Nachrichten Langenargen
Die Worthandwerkerin liebt’s „U’geschminkt“
Mit ihrem ganz eigenen und charmanten Wortwitz begab sich die Autorin mit ihren Gästen auf eine Rundreise durch den schwäbischen Alltag und wurde dabei klar, deutlich und blieb doch heimatlich dialekttreu. Sie hob dabei in vielerlei Hinsicht ihrem Gegenüber den berühmten Spiegel vors Gesicht. Sie erzählte von den ganz normalen Dingen des Lebens, die so wichtig zu sein scheinen, dass sie schon wieder unwichtig wirken.
Ob von den Vorzügen und Nachteilen des Omiwerdens, den männlichen Lebenskrisen während des Klamottenkaufs der Liebsten, von blauen Badehosen ohne Inhalt, unerwarteten Nachlasssorgen oder dem Schönheitswahn: Ingrid Koch verstand es, Erlebtes oder Beobachtetes so lyrisch zu fabulieren, das neben dem Lachen auch Nachdenklichkeit nicht zu kurz kam. „Schönheit ka me sich heit kaufe, mussch zum Dr. Mang bloß laufe, scho macht der mit seim Skalpell – des isch für den a Bagetell – aus re äußerliche Niete, ratzefatz a Aphrodite“. Am Ende waren sich die Besucher einig: Heimischer Dialekt gehört zum Alltag. Plaudereien mit der Künstlerin, ein gutes Glas Rotwein und gute Laune ließen den Abend genussvoll ausklingen.
(Erschienen: 17.11.2011 17:25)
Mit ihrem ganz eigenen und charmanten Wortwitz begab sich die Autorin mit ihren Gästen auf eine Rundreise durch den schwäbischen Alltag und wurde dabei klar, deutlich und blieb doch heimatlich dialekttreu. Sie hob dabei in vielerlei Hinsicht ihrem Gegenüber den berühmten Spiegel vors Gesicht. Sie erzählte von den ganz normalen Dingen des Lebens, die so wichtig zu sein scheinen, dass sie schon wieder unwichtig wirken.
Ob von den Vorzügen und Nachteilen des Omiwerdens, den männlichen Lebenskrisen während des Klamottenkaufs der Liebsten, von blauen Badehosen ohne Inhalt, unerwarteten Nachlasssorgen oder dem Schönheitswahn: Ingrid Koch verstand es, Erlebtes oder Beobachtetes so lyrisch zu fabulieren, das neben dem Lachen auch Nachdenklichkeit nicht zu kurz kam. „Schönheit ka me sich heit kaufe, mussch zum Dr. Mang bloß laufe, scho macht der mit seim Skalpell – des isch für den a Bagetell – aus re äußerliche Niete, ratzefatz a Aphrodite“. Am Ende waren sich die Besucher einig: Heimischer Dialekt gehört zum Alltag. Plaudereien mit der Künstlerin, ein gutes Glas Rotwein und gute Laune ließen den Abend genussvoll ausklingen.
(Erschienen: 17.11.2011 17:25)

































