Lindau Sport
Islanders verpflichten neuen Torhüter
Auf lange Sicht könnte Gundlach auch Lindaus Nummer Eins werden, heißt es laut Pressebericht. Stand in den vergangenen Wochen bei den Personalplanungen des EVL die Offensive im Vordergrund, so fügen die Lindauer jetzt wichtige Mosaiksteine für die Defensive ein. „Wir haben ja angekündigt, dass wir neben Waldemar Quapp einen gleichwertigen Mann mit Perspektive holen werden“, sagt der sportliche Leiter Bernd Wucher. „Hier mussten wir Geduld beweisen, aber es ist uns mit Michael Gundlach gelungen.“ Der gebürtige Kasseler spielte seit 2005 für die Moskitos Essen, war im Juniorenteam des Ruhrpott-Teams bester Torhüter der Bundesliga und stieg vergangene Saison mit dem ehemaligen DEL- Klub von der Regionalliga in die Oberliga auf.
Mehr Einsatzzeiten
Beim EV Lindau erhofft sich der Torhüter nun mehr Einsatzzeiten als zuletzt in Essen. „Die wird er auch bekommen, denn Waldemar Quapp braucht Entlastung“, sagt Wucher. Gleichzeitig sollen sich die beiden Torhüter gegenseitig zu Bestleistungen pushen: Quapp soll Gundlach seine Erfahrung vermitteln, der neue Mann durch seine Energie das Trainingsniveau nochmals steigern. „Mit 23 hat Michael seine besten Jahre noch vor sich, dennoch kann er sich schon jetzt auf hohem Niveau in der Bayernliga beweisen.“
Das Ziel der Islanders ist einfach umschrieben: „Als Aufsteiger wird einiges auf uns zu kommen. Deshalb brauchen wir in jedem Spiel einen frischen Torhüter in Topform. Jetzt haben wir eine größere Auswahl“, sagt Trainer Willy Bauer, der Gundlach beim ersten Eistraining schon eine „ordentliche Leistung“ bescheinigen konnte.
Hinter dem Torwart Duo sollen sich nun die Nachwuchskräfte in Ruhe etablieren. Diese sollen in der neuen 1b an höhere Aufgaben herangeführt werden. „Die Spielpraxis wird unsere jungen Keeper wichtig sein, aber auch die Tatsache, sich von den Stammtorhütern einiges abschauen zu können. Ich erwarte schon auch einen heißen Kampf darum wer als Nummer drei die Perspektive nach oben hat“, sagt Wucher.
Gut gerüstet
Dadurch sehen sich die Lindauer auch im Fall von Verletzungen gut abgesichert. Dafür sollen auch noch fünf Feldspieler aus dem 1b Kader sorgen, die mit einer Doppellizenz ausgestattet werden. Diese Spieler werden derzeit im Training gesichtet, ebenso wie Verteidiger Stefan Wissenbach, der zuletzt in der 1b des EV Ravensburg spielte. Er sorgt für Tiefe in der Lindauer Abwehr. Gleichzeitig bemühen sich die Islanders weiterhin um weitere Verstärkung für den Defensiv-Bereich. Im Sturm fällt dagegen der Abgang von Dominic Mahren ins Gewicht.
Das Eigengewächs wird das kommende Jahr aus beruflichen Gründen zur Weiterbildung in der Nähe von Augsburg verbringen und sich deshalb dem Liga-Rivalen ESV Buchloe anschließen. „Ein Verlust, da 21 Tore und 20 Vorlagen erst einmal erzielt werden wollen. Aber von der Arbeit her ist es eben nicht anders möglich“, kommentiert Wucher. Die Verantwortlichen des EVL freuen sich über die Tatsache, dass sie für Waldemar Quapp einen adäquaten Ersatz gefunden haben.
(Erschienen: 30.08.2010 18:30)
Auf lange Sicht könnte Gundlach auch Lindaus Nummer Eins werden, heißt es laut Pressebericht. Stand in den vergangenen Wochen bei den Personalplanungen des EVL die Offensive im Vordergrund, so fügen die Lindauer jetzt wichtige Mosaiksteine für die Defensive ein. „Wir haben ja angekündigt, dass wir neben Waldemar Quapp einen gleichwertigen Mann mit Perspektive holen werden“, sagt der sportliche Leiter Bernd Wucher. „Hier mussten wir Geduld beweisen, aber es ist uns mit Michael Gundlach gelungen.“ Der gebürtige Kasseler spielte seit 2005 für die Moskitos Essen, war im Juniorenteam des Ruhrpott-Teams bester Torhüter der Bundesliga und stieg vergangene Saison mit dem ehemaligen DEL- Klub von der Regionalliga in die Oberliga auf.
Mehr Einsatzzeiten
Beim EV Lindau erhofft sich der Torhüter nun mehr Einsatzzeiten als zuletzt in Essen. „Die wird er auch bekommen, denn Waldemar Quapp braucht Entlastung“, sagt Wucher. Gleichzeitig sollen sich die beiden Torhüter gegenseitig zu Bestleistungen pushen: Quapp soll Gundlach seine Erfahrung vermitteln, der neue Mann durch seine Energie das Trainingsniveau nochmals steigern. „Mit 23 hat Michael seine besten Jahre noch vor sich, dennoch kann er sich schon jetzt auf hohem Niveau in der Bayernliga beweisen.“
Das Ziel der Islanders ist einfach umschrieben: „Als Aufsteiger wird einiges auf uns zu kommen. Deshalb brauchen wir in jedem Spiel einen frischen Torhüter in Topform. Jetzt haben wir eine größere Auswahl“, sagt Trainer Willy Bauer, der Gundlach beim ersten Eistraining schon eine „ordentliche Leistung“ bescheinigen konnte.
Hinter dem Torwart Duo sollen sich nun die Nachwuchskräfte in Ruhe etablieren. Diese sollen in der neuen 1b an höhere Aufgaben herangeführt werden. „Die Spielpraxis wird unsere jungen Keeper wichtig sein, aber auch die Tatsache, sich von den Stammtorhütern einiges abschauen zu können. Ich erwarte schon auch einen heißen Kampf darum wer als Nummer drei die Perspektive nach oben hat“, sagt Wucher.
Gut gerüstet
Dadurch sehen sich die Lindauer auch im Fall von Verletzungen gut abgesichert. Dafür sollen auch noch fünf Feldspieler aus dem 1b Kader sorgen, die mit einer Doppellizenz ausgestattet werden. Diese Spieler werden derzeit im Training gesichtet, ebenso wie Verteidiger Stefan Wissenbach, der zuletzt in der 1b des EV Ravensburg spielte. Er sorgt für Tiefe in der Lindauer Abwehr. Gleichzeitig bemühen sich die Islanders weiterhin um weitere Verstärkung für den Defensiv-Bereich. Im Sturm fällt dagegen der Abgang von Dominic Mahren ins Gewicht.
Das Eigengewächs wird das kommende Jahr aus beruflichen Gründen zur Weiterbildung in der Nähe von Augsburg verbringen und sich deshalb dem Liga-Rivalen ESV Buchloe anschließen. „Ein Verlust, da 21 Tore und 20 Vorlagen erst einmal erzielt werden wollen. Aber von der Arbeit her ist es eben nicht anders möglich“, kommentiert Wucher. Die Verantwortlichen des EVL freuen sich über die Tatsache, dass sie für Waldemar Quapp einen adäquaten Ersatz gefunden haben.
(Erschienen: 30.08.2010 18:30)
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