Rund um Lindau
Frust: Lettmaier organisiert Protest
Werner Lettmaier: „Ein Grund für die Aufgabe des Betriebs war der Strukturwandel in der Landwirtschaft. Viele Lieferanten haben aufgehört, die Arbeit wurde unpersönlicher. Mit jedem Skandal wurden die Auflagen schärfer, und obwohl die Probleme von den großen Betrieben ausgingen und nicht von den kleinen, haben die kleinen Betriebe unter den Auflagen mehr gelitten.“ Werner Lettmaier hat umgesattelt, er wurde Steuerfachangestellter, inzwischen ist er in Rente.
Lettmaier: „Meine Politisierung begann, als der Hof der Schwiegereltern der Autobahn A 96 weichen musste. Die Verhandlungen mit den Behörden waren frustrierend. Ich habe gesehen wie Leute gekämpft haben, verzweifelt sind, resigniert haben.“ Seitdem er in Rente ist, bringt er sich ein im Bündnis gentechnikfreie Region, verschickt wöchentlich Info-Mails und organisiert die Vernetzung, auch mit überregionalen Initiativen. „An der Fahrt nach Berlin haben sich Menschen aus allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten beteiligt. Ich war beeindruckt von der Vielfalt und der Fantasie, die sich in dem Protest ausgedrückt haben“, sagt er.
(Erschienen: 26.01.2011 10:10)
Werner Lettmaier: „Ein Grund für die Aufgabe des Betriebs war der Strukturwandel in der Landwirtschaft. Viele Lieferanten haben aufgehört, die Arbeit wurde unpersönlicher. Mit jedem Skandal wurden die Auflagen schärfer, und obwohl die Probleme von den großen Betrieben ausgingen und nicht von den kleinen, haben die kleinen Betriebe unter den Auflagen mehr gelitten.“ Werner Lettmaier hat umgesattelt, er wurde Steuerfachangestellter, inzwischen ist er in Rente.
Lettmaier: „Meine Politisierung begann, als der Hof der Schwiegereltern der Autobahn A 96 weichen musste. Die Verhandlungen mit den Behörden waren frustrierend. Ich habe gesehen wie Leute gekämpft haben, verzweifelt sind, resigniert haben.“ Seitdem er in Rente ist, bringt er sich ein im Bündnis gentechnikfreie Region, verschickt wöchentlich Info-Mails und organisiert die Vernetzung, auch mit überregionalen Initiativen. „An der Fahrt nach Berlin haben sich Menschen aus allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten beteiligt. Ich war beeindruckt von der Vielfalt und der Fantasie, die sich in dem Protest ausgedrückt haben“, sagt er.
(Erschienen: 26.01.2011 10:10)
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