Lindau Sport
Am Sonntag steigt das Topspiel in der Eissportarena
„Man muss nicht lange herumreden: Die Spieler sind heiß auf dieses Derby“, sagt Trainer Michael Rossi, der den Gegner aus der Vorbereitung kennt, als die Islanders nach 1:3-Rückstand noch mit 4:3 gewannen, und hoch einschätzt. „Das wird wieder eine ganz enge und umkämpfte Partie.“ Das unterstreicht auch das Selbstverständnis der Pirates, die als Saisonziel Platz fünf bis acht ausgegeben haben.
Kurioserweise trennte sich der ESV bereits nach dem ersten Wochenende von Trainer Andreas Nuffer und präsentierte erst vergangene Woche mit Franz- Xaver Iblherr einen alten Bekannten (LZ berichtete). Der 47jährige Ex-Profi steht nun bereits zum fünften Mal bei einem Bayernligisten an der Bande.
Dennoch scheint die Aufgabe machbar: Vor diesem Wochenende (Buchloe spielte am Freitag in Dorfen) stand der ESV punktgleich mit dem EVL auf Rang elf, hatte jedoch nur vier Punkte Rückstand auf Platz acht, den man letzte Saison nur hauchdünn verpasste.
Offensiv sind die Pirates gut aufgestellt und haben bereits 51 Tore erzielt, nur sechs Teams trafen häufiger. „Wir müssen sehr konsequent und diszipliniert im Umschalten von Angriff auf Abwehr sein“, fordert EVL-Coach Rossi deshalb. „Der Gegner hat individuell gute Qualität.“
So erfährt ESV-Altstar Peter Westerkamp Unterstützung durch den starken Kontingentspieler Sean Muncy (20 Punkte in 12 Spielen) und durch Patrick Weigant, der bereits zwölf Tore erzielte. Bemerkenswerte zehn Treffer gehen auf das Konto der ESV-Verteidiger. Eines haben die Buchloer seit letzter Saison allerdings nicht mehr: den Nimbus des EVL-Angstgegners.
Dreieinhalb Jahre warteten die Islanders auf einen Sieg gegen den ESV. Der gelang im letztlich wichtigsten Saisonspiel Mitte Februar: Vor mehr als 1000 Zuschauern schlugen die Lindauer den ESV dank eines überragenden Starts mit drei Toren in den ersten zehn Minuten mit 5:2. Das war entscheidend für den Klassenerhalt in der vergangenen Saison, der beim folgenden 3:2-Sieg in Buchloe schon geschafft war, während sich die Pirates über die Play-downs retten mussten.
Aktuell stehen die Lindauer also bei drei Siegen in Folge gegen den Erzrivalen. Eine Serie die am morgigen Sonntag gewaltig auf dem Prüfstand stehen wird.
(Erschienen: 26.11.2011 09:00)
„Man muss nicht lange herumreden: Die Spieler sind heiß auf dieses Derby“, sagt Trainer Michael Rossi, der den Gegner aus der Vorbereitung kennt, als die Islanders nach 1:3-Rückstand noch mit 4:3 gewannen, und hoch einschätzt. „Das wird wieder eine ganz enge und umkämpfte Partie.“ Das unterstreicht auch das Selbstverständnis der Pirates, die als Saisonziel Platz fünf bis acht ausgegeben haben.
Kurioserweise trennte sich der ESV bereits nach dem ersten Wochenende von Trainer Andreas Nuffer und präsentierte erst vergangene Woche mit Franz- Xaver Iblherr einen alten Bekannten (LZ berichtete). Der 47jährige Ex-Profi steht nun bereits zum fünften Mal bei einem Bayernligisten an der Bande.
Dennoch scheint die Aufgabe machbar: Vor diesem Wochenende (Buchloe spielte am Freitag in Dorfen) stand der ESV punktgleich mit dem EVL auf Rang elf, hatte jedoch nur vier Punkte Rückstand auf Platz acht, den man letzte Saison nur hauchdünn verpasste.
Offensiv sind die Pirates gut aufgestellt und haben bereits 51 Tore erzielt, nur sechs Teams trafen häufiger. „Wir müssen sehr konsequent und diszipliniert im Umschalten von Angriff auf Abwehr sein“, fordert EVL-Coach Rossi deshalb. „Der Gegner hat individuell gute Qualität.“
So erfährt ESV-Altstar Peter Westerkamp Unterstützung durch den starken Kontingentspieler Sean Muncy (20 Punkte in 12 Spielen) und durch Patrick Weigant, der bereits zwölf Tore erzielte. Bemerkenswerte zehn Treffer gehen auf das Konto der ESV-Verteidiger. Eines haben die Buchloer seit letzter Saison allerdings nicht mehr: den Nimbus des EVL-Angstgegners.
Dreieinhalb Jahre warteten die Islanders auf einen Sieg gegen den ESV. Der gelang im letztlich wichtigsten Saisonspiel Mitte Februar: Vor mehr als 1000 Zuschauern schlugen die Lindauer den ESV dank eines überragenden Starts mit drei Toren in den ersten zehn Minuten mit 5:2. Das war entscheidend für den Klassenerhalt in der vergangenen Saison, der beim folgenden 3:2-Sieg in Buchloe schon geschafft war, während sich die Pirates über die Play-downs retten mussten.
Aktuell stehen die Lindauer also bei drei Siegen in Folge gegen den Erzrivalen. Eine Serie die am morgigen Sonntag gewaltig auf dem Prüfstand stehen wird.
(Erschienen: 26.11.2011 09:00)
Themendossiers
Lindauer Bahnhof

Die Bahn AG legt die Entscheidung über den künftigen Standort des Bahnhofs in die Hände der Lindauer.
Bürger und verantwortliche diskutieren heftig, ob die Insel oder Reutin besser ist. Hier finden Sie alles zu diesem Thema.
mehr
































