Stadtnachrichten Lindau
Callcenter-Betreiber musswegen Schwarzarbeit hinter Gitter
Das Unternehmen hatte unter anderem Niederlassungen in Memmingen und Leutkirch betrieben. Auch in weiteren bayerischen Städten war das betrügerische Pärchen aktiv.
Offiziell beschäftigten die Beschuldigten an insgesamt sechs Standorten mehr als 400 Arbeitnehmer, in Spitzenzeiten fast 500. Von diesen waren etwa 300 Arbeitnehmer zum Teil, mehr als 100 gar nicht bei der Sozialversicherung gemeldet. Diese wurden als Schwarzarbeiter beschäftigt. Allein der aufgedeckte Sozialversicherungsschaden - ohne Steuerschaden - beträgt mehr als eine Viertelmillion Euro.
Volles Geständnis
Die Beschuldigten, die sich nach Mallorca abgesetzt hatten, um dort ein neues Callcenter zu gründen, wurden mittels internationaler Haftbefehle nach Deutschland überführt. Nach der Rückkehr nach Deutschland mussten sie sich vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten, das spezialisiert auf Wirtschaftsdelikte ist.
Wegen der eindeutigen Beweislage, die nach den langen und detaillierten Ermittlungen herrschte, legten beide während der Gerichtsverhandlung ein volles Geständnis ab.
Bei den Ermittlungen machten die Zöllner zudem weitere 17 Leistungsbetrüger ausfindig. Die ehemaligen Callcenter-Agenten hatten von der Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter zu Unrecht Leistungen bezogen, weil sie ihre Einkünfte verheimlichten. Die zu Unrecht bezogenen Beiträge mussten zurückgezahlt werden und die Betrüger mussten sich ebenfalls vor Gericht strafrechtlich verantworten.
(Erschienen: 15.12.2011 15:55)
Das Unternehmen hatte unter anderem Niederlassungen in Memmingen und Leutkirch betrieben. Auch in weiteren bayerischen Städten war das betrügerische Pärchen aktiv.
Offiziell beschäftigten die Beschuldigten an insgesamt sechs Standorten mehr als 400 Arbeitnehmer, in Spitzenzeiten fast 500. Von diesen waren etwa 300 Arbeitnehmer zum Teil, mehr als 100 gar nicht bei der Sozialversicherung gemeldet. Diese wurden als Schwarzarbeiter beschäftigt. Allein der aufgedeckte Sozialversicherungsschaden - ohne Steuerschaden - beträgt mehr als eine Viertelmillion Euro.
Volles Geständnis
Die Beschuldigten, die sich nach Mallorca abgesetzt hatten, um dort ein neues Callcenter zu gründen, wurden mittels internationaler Haftbefehle nach Deutschland überführt. Nach der Rückkehr nach Deutschland mussten sie sich vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten, das spezialisiert auf Wirtschaftsdelikte ist.
Wegen der eindeutigen Beweislage, die nach den langen und detaillierten Ermittlungen herrschte, legten beide während der Gerichtsverhandlung ein volles Geständnis ab.
Bei den Ermittlungen machten die Zöllner zudem weitere 17 Leistungsbetrüger ausfindig. Die ehemaligen Callcenter-Agenten hatten von der Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter zu Unrecht Leistungen bezogen, weil sie ihre Einkünfte verheimlichten. Die zu Unrecht bezogenen Beiträge mussten zurückgezahlt werden und die Betrüger mussten sich ebenfalls vor Gericht strafrechtlich verantworten.
(Erschienen: 15.12.2011 15:55)
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