Lindau Sport
EVL landet einen Transferhammer

Auf dem Eis erwarb sich der Kanadier in der zweiten Liga und Oberliga in Deutschland bereits glänzende Referenzen: In 319 Oberliga- Spielen für Peiting, Hannover und Riessersee erzielte der 30-Jährige 212 Tore und bereitete weitere 275 vor. Vor zwei Jahren wurde der 1,77 Meter große und 77 Kilo schwere Doyle zum besten Mittelstürmer der Oberliga gewählt. Kein Wunder, hatte er doch maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Hannover Indians in die zweite Liga, wo er dann 55 Punkte (26 Tore) in 51 Spielen erzielte. Vergangene Saison schaffte er dasselbe Kunststück noch einmal und stieg auch mit dem SC Riessersee in die zweite Liga auf.
„Als Kontingentspieler bekam er zwar keinen neuen Vertrag. Aber er steht kurz vor der Einbürgerung und will nun beim EV Lindau auf sich aufmerksam machen. Als Deutscher wird sein Weg dann ganz klar zurück in die zweite Liga führen“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher, über den „schnellen, wendigen Spielmacher mit Torinstinkt“.
Der EV Lindau als Sprungbrett für höhere Aufgaben – die Beispiele Kristoffer Bäckström und aktuell Pavel Mojtek lassen grüßen. „Wir haben einen guten Ruf und gute Kontakte“, sagt Vorsitzender Marc Hindelang und fügt hinzu: „Wir haben unsere Auswahl auf einer gesunden Basis vieler Informationen treffen können und können auch welche austauschen.“ Dazu komme die gesunde Motivation des Spielers, der seine Qualitäten zeigen müsse, um einen gut dotierten Profivertrag zu bekommen. „Das wird uns zugute kommen.“
Ohnehin ist der Druck auf kaum einer anderen Position in der Bayernliga so hoch, wie beim Kontingentspieler. Zahlreiche Teams haben bereits gewechselt, Memmingen sogar schon zweimal – und dabei nun den Richtigen gefunden: Brendan McLaughlin traf 21 mal in 12 Spielen. Top-Ausländer ist Dorfens Chad Anderson mit 35 Scorerpunkten in 14 Spielen, das macht 2,5 pro Spiel. „Natürlich werden sie in erster Linie an Toren und Vorlagen gemessen. Aber für mich muss ein Ausländer auch ein Anführer sein auf dem Eis und in der Kabine“, erklärt Trainer Michael Rossi. „Er soll sich auch taktisch mit einbringen und auf das Eishockey konzentrieren können.“
Ein wenig Abwechslung wird es für den Neuzugang der Islanders aber doch geben. Im März wird Gattin Cyndie das erste gemeinsame Baby in Lindau zur Welt bringen. „Wir haben uns erkundigt und finden, dass hier in Lindau alle Komponenten was Leben und Arbeiten betrifft, zusammenpassen“, sagt Doyle, der für den EVL mit der Trikotnummer 41 auflaufen wird. „Aber jetzt will ich mit den Islanders erst einmal ein paar Eishockeyspiele gewinnen.“ Die erste Chance dazu besteht morgen beim Auswärtsspiel in Weiden, ehe am Sonntag (17.30 Uhr) derselbe Gegner in der Eissportarena gastieren wird.
Alles über den EV Lindau unter www.evlindau.de
(Erschienen: 30.11.2011 17:25)

Auf dem Eis erwarb sich der Kanadier in der zweiten Liga und Oberliga in Deutschland bereits glänzende Referenzen: In 319 Oberliga- Spielen für Peiting, Hannover und Riessersee erzielte der 30-Jährige 212 Tore und bereitete weitere 275 vor. Vor zwei Jahren wurde der 1,77 Meter große und 77 Kilo schwere Doyle zum besten Mittelstürmer der Oberliga gewählt. Kein Wunder, hatte er doch maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Hannover Indians in die zweite Liga, wo er dann 55 Punkte (26 Tore) in 51 Spielen erzielte. Vergangene Saison schaffte er dasselbe Kunststück noch einmal und stieg auch mit dem SC Riessersee in die zweite Liga auf.
„Als Kontingentspieler bekam er zwar keinen neuen Vertrag. Aber er steht kurz vor der Einbürgerung und will nun beim EV Lindau auf sich aufmerksam machen. Als Deutscher wird sein Weg dann ganz klar zurück in die zweite Liga führen“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher, über den „schnellen, wendigen Spielmacher mit Torinstinkt“.
Der EV Lindau als Sprungbrett für höhere Aufgaben – die Beispiele Kristoffer Bäckström und aktuell Pavel Mojtek lassen grüßen. „Wir haben einen guten Ruf und gute Kontakte“, sagt Vorsitzender Marc Hindelang und fügt hinzu: „Wir haben unsere Auswahl auf einer gesunden Basis vieler Informationen treffen können und können auch welche austauschen.“ Dazu komme die gesunde Motivation des Spielers, der seine Qualitäten zeigen müsse, um einen gut dotierten Profivertrag zu bekommen. „Das wird uns zugute kommen.“
Ohnehin ist der Druck auf kaum einer anderen Position in der Bayernliga so hoch, wie beim Kontingentspieler. Zahlreiche Teams haben bereits gewechselt, Memmingen sogar schon zweimal – und dabei nun den Richtigen gefunden: Brendan McLaughlin traf 21 mal in 12 Spielen. Top-Ausländer ist Dorfens Chad Anderson mit 35 Scorerpunkten in 14 Spielen, das macht 2,5 pro Spiel. „Natürlich werden sie in erster Linie an Toren und Vorlagen gemessen. Aber für mich muss ein Ausländer auch ein Anführer sein auf dem Eis und in der Kabine“, erklärt Trainer Michael Rossi. „Er soll sich auch taktisch mit einbringen und auf das Eishockey konzentrieren können.“
Ein wenig Abwechslung wird es für den Neuzugang der Islanders aber doch geben. Im März wird Gattin Cyndie das erste gemeinsame Baby in Lindau zur Welt bringen. „Wir haben uns erkundigt und finden, dass hier in Lindau alle Komponenten was Leben und Arbeiten betrifft, zusammenpassen“, sagt Doyle, der für den EVL mit der Trikotnummer 41 auflaufen wird. „Aber jetzt will ich mit den Islanders erst einmal ein paar Eishockeyspiele gewinnen.“ Die erste Chance dazu besteht morgen beim Auswärtsspiel in Weiden, ehe am Sonntag (17.30 Uhr) derselbe Gegner in der Eissportarena gastieren wird.
Alles über den EV Lindau unter www.evlindau.de
(Erschienen: 30.11.2011 17:25)
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