Lindau Sport
EV Lindau feiert vierten Sieg in Folge

Von Beginn an spielten die Lindauer konzentriert und hatten durch Troldas Direktschuss die erste Chance, allerdings zeigten auch die defensiv eingestellten, aber konterstarken Wanderers ihr jüngst erworbenes Selbstvertrauen. Dabei waren sie effektiver als der EVL. Rettete der erneut starke Andreas Pufal in der vierten Minute noch nach einem Querschläger auf der Linie, so saß der nächste Angriff, als Wanderers Torjäger Christian Meier per Direktschuss Waldemar Quapp im EVL-Tor überwand. Die schnörkelloser agierenden Gastgeber übernahmen mit diesem Tor das Kommando und legten nach. Nach neun Minuten hatte Peter Lindner zuviel Platz, zog nach innen und traf zum 2:0 unter die Latte. Ein Tor mit „Vormach“-Effekt für die Islanders, die sich ins Spiel zurück kämpften und das Gehäuse der Hausherren direkter in Bedrängnis brachten. Nachdem Pufal und Stephan Trolda noch an Germerings Torhüter Christoph Schedlbauer scheiterten, brachte James Nagle den Nachschuss im Tor unter (14.). Der Rest des Drittels gehörte dem EVL, der erfolgreich nachsetzte: Germering brachte ein Zuspiel von Pufal nicht unter Kontrolle, der nachsetzende Nagle legte quer auf Dolezal, der nur noch einzuschieben brauchte. Der verdiente Lohn für die Bemühungen der Islanders.
EVL-Fans feuern ihr Team an
Die spielten zur Freude der rund 50 Lindauer Schlachtenbummler im Polariom fortan mit viel Selbstvertrauen und drehten nach 27 Minuten die Partie. Gerade hatte der EVL eine Unterzahl überstanden, als James Nagle seine tolle Technik zeigte: Im Duell Mann gegen Mann zog er den Puck schnell zurück, um sofort flach und unhaltbar zum 3:2 abzuschließen. Dem folgten weitere gute Möglichkeiten, aber sowohl Christof Hehle als auch Mike Dolezal in Unterzahl scheiterten knapp. „Wir hätten früher das vierte Tor machen müssen, dann wäre uns vieles leichter gefallen“, sagte Rossi. „Aber zum Glück haben wir uns dann doch für die starke Leistung belohnt“, meinte der EVL-Trainer.
Dafür mussten die Islanders mächtig kämpfen. Die Gastgeber drückten im Schlussabschnitt und hatten speziell in Überzahl Mitte des Drittels gute Chancen. Aber auch der EVL hätte die Partie vorzeitig entscheiden können, allerdings fehlte Nagle sieben Minuten vor dem Ende die letzte Entschlossenheit. In der 57. Minute kam Oliver Wälde vom Bully weg zum Schuss und stocherte den Rebound zum 3:3 über die Linie. Ärgerlich aus Lindauer Sicht, denn zu diesem Zeitpunkt drohte kaum noch Gefahr durch die Gastgeber. Die leisteten sich in einem fairen und von den Unparteiischen gut geleiteten Spiel aber gleich danach eine Strafe.
Gut, dass sich die Islanders ihr bestes Powerplay bis zum Schluss aufgehoben hatten. Es dauerte nur elf Sekunden ehe Stephan Trolda einschoss, nachdem einmal mehr Andi Pufal von der blauen Linie abgezogen und Schedlbauer den Puck nicht festgehalten hatte. Drei Minuten vor dem Ende war dies der Siegtreffer für den EVL, der sich vor dem Derby gegen die punktgleichen Buchloer (17) nun bereits auf Platz zehn in der Tabelle vorgearbeitet hat.
(Erschienen: 27.11.2011 17:20)

Von Beginn an spielten die Lindauer konzentriert und hatten durch Troldas Direktschuss die erste Chance, allerdings zeigten auch die defensiv eingestellten, aber konterstarken Wanderers ihr jüngst erworbenes Selbstvertrauen. Dabei waren sie effektiver als der EVL. Rettete der erneut starke Andreas Pufal in der vierten Minute noch nach einem Querschläger auf der Linie, so saß der nächste Angriff, als Wanderers Torjäger Christian Meier per Direktschuss Waldemar Quapp im EVL-Tor überwand. Die schnörkelloser agierenden Gastgeber übernahmen mit diesem Tor das Kommando und legten nach. Nach neun Minuten hatte Peter Lindner zuviel Platz, zog nach innen und traf zum 2:0 unter die Latte. Ein Tor mit „Vormach“-Effekt für die Islanders, die sich ins Spiel zurück kämpften und das Gehäuse der Hausherren direkter in Bedrängnis brachten. Nachdem Pufal und Stephan Trolda noch an Germerings Torhüter Christoph Schedlbauer scheiterten, brachte James Nagle den Nachschuss im Tor unter (14.). Der Rest des Drittels gehörte dem EVL, der erfolgreich nachsetzte: Germering brachte ein Zuspiel von Pufal nicht unter Kontrolle, der nachsetzende Nagle legte quer auf Dolezal, der nur noch einzuschieben brauchte. Der verdiente Lohn für die Bemühungen der Islanders.
EVL-Fans feuern ihr Team an
Die spielten zur Freude der rund 50 Lindauer Schlachtenbummler im Polariom fortan mit viel Selbstvertrauen und drehten nach 27 Minuten die Partie. Gerade hatte der EVL eine Unterzahl überstanden, als James Nagle seine tolle Technik zeigte: Im Duell Mann gegen Mann zog er den Puck schnell zurück, um sofort flach und unhaltbar zum 3:2 abzuschließen. Dem folgten weitere gute Möglichkeiten, aber sowohl Christof Hehle als auch Mike Dolezal in Unterzahl scheiterten knapp. „Wir hätten früher das vierte Tor machen müssen, dann wäre uns vieles leichter gefallen“, sagte Rossi. „Aber zum Glück haben wir uns dann doch für die starke Leistung belohnt“, meinte der EVL-Trainer.
Dafür mussten die Islanders mächtig kämpfen. Die Gastgeber drückten im Schlussabschnitt und hatten speziell in Überzahl Mitte des Drittels gute Chancen. Aber auch der EVL hätte die Partie vorzeitig entscheiden können, allerdings fehlte Nagle sieben Minuten vor dem Ende die letzte Entschlossenheit. In der 57. Minute kam Oliver Wälde vom Bully weg zum Schuss und stocherte den Rebound zum 3:3 über die Linie. Ärgerlich aus Lindauer Sicht, denn zu diesem Zeitpunkt drohte kaum noch Gefahr durch die Gastgeber. Die leisteten sich in einem fairen und von den Unparteiischen gut geleiteten Spiel aber gleich danach eine Strafe.
Gut, dass sich die Islanders ihr bestes Powerplay bis zum Schluss aufgehoben hatten. Es dauerte nur elf Sekunden ehe Stephan Trolda einschoss, nachdem einmal mehr Andi Pufal von der blauen Linie abgezogen und Schedlbauer den Puck nicht festgehalten hatte. Drei Minuten vor dem Ende war dies der Siegtreffer für den EVL, der sich vor dem Derby gegen die punktgleichen Buchloer (17) nun bereits auf Platz zehn in der Tabelle vorgearbeitet hat.
(Erschienen: 27.11.2011 17:20)
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