, dass die Kombilösung in vertretbarem finanziellen Rahmen die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur schaffe. „Sie ermöglicht weiterhin einen Knotenpunkt der künftigen Bodensee-S-Bahn in Lindau und schafft in Reutin sicher einen Bahnhalt mit drei Bahnsteigen – „immerhin genauso viel, wie der gesamte Hauptbahnhof in Ravensburg“. Dagegen sei die von der CSU geforderte eingleisige Inselanbindung im Falle eines Hauptbahnhofes Reutin unsicher, zumal die Bahn diese Lösung nicht will. Da biete die Kombilösung mehr Sicherheit, für JU-Mitglied Maximilian Willmann „ein nicht hoch genug zu schätzender Vorteil“.
Bedenken, mit der Kombilösung verbaue sich die Stadt die Chance einer städtebaulichen Entwicklung auf der Insel, hegt die Mehrheit der JU-Mitglieder nicht. So erwartet der CSU-Nachwuchs, dass auch bei der Kombilösung Flächen auf der Insel frei werden. Zudem könnte die Bahn „in ferner Zukunft“ doch geneigt sein, den Bahnhof auf Höhe der Post neu zu bauen, so dass Lindau die Maximilianstraße auf die Hintere Insel verlängern könne, „sofern die finanziellen Mittel dafür in vertretbarem Rahmen vorhanden sind“.
Darüber hinaus sieht ein Teil der JU-Mitglieder den großen Vorteil, dass mit einem klaren Ja der Lindauer für die Kombilösung „die Jahrzehnte währende Hängepartie um den Lindauer Bahnhof endlich ein Ende findet“. Andernfalls gehe die Diskussion noch weiter. Die Junge Union hält es aber für nötig, „den Fokus der Lindauer Stadtentwicklung auf die existentiell wichtige Weiterentwicklung der Inselhalle zu richten, um die großen Tagungen in Lindau zu sichern“. „Daher fordern wir die Verwendung von vorhandenen Haushaltsmitteln besser zum Ausbau der Inselhalle zu verwenden, anstatt sich teuer den Abbau von Eisenbahninfrastruktur zu erkaufen“, sagt der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Philip Baumgärtner.
Angriff auch beim Haushalt
Auch beim Thema Haushaltsberatungen greifen die JUler CSU, SPD und FW an, die in der vergangenen Woche die Haushaltsberatungen hatten platzen lassen. Einstimmig habe die JU solche „Wahlkampfspielchen“ verurteilt, „die auf Kosten der Stadtkasse und speziell der jungen Generation getrieben werden“. Hotz kritisiert: „Mitglieder des Finanzausschusses, welche in Kauf nehmen, ohne aufgestellten Haushalt in das Jahr 2012 zu starten und dadurch Zuschüsse in mindestens sechsstelligen Summen für den Ausbau der Kindergärten und –krippen fahrlässig zu riskieren, stellen ihre parteipolitischen Interessen vor ihre eigentliche Pflicht, zum Wohle der Bürger unserer Stadt zu handeln.“
(Erschienen: 28.11.2011 15:40)
Die Kombilösung dagegen lasse „den jungen Menschen auch in den nächsten Jahrzehnten noch Handlungsmöglichkeiten“, schreibt die JU in einer Pressemitteilung. Hauptargument ist laut Hotz die im Vergleich zur Reutin-Lösung geringere finanzielle Belastung der Stadt.
„Vor dem Hintergrund, dass sich immer weniger junge Leute ein eigenes Auto leisten können, wird der ÖPNV in den kommenden Jahren nach Überzeugung der Mitglieder immer noch wichtiger.“ Deshalb sei es gut, dass die Kombilösung in vertretbarem finanziellen Rahmen die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur schaffe. „Sie ermöglicht weiterhin einen Knotenpunkt der künftigen Bodensee-S-Bahn in Lindau und schafft in Reutin sicher einen Bahnhalt mit drei Bahnsteigen – „immerhin genauso viel, wie der gesamte Hauptbahnhof in Ravensburg“. Dagegen sei die von der CSU geforderte eingleisige Inselanbindung im Falle eines Hauptbahnhofes Reutin unsicher, zumal die Bahn diese Lösung nicht will. Da biete die Kombilösung mehr Sicherheit, für JU-Mitglied Maximilian Willmann „ein nicht hoch genug zu schätzender Vorteil“.
Bedenken, mit der Kombilösung verbaue sich die Stadt die Chance einer städtebaulichen Entwicklung auf der Insel, hegt die Mehrheit der JU-Mitglieder nicht. So erwartet der CSU-Nachwuchs, dass auch bei der Kombilösung Flächen auf der Insel frei werden. Zudem könnte die Bahn „in ferner Zukunft“ doch geneigt sein, den Bahnhof auf Höhe der Post neu zu bauen, so dass Lindau die Maximilianstraße auf die Hintere Insel verlängern könne, „sofern die finanziellen Mittel dafür in vertretbarem Rahmen vorhanden sind“.
Darüber hinaus sieht ein Teil der JU-Mitglieder den großen Vorteil, dass mit einem klaren Ja der Lindauer für die Kombilösung „die Jahrzehnte währende Hängepartie um den Lindauer Bahnhof endlich ein Ende findet“. Andernfalls gehe die Diskussion noch weiter. Die Junge Union hält es aber für nötig, „den Fokus der Lindauer Stadtentwicklung auf die existentiell wichtige Weiterentwicklung der Inselhalle zu richten, um die großen Tagungen in Lindau zu sichern“. „Daher fordern wir die Verwendung von vorhandenen Haushaltsmitteln besser zum Ausbau der Inselhalle zu verwenden, anstatt sich teuer den Abbau von Eisenbahninfrastruktur zu erkaufen“, sagt der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Philip Baumgärtner.
Angriff auch beim Haushalt
Auch beim Thema Haushaltsberatungen greifen die JUler CSU, SPD und FW an, die in der vergangenen Woche die Haushaltsberatungen hatten platzen lassen. Einstimmig habe die JU solche „Wahlkampfspielchen“ verurteilt, „die auf Kosten der Stadtkasse und speziell der jungen Generation getrieben werden“. Hotz kritisiert: „Mitglieder des Finanzausschusses, welche in Kauf nehmen, ohne aufgestellten Haushalt in das Jahr 2012 zu starten und dadurch Zuschüsse in mindestens sechsstelligen Summen für den Ausbau der Kindergärten und –krippen fahrlässig zu riskieren, stellen ihre parteipolitischen Interessen vor ihre eigentliche Pflicht, zum Wohle der Bürger unserer Stadt zu handeln.“
(Erschienen: 28.11.2011 15:40)
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Lindauer Bahnhof

Die Bahn AG legt die Entscheidung über den künftigen Standort des Bahnhofs in die Hände der Lindauer.
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