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Lindau Sport

FCH und VfR treten zeitgleich an

AALEN / sz In Heidenheim und Aalen ertönt am Samstag um 14 Uhr zeitgleich der Anpfiff zum zweiten Spieltag der 3. Fußball-Liga. Neben den Duellen auf dem Rasen hoffen die Fans beiden Clubs natürlich auch, den Wettstreit der größeren Zuschauerkulisse zu gewinnen.

Von unserer Redakteurin  Manuela Harant

Im inoffiziellen Internetforum des VfR Aalen diskutieren die Fans fast mehr über die möglichen Zuschauerzahlen bei den Partien VfR Aalen gegen TuS Koblenz und FC Heidenheim gegen VfB Stuttgart II als über den möglichen Ausgang der Spiele. Die erste Drittligasaison, in der die beiden Lokalrivalen gleichzeitig vertreten sind, ist eben doch etwas besonderes. Der VfR Aalen selbst sieht die zeitgleiche Terminierung des Heimspielauftakts von VfR und FCH, der gestern den Vertrag von Stürmer Andreas Spann bis 2013 verlängert hat, nicht als problematisch an. „Es handelt sich ja zunächst nur um die ersten beiden Heimspiele. Danach spielen wir wieder zeitversetzt vor eigenem Publikum“, sagt VfR-Pressesprecher Sebastian Gehring. „Außerdem sind beide Gegner an diesem Wochenende attraktiv und jeder hat sein eigenes Stammpublikum. Wir rechnen am Samstag bei gutem Wetter mit 3500 bis 4000 Zuschauern.“ Etwa 300 Fans sollen aus Koblenz kommen.

Sander ist optimistisch

Ein Übergewicht an Fanunterstützung gegenüber dem Gegner, der frisch aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist, wird der VfR Aalen heute wohl auch brauchen. TuS-Trainer Petrik Sander, vergangenes Jahr für fünf Monate Trainer in Aalen, ist jedenfalls optimistisch, seinen Ex-Club ärgern zu können: „Aalen lebt derzeit noch von einer großen Euphorie und dem jugendlichen Elan. Aber wenn wir sie richtig unter Druck setzen, werden auch sie in der Defensive Fehler machen. Die müssen wir dann einfach auch mal ausnutzen“, sagte er in der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Während Sander aber schon zu Beginn der Saison mit Christian Pospischil und Angreifer Massimo Cannizzaro (beide muskuläre Probleme) womöglich auf zwei Leistungsträger aus seinem kleinen 21er-Kader verzichten muss, haben in Aalen inzwischen wieder alle Akteure der Scharinger-Elf am Abschlusstraining teilgenommen. „Auch Sascha Herröder wird langsam wieder richtig fit. Nur für Marcel Klefenz käme ein Einsatz noch zu früh“, sagt der VfR-Chefcoach.

(Erschienen: 30.07.2010 21:00)

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