Stadtnachrichten Lindau
Der Wahlkampf muss aufs Abstellgleis
„Dabei bleibt der Wahlkampf außen vor“, erklärte Oberbürgermeisterin Petra Seidl. Immerhin weiß sie sich mit allen OB-Kandidaten außer Reiner Rothfuß (CSU) in der Sache einig.
So waren gestern auch Angelika Rundel (SPD), Jürgen Müller (Freie Wähler), Xaver Fichtl (ÖDP), Günther Brombeiß (Freie Bürger) und Peter Triloff (Bunte Liste) am Hauptbahnhof, um die ersten Exemplare des Faltblattes zu verteilen.
Hier sollen die Lindauer unter dem Motto „Kombinieren Sie doch mal“ die Vorteile der Kombilösung kennenlernen. Die Nachteile der Reutinlösung aus Sicht der Kombi-Befürworter werden gesondert aufgeführt.
„Wir wollen den Bürgern kompakt die Argumente liefern“, erklärt Brombeiß die Zielrichtung, die Rundel so umreißt: „Die Menschen sollen Bescheid wissen, über was sie abstimmen. In diesem Schulterschluss sieht auch Müller den richtigen Ansatz. „Um zu streiten finden wir dann schon wieder was“, scherzte er.
Er will ebenso wie die anderen Befürworter der Kombilösung an den kommenden Wochenenden für diese Lösung werben. „Da wechseln wir uns parteienübergreifend ab“ erklärte unter anderem Triloff.
Mit dem Flyer, der in den Lindauer Stadtfarben Grün und Weiß gehalten ist, hoffen sie die Lindauer dazu zu bringen, am Sonntag, 11. Dezember, mit „Ja“ zu stimmen.
CSU fährt Gegenkurs
Allerdings hat die CSU bereits begonnen, ihrerseits Unterschriften für einen Bürgerentscheid zu sammeln. Die Christsozialen wollen einen Hauptbahnhof in Reutin, auf die Insel soll künftig nur noch ein Bahngleis führen. Sie verspricht sich davon, dass mehr Flächen auf der Insel und in Reutin frei werden, die dann bebaut werden können. Die Lindauer sind aufgerufen, am Sonntag, 11. Dezember über die Kombilösung abzustimmen. Die CSU will eine Mehrheit für die Kombilösung aber nicht aktzeptieren und hat bereits einen eigenen Entscheid angekündigt.
(Erschienen: 15.11.2011 18:55)
„Dabei bleibt der Wahlkampf außen vor“, erklärte Oberbürgermeisterin Petra Seidl. Immerhin weiß sie sich mit allen OB-Kandidaten außer Reiner Rothfuß (CSU) in der Sache einig.
So waren gestern auch Angelika Rundel (SPD), Jürgen Müller (Freie Wähler), Xaver Fichtl (ÖDP), Günther Brombeiß (Freie Bürger) und Peter Triloff (Bunte Liste) am Hauptbahnhof, um die ersten Exemplare des Faltblattes zu verteilen.
Hier sollen die Lindauer unter dem Motto „Kombinieren Sie doch mal“ die Vorteile der Kombilösung kennenlernen. Die Nachteile der Reutinlösung aus Sicht der Kombi-Befürworter werden gesondert aufgeführt.
„Wir wollen den Bürgern kompakt die Argumente liefern“, erklärt Brombeiß die Zielrichtung, die Rundel so umreißt: „Die Menschen sollen Bescheid wissen, über was sie abstimmen. In diesem Schulterschluss sieht auch Müller den richtigen Ansatz. „Um zu streiten finden wir dann schon wieder was“, scherzte er.
Er will ebenso wie die anderen Befürworter der Kombilösung an den kommenden Wochenenden für diese Lösung werben. „Da wechseln wir uns parteienübergreifend ab“ erklärte unter anderem Triloff.
Mit dem Flyer, der in den Lindauer Stadtfarben Grün und Weiß gehalten ist, hoffen sie die Lindauer dazu zu bringen, am Sonntag, 11. Dezember, mit „Ja“ zu stimmen.
CSU fährt Gegenkurs
Allerdings hat die CSU bereits begonnen, ihrerseits Unterschriften für einen Bürgerentscheid zu sammeln. Die Christsozialen wollen einen Hauptbahnhof in Reutin, auf die Insel soll künftig nur noch ein Bahngleis führen. Sie verspricht sich davon, dass mehr Flächen auf der Insel und in Reutin frei werden, die dann bebaut werden können. Die Lindauer sind aufgerufen, am Sonntag, 11. Dezember über die Kombilösung abzustimmen. Die CSU will eine Mehrheit für die Kombilösung aber nicht aktzeptieren und hat bereits einen eigenen Entscheid angekündigt.
(Erschienen: 15.11.2011 18:55)
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