Lindau Sport
Sueben beweisen trotz Niederlage Moral

Von unserem Mitarbeiter Niklas Gutknecht
Schon in der ersten Minute wurde die Aalener Abwehr völlig überrascht, nachdem die Gäste aus Heidenheim nach einem Angriff zum 0:1 ins Aalener Tor einschoben. Die völlig paralysierten Sueben wachten nun auf und begannen, Druck aufzubauen. Doch der HSB schockte die Sueben nochmals, nachdem ein Heidenheimer Stürmer nach einem Abwehrfehler im Aalener Schusskreis den Ball erobert und unhaltbar zum 0:2 versenkt hatte.
„Jetzt heißt es: kämpfen“, meinten die Aalener Betreuer. In der 20. Minute wurden die Aalener mit dem 1:2-Anschlusstreffer für ihr großartiges Zweikampfverhalten belohnt. Schon sieben Minuten später gelang den Aalenern der 2:2-Ausgleich (27.), als nach einem Heidenheimer Foul im Schusskreis der Aalener Schütze Jürgen Lipp den Siebenmeter unhaltbar im Tor unterbrachte.
Jetzt erwachten die Heidenheimer und setzten die Gastgeber dermaßen unter Druck, dass bereits eine Minute später das 2:3 fiel. Und weitere zwei Minuten später konnte der HSB nach einer schönen Kombination in einer Strafecke den Ball zum 2:4 einschießen. Dieser Stand währte jedoch auch nicht lange: Der Aalener Markus Massier lochte den Ball nach einer schönen Strafeckenkombination drei Minuten vor der Pause zum 3:4 ein.
Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, bis taktische Fehler der Aalener zum 3:5 führten (44.). Schnell setzten die Heidenheimer mit dem 3:6 (52.) nach. Aalen erhöhte daraufhin den Druck und musste zunehmend aggressiver und offensiver agieren – was wenige Spielzüge später zu einem Konter der Gäste führte, die diesen sicher zum 3:7 verwandelten. Fünf Minuten vor Schluss des Spiels, in dem der Schiedsrichter eine eher schwache Leistung zeigte, gelang dem Aalener Außenverteidiger Steffen Deigendesch noch der 4:7-Endstand.
Das Trainergespann Roland Mahler und Klaus Spazal war nach der Partie nicht zufrieden: „Wir schenkten dem Gegner zwei bis drei Tore, die Heidenheim motivierten und stark machten“, erklärte Spazal den Grund für die Niederlage. Aalen bewies in dieser Partie jedoch Moral und Kampfgeist und versuchte immer wieder, den Anschluss zu erzielen. „Wichtig ist es jetzt, die Liga zu halten“, so Spazal. Denn in der kommenden Saison wird die Mannschaft und das Spielwesen neu strukturiert, und dann wüssten die Sueben „wie der Hase läuft“.
Aalen: Benjamin Fritz - Roland Mahler, Walter Fürst, Steffen Haase, Steffen Deigendesch, Andreas Prasse, Karsten Lange, Sebastian Blank, Markus Massier, Manuel Sogas, Jürgen Lipp, Niklas Gutknecht, Carsten Speck, Michael Maier, Klaus Spazal und Joachim Gröninger.
(Erschienen: 20.06.2010 09:00)

Von unserem Mitarbeiter Niklas Gutknecht
Schon in der ersten Minute wurde die Aalener Abwehr völlig überrascht, nachdem die Gäste aus Heidenheim nach einem Angriff zum 0:1 ins Aalener Tor einschoben. Die völlig paralysierten Sueben wachten nun auf und begannen, Druck aufzubauen. Doch der HSB schockte die Sueben nochmals, nachdem ein Heidenheimer Stürmer nach einem Abwehrfehler im Aalener Schusskreis den Ball erobert und unhaltbar zum 0:2 versenkt hatte.
„Jetzt heißt es: kämpfen“, meinten die Aalener Betreuer. In der 20. Minute wurden die Aalener mit dem 1:2-Anschlusstreffer für ihr großartiges Zweikampfverhalten belohnt. Schon sieben Minuten später gelang den Aalenern der 2:2-Ausgleich (27.), als nach einem Heidenheimer Foul im Schusskreis der Aalener Schütze Jürgen Lipp den Siebenmeter unhaltbar im Tor unterbrachte.
Jetzt erwachten die Heidenheimer und setzten die Gastgeber dermaßen unter Druck, dass bereits eine Minute später das 2:3 fiel. Und weitere zwei Minuten später konnte der HSB nach einer schönen Kombination in einer Strafecke den Ball zum 2:4 einschießen. Dieser Stand währte jedoch auch nicht lange: Der Aalener Markus Massier lochte den Ball nach einer schönen Strafeckenkombination drei Minuten vor der Pause zum 3:4 ein.
Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, bis taktische Fehler der Aalener zum 3:5 führten (44.). Schnell setzten die Heidenheimer mit dem 3:6 (52.) nach. Aalen erhöhte daraufhin den Druck und musste zunehmend aggressiver und offensiver agieren – was wenige Spielzüge später zu einem Konter der Gäste führte, die diesen sicher zum 3:7 verwandelten. Fünf Minuten vor Schluss des Spiels, in dem der Schiedsrichter eine eher schwache Leistung zeigte, gelang dem Aalener Außenverteidiger Steffen Deigendesch noch der 4:7-Endstand.
Das Trainergespann Roland Mahler und Klaus Spazal war nach der Partie nicht zufrieden: „Wir schenkten dem Gegner zwei bis drei Tore, die Heidenheim motivierten und stark machten“, erklärte Spazal den Grund für die Niederlage. Aalen bewies in dieser Partie jedoch Moral und Kampfgeist und versuchte immer wieder, den Anschluss zu erzielen. „Wichtig ist es jetzt, die Liga zu halten“, so Spazal. Denn in der kommenden Saison wird die Mannschaft und das Spielwesen neu strukturiert, und dann wüssten die Sueben „wie der Hase läuft“.
Aalen: Benjamin Fritz - Roland Mahler, Walter Fürst, Steffen Haase, Steffen Deigendesch, Andreas Prasse, Karsten Lange, Sebastian Blank, Markus Massier, Manuel Sogas, Jürgen Lipp, Niklas Gutknecht, Carsten Speck, Michael Maier, Klaus Spazal und Joachim Gröninger.
(Erschienen: 20.06.2010 09:00)
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