Stadtnachrichten Lindau
Ecker: Das ist peinlich

Gerhard Ecker, der für SPD und FW ins OB-Rennen geht, kündigte ebenfalls eine genaue Prüfung der Unterlagen an. Aber schon ein erster Blick auf die Zahlenwerke sage ihm, dass Rothfuß zum Großteil mit Behauptungen arbeite. So gehe er einfach davon aus, dass der Freistaat auch für Reutin mit eingleisiger Inselanbindung 3,5 Millionen Euro Zuschuss zahlt, obwohl Ministeriumsvertreter mehrfach gesagt hätten, das Geld gebe es nur für die Kombilösung.
Rothfuß berechne einen Zuschuss zur Sanierung des Bahndamms aus Mitteln für eine Landesgartenschau, obwohl der Stadtrat zuletzt eine Bewerbung für solch eine Schau mehrheitlich abgelehnt habe. Lindau habe sich nicht mal beworben, geschweige denn um Zuschüsse verhandelt, deshalb sei eine solche Rechnung schlicht unseriös.
Sogar falsch sei es, wenn Rothfuß behaupte, die Stadt könne eine Million von den künftigen Grundstückseigentümern auf der Insel zurückverlangen. Laut Baugesetzbuch sei das für Schienenanlagen ausdrücklich nicht vorgesehen, sondern nur für Straßen, Wege und Plätze.
„Das ist einfach nur peinlich“, fasst Ecker zusammen, zumal Rothfuß auch unrealistisch hohe Einnahmen aus Gewerbesteuern einplane.
(Erschienen: 05.12.2011 17:20)

Gerhard Ecker, der für SPD und FW ins OB-Rennen geht, kündigte ebenfalls eine genaue Prüfung der Unterlagen an. Aber schon ein erster Blick auf die Zahlenwerke sage ihm, dass Rothfuß zum Großteil mit Behauptungen arbeite. So gehe er einfach davon aus, dass der Freistaat auch für Reutin mit eingleisiger Inselanbindung 3,5 Millionen Euro Zuschuss zahlt, obwohl Ministeriumsvertreter mehrfach gesagt hätten, das Geld gebe es nur für die Kombilösung.
Rothfuß berechne einen Zuschuss zur Sanierung des Bahndamms aus Mitteln für eine Landesgartenschau, obwohl der Stadtrat zuletzt eine Bewerbung für solch eine Schau mehrheitlich abgelehnt habe. Lindau habe sich nicht mal beworben, geschweige denn um Zuschüsse verhandelt, deshalb sei eine solche Rechnung schlicht unseriös.
Sogar falsch sei es, wenn Rothfuß behaupte, die Stadt könne eine Million von den künftigen Grundstückseigentümern auf der Insel zurückverlangen. Laut Baugesetzbuch sei das für Schienenanlagen ausdrücklich nicht vorgesehen, sondern nur für Straßen, Wege und Plätze.
„Das ist einfach nur peinlich“, fasst Ecker zusammen, zumal Rothfuß auch unrealistisch hohe Einnahmen aus Gewerbesteuern einplane.
(Erschienen: 05.12.2011 17:20)
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