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Lindau Sport

TSV fertigt den TSV Bad Saulgau mit 36:22 ab

Lindau / lz Eine nicht für möglich gehaltene Leistung haben die TSV-Handballer im „Schicksalsspiel“ gegen den Mitabstiegskandidaten TSV Bad Saulgau II gezeigt. Deutlich mit 36:22 Toren fertigten die haushoch überlegenen Inselstädter , die sich von der 17:47-Klatsche in Biberach deutlich erholt zeigten, die Badstädter ab.

„Wir haben uns voll rehabilitiert und vor allem in der ersten Hälfte die Leistung gezeigt, die ich von meinem Team erwarte“; so ein sichtlich zufriedener Trainer Andi Weidmann. „Klasse Abwehrarbeit und schneller Angriff, endlich haben wir das umgesetzt, was wir laufend trainieren“ freute sich der TSV-Verantwortliche. Und der Lohn des tollen und unterhaltsamen Spiels ist der Platztausch mit den Badstädtern. Die Lindauer Sieben steht seit Samstag nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.

Die „Weidmänner“ präsentierten sich am Samstag Abend vor rund 200 Zuschauern von ihrer besten Seite. Zunächst waren es ausschließlich Treffer des wieder überzeugenden Florian Staudacher, der sein Team mit 4:0 Toren in Führung brachte. War es zuerst Scharokh Kaiser und später Clemens Neiß im Tor des TSV, die die Bad Saulgauer Angreifer mit ihren Glanzparaden zur Verzweiflung trieben. Die TSV-Abwehr stand wie ein Bollwerk. Und die Angriffsmaschinerie der Grün-Weißen lief und lief. Ein Konter nach dem anderen wurde gefahren. Über 7:2 und 12:5 baute die Lindauer Sieben ihren Vorsprung zur Halbzeit bis auf 17:6 aus. „Das war die beste Halbzeit, die wir bisher in der Bezirksliga zeigten“ sollte Andi Weidmann nach dem Spiel feststellen. Es ist natürlich schwer bei einem so hohen Vorsprung die Spannung zu halten, deshalb war ich auch mit den zweiten 30 Minuten voll zufrieden“ so Weidmann. Ihren 10 Treffer erzielten die Gäste, die überraschend mit ihrem Routinier und ehemaligen Zweitligaspieler Holger Beck aufliefen, erst in der 42. Minute, bis dahin hatten die „Weidmänner“ aber bereits deren 25 erzielt. Zudem schwächten sich jetzt die Gäste selbst und erhielten hauptsächlich wegen Meckerns diverse Zwei.Minuten-Strafen. Nach dem größten Vorsprung der Inselstädter beim 30:12 nach 48 Minuten gelang den Gästen in den Schlussminuten lediglich noch eine Ergebniskosmetik zum 36:22.

TSV: Scharokh Kaiser, Clemens Neiß, Tobias Meier, Florian Staudacher, Justus Klemenz, Simon Wiedrich, Michael Steger, Pius Hummler, Dominik Vogler, Philipp Gebhard, Reinhard Goerge, Markus Wach, Michael Kalkbrenner, Lukas Meier.

Stark ersatzgeschwächt musste sich das Team um Coach Christan Rutschke gegen den aktuellen Tabellenführer aus Isny nach hartem Kampf mit 28:31 Toren geschlagen geben. Gleich 10 Spieler sagten dem Lindauer Coach ab, so dass mit Stefan Kohler und Jürgen Broszio gleich zwei Spieler ihre Handballschuhe schnürten, die schon vergessen hatten, wie so etwas geht. Trotz des personellen Engpasses verkaufte sich die Lindauer Sieben bestens. Mit Kai Kähler und Stefan Rettenberger hielten zwei starke Torhüter die Lindauer bis zum 25:25 nach 52 Minuten im Spiel, bevor dem TSV in den Schlussminuten die Puste ausging.

TSV: Stefan Rettenberger, Kai Kähler, Maxi Gründl 8, Jonas Salameh 7, Michael Scheuerlein 3, Dominic Brand 1, Markus Leppert 3, Norbert Knechtel 2, Maxi Brombeiß 3, Stefan Kohler, Jürgen Broszio 1.

Weibl. C-Jugend: TSV Lindau – SG Friedrichshafen-Fischbach II 14:6

Auch die Letzten werden einmal Sieger sein. Und genauso war es. Mit der HSG FN Fischbach 2 ging es gegen den Tabellenvorletzten und für den TSV natürlich um eine bessere Position in der Tabelle. Von Anfang an konzentriert und entschlossen gingen die Spielerinnen des TSV Lindau in dieses so wichtige Spiel. Durch gute Zuspiele am Kreis und einfaches eins gegen eins, gelang es immer öfter durch die gegnerische Abwehr zu kommen und wichtige Tore  zu erzielen. Heut haben alle gezeigt was in Ihnen steckt und haben als Mannschaft zu 100 % zusammengehalten. Jede hat für jede gekämpft und sich 50 min voll konzentriert. Mit diesem wichtigem ersten Sieg hoffe Trainerin Anke Schneider, dass endlich der Knoten geplatzt ist und weitere Siege folgen. Sie ist mega stolz auf ihre Mannschaft und möchte sich auf diesem Weg bei allen Spielerinnen noch mal für dieses tolle Spiel bedanken. Mit dem eindeutigen Ergebnis von 14: 6 hat sich der TSV-Nachwuchs in der Tabelle einen Platz nach oben gearbeitet. Als beste Torschützin des Spiels muss man Jessica Meyer hervorheben Ebenso Sarah Bruderhofer im Tor des TSV, die eine starke Leistung zeigte.

(Erschienen: 23.11.2009 17:40)

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